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Museen weltweit

Ich habe durch Zufall festgestellt, dass ich nun in den Top 4 Städten der Welt war, was Museen angeht.

1. Mexico City
2. New York
3. Toronto
4. London

Nur war ich in keinem einzigen. Aber das wird sich ändern, ich möchte hier gerne in das anthropoligsche Muesum gehen. Auf zwei riesigen Stockwerken werden die indogenen Kulturen von damals und heute vorgestellt.

Ja stimmt, die Tage war ich in Mexico City. Eine erstaunlich chaotische Stadt, aber das ist für Mexico ja nichts neues. Die Stadt selber scheint vor Leben zu pulisieren. Kein Wunder bei geschätzten 9 Millionen Einwohnern im Stadtkern und 23 Millionen im gesamten Einzugsgebiet. Kaum ein Wochenende vergeht, ohne dass der Verkehr komplett zum erliegen kommt. Die U-Bahn erinnert an Tokio, so vollgestopft ist sie. Aber es gibt viel zu sehen, und die Mexikaner stehen genauso wie die Deutschen auf ein gutes Bier.

Es un país muy interesante. Increíble.

Sightseeing in Cuernavaca

Am Mittwoch dieser Woche haben wir eine kleine Tour durch Cuernavaca gemacht. Cuernavaca ist im Westen und im Osten eingeschlossen von mehreren kleinen Flüssen, und somit schlängelt sich die Stadt von Nord nach Süd.

Erst waren wir in einem Garten, wo viele Heilkräuter angebaut sind. So ganz habe ich die Geschichte nicht mitbekommen, aber ein sogenannter Maximillian hat ein Häuschen für seine Geliebte gebaut. Sie war indogen, er Spanier, somit war das ganze nicht sehr chic. Später entwickelte sich ein Garten dazu und, heutzutage, ist es ein Ort für Touristen.

Danach fuhren wir zu Überresten von Tempeln, mitten in Cuernavaca. Der Ort heißt Tepocetzlan. Hier ein Bild einer der Tempel:
pan-tempel

Der hier zu sehende Tempel ist eine Abkopie eines Tempels aus Mexico City. Nur etwas kleiner, heißt es.

Schließlich kamen wir zu einem Wasserfall, San Anton beim Namen, auch wieder mitten in der Stadt. Dort gab es eine Sache, die ich wirklich sehr schade fand: Der Ort war zwar ausgelegt auf Erhaltung der Umwelt. Sogar die Toiletten waren umweltfreundlich. Zuerst ein Bild des Wasserfalls:
pan-anton

Naja, und hier eine Nahaufnahme der Dinge, die unter dem Wasserfall im Wasser schwammen oder am Ufer herumlagen:
CIMG2070

Nichts als Müll. Wirklich sehr, sehr schade. Zumal es alles Plastik ist. Das ist wirklich ein krasser Gegensatz zu der Natur in Kanada. Klar, es ist zwar mitten in der Stadt – aber so etwas ist wirklich bemerkenswert. Nach Gesprächen mit den Lehrern in der Sprachschule wissen die meisten Leute einfach nicht, dass Müll nicht gut für die Umwelt ist. Leider ist die Allgemeinbildung hier nicht sehr gut.

Wusstet ihr, dass Mexico das Land Nummer 1 ist, in dem Coca Cola getrunken wird? Weil man es nicht besser weiß, dass es nicht gut ist.

Aber trotz alldem war der Ausflug ein schöner Ausflug. Und Cuernavacas Straßen sind ebenso aufgebaut wie der Markt: queerbeet und durcheinander. Aber voller freundlicher Mexikaner.

Cuernavaca

Nachdem ich nun ein paar Tage in Cuernavaca war, möchte ich euch ein paar Eindrücke berichten.

Cuernavaca ist Chaos. Zumindest für deutsche Verhältnisse. An vielen Ampeln gibt es keine Fußgängerlichter und man muss sich mit den Autofahrern irgendwie verständigen. Es gibt viel Gehupe, und das ist hier wirklich ein Phänomen:

Man hupt, wenn jemand aus der Ausfahrt kommt. Damit man auch ja vorbei kommt. Und man hupt, wenn man am Ende eines Staus steht, ohne ne Ahnung zu haben, was vorne eigentlich vor sich geht. Aber das kennt man ja schon.

Viele Autos stinken und knallen so vor sich hin. Die Hupen haben meist LKW-Niveau und generell kämpft man sich so seinen Weg durch die Stadt. Preisschilder gibt es in den kleinen Läden meist keine. Das Trinkgeld in Restaurants beträgt wohl 20-100% der Speise.

Naja, aber dafür sind die Preise wirklich gut. Für ein Abendessen habe ich letztens 6 Euro bezahlt. Schickes Cordon Bleu mit Bier. Der (etwas abenteuerliche) öffentliche Nahverkehr kommt zu etwa 30 Cent.

Nahverkehr ist auch so ne Sache. Haltestellen sind zwar noch ausgeschrieben. Aber die Buslinien gibt es nirgendwo als Übersicht. Man schaut entweder auf die hoffentlich vorhandene Nummer an der Front des Busses oder schaut auf die relativ kleinen Schilder. Das ist in der Tat eine interessante Übung. Man muss den Busfahrern nämlich anzeigen, dass man einsteigen möchte. Also: schnell lesen – Finger hoch – hoffen, dass der Fahrer es sieht. Kaum ist man im Bus, rast er auch schon weiter.

Im Taxi, mit dem ich ankam, funktionierte der Tacho nicht und der Fahrer sah aus, als ob er schon eine Woche auf den Beinen wäre.

Alles in allem so fast das Gegenteil von Deutschland. Wie man sich vorstellen kann, waren die ersten Tage hier etwas … hart. Aber inzwischen finde ich all dies recht angenehm. Wenn nur die Straßen nicht so voller Smog wären…

Der Tempel von Tepoztlán

Am Wochenende bin ich nach Tepoztlán gefahren, eine Busreise von etwa 45 Minuten entfernt von Cuernavaca. Anscheinend ein schönes Touristenörtchen mit eigener, ziemlich großer Kathedrale. Außerdem gibt es – mal wieder – Berge in der Umgebung. Das Wandern durch Kanada gewohnt, kaufte ich mir ein Wasser und stieg auf.

Oben angekommen – nach 45 Minuten und gefühlter Komplettdehydration – verschnaufte ich erst ein wenig und ging dann die paar Stufen herauf, um endgültig auf dem Tempel zu stehen. Wer auch immer die Steine hier her geschafft hat – oder den Tempel gebaut -, hat viele Mühen auf sich genommen. Die Aussicht war erstaunlicherweise nicht so gut, obwohl es ein sonniger Tag war. Im Inland von Mexico scheint es tagsüber etwas diesig zu sein, doch seht selber:
pan_g-tepoztlan

Der Abstieg gestatte sich einfacher und bald war ich wieder unten. Zum Vergleich hier ein Bild mit dem Tempel von ganz unten. Wenn ihr auf das Bild klickt, bekommt ihr eine Beschreibung mit der Stelle des Tempels:
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Ich ging noch ein wenig durch die Märkte und fuhr dann wieder zurück.

Der Markt in Cuernavaca

Am Freitag vergangener Woche habe ich von der Schule aus einen Ausflug auf den öffentlichen Markt, mercado municipal, gemacht. Ihr habt ja keine Idee.
CIMG2004

Erst einmal kann man sich den Markt überhaupt nicht so vorstellen wie einen Supermarkt oder einen Wochenmarkt in Deutschland. Verwobene Gänge ziehen sich Unter- und Überirdisch über hunderte von Metern durch den Markt. Man biegt links ab und versteckterweise gibt es dahinter einen Aufgang. Oder man geht geradeaus und kommt in eine riesige Abteilung von Obsthändlern. Der Markt ist unglaublich groß!

Eine Karte? Fehlanzeige. Schilder? Gibt’s nicht.

Und man findet wirklich alles mögliche hier. Später hat mir jemand erzählt, dass die meisten Händler keine Steuern bezahlen und so können sie überhaupt überleben. Blöd für die Stadt, aber andersherum gäbe es wohl sonst mehr Arbeits- und Obdachlose.

Und hier gibt es wirklich verdammt viele Läden. Reihe an Reihe. Um ehrlich zu sein, verstehe ich noch immer nicht so ganz, wie die alle überleben. Steuer hin oder her.

Nachdem wir durch den Markt gegangen waren, war ich mir übrigens über eine Sache ziemlich sicher: Gut, dass ich jemand hatte, der sich auskannte.

Fahrzeuge

Falls ihr euch schon immer mal gewundert habt, wo denn eigentlich die ganzen letzten Golf II oder die letzten Enten produziert und verkauft wurden: Es ist Mexico. Ein Land ohne Pickups und glänzende Karroserien. Dafür aber mit mehr Smog und wahrhaft lauten Motoren. Fahrräder sind hier, zumindest in Cuernavaca, eine Seltenheit. Man spricht von der hügeligen Gegend. Ich glaube eher, dass es viel zu gefährlich ist, sich mit einem Fahrrad auf Cuernavacas Straßen zu trauen. Der Verkehr hier gleicht eher einem Kampf als geordnetem Straßenverkehr…

Tag der Toten

Einmal im Jahr gibt es im Mexico den Tag der Toten, der 31. Oktober. Gefeiert wurde auch am Wochenende davor. Viele, viele Familien bereiten dazu ein Bett mit Überbleibseln der Verstorbenen. So zum Beispiel ein paar Zigaretten, viel zu Essen und Trinken. Die gelben Blumen sollen die Toten zurück locken, wenn ich das richtig verstanden habe. Und nach der langen, anstrengen Reise sollen die Verblichenen schließlich etwas zur Stärkung vorfinden.

Das gleiche gilt für die Besucher. Jeder (!) ist eingeladen, bei der Familie vorbeizukommen, so arm sie auch sein mögen. Man kann sich dann als kleine Nettigkeit etwas zu Essen und zu Trinken mitnehmen. Eingangs gibt man eine Kerze an die Familie. Was genau die Kerze bedeutet, habe ich nicht erfragt. Viele verschiedene Familien in einer Straße laden ein, ihr Heim zu besuchen. Mal ist es die Oma, mal der junge Sohn, der im Krieg fiel. Ich war sprachlos. Die Familie nimmt viel Arbeit auf sich, um an den Menschen zu erinnern.
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Am nächsten Tag bin ich dann auf einen Friedhof in Cuernavaca gegangen. Was für ein seltsames Bild. Kinder spielen, Familien essen auf den Grabsteinen ihrer toten Angehörigen und alles ist voller Menschen. Überall die gelben Blumen und das Brot der Toten. Süßes Gebäck, welches obenauf Gebäck in Form eines Knochens hat. Klingt schlimmer, als es ist. Mir wurde erzählt, dass auch die Mexikaner schwarz bei einer Beerdigung tragen. Doch diese Tage stellen alles auf den Kopf. Unglaublich beeindruckend!
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Bilder von Personen wurden von mir unkenntlich gemacht.

In Mexico

Nun bin ich schon ein paar Tage in Mexico, Zeit, darüber zu berichten.

Die ersten Tage habe ich in einem sehr schönen Hostel inmitten von Cuernavaca verbracht. Der Manager war sehr freundlich und hat mich in der Nacht um 11 noch einmal durch die Innenstadt geführt. Alleine würde ich um die Zeit wahrscheinlich nicht durch die Stadt laufen, doch zusammen mit ihm war das gar kein Problem. Und ich hatte Glück: Er spricht Englisch. Ein Foto vom Patio des Hostels:
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Meine ersten Kommunikationsversuche waren denn auch mehr wirres Gewirbel von Händen und Füßen sowie emsiges wälzen meines kleinen Wörterbuches. Und doch ist es erstaunlich, wie viel hängengeblieben ist aus meinem Spanischunterricht. Sicherlich sind meine Sätze nicht wirklich als solche zu bezeichnen, dennoch konnte ich kommunizieren. Mir kam es zugute, dass ich zumindest die Zahlen kann. Und glaubt mir: Man braucht gar nicht so wirklich viel Sprache, wenn man zeigen kann. Bilder sprechen Worte, kann ich bestätigen.

Trotz allem ist es mir wichtig, mich verständigen zu können. Somit habe ich mich aufgemacht und eine Sprachschule gesucht. Das war nicht weiter schwierig. Das tolle ist, das momentan Nebensaison ist. Normalerweise kommen sehr, sehr viele Amerikaner hier her und wollen Spanisch lernen. Das machen sie meist in den Ferien. Nächster Ferientermin ist Dezember. Und so habe ich nicht nur weniger bezahlt, nein, ich hab auch Privatunterricht. Mal sehen, wie lange, aber für den Anfang finde ich das ganz gut.

Dazu wohne ich nun bei einer mexikanischen Familie und werde dort auch verpflegt. Mal davon abgesehen, dass das Essen ein Thema für sich ist, sind sie sehr nett und hilfsbereit. Und sie sprechen nur Spanisch, ganz ganz wenig Englisch. Gut für mich, dann ist man nicht in der Versuchung, auf eine andere Sprache auszuweichen. Ein Foto vom Garten der Familie:
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Aber meine spontane Entscheidung, nach Mexico zu kommen, lag am Dia de los muertes, dem Tag der Toten. Dazu mehr im nächsten Eintrag.

Filme in Kanada

Habe es mir, als großer Cineasten-Fan, natürlich nicht entgehen lassen, Filme in Kanada zu sehen. Hier stelle ich ein paar vor und äußere meine persönliche Meinung dazu.

The Dark Knight
Hab den Film im IMAX-Kino gesehen. Das war teilweise wirklich atemberaubend. Doch zum Inhalt: Der Joker wird erschreckend verrückt gespielt. Batman spricht tief, um sich zu tarnen. Viel Action, doch erstaunlicherweise ziemlich mitreißend.

Traitor
Verwicklungen in den Irak-Krieg. Undercoverarbeit. Macht etwas nachdenklich, schöpft sein Potential jedoch nicht aus.

Hancock
Sehr seltsam, dieser Film. Der erste Teil ist spitzenmäßig, klasse erzählt. Der zweite Teil ist völlig sinnlos und total uninteressant. Strange. Trotzdem von der Idee her witzig.

Smart People
Charakterfilm. Ein sehr leiser Film, aber trotzdem sehr amüsant. Schön zu sehen, dass Hollywood doch noch ein wenig Klasse hat.

Felon
Falsche Zeit am falschen Ort. Überreaktion. Ab in den Knast. Gewalt nimmt immer mehr zu. Verrückter Abteilungsleiter. Kennt man irgendwie alles schon. Unterhaltsam bis hin zu zu krass.

Ghost Town
Ich kannte den Schauspieler vorher nicht, anscheinend ist er eine große Nummer im U.K. Auf jeden Fall einer der Filme, bei denen ich so stark lachen musste, dass ich teilweise keine Ahnung hatte, was genau danach gesagt wurde. Sehenswert!

Hellboy 2
Wurde angepriesen als klasse Weiterentwicklung des ersten Teils, noch mehr Ideen etc. Ich weiß nicht so recht. Altbewährtes wurde wieder aufgewärmt und leider scheint Hellboy selber nicht mehr ganz so kumpelhaft rüberzukommen. Es sei jedoch erwähnt, dass der Film sehr wohl seine Momente hatte. Geschmackssache. Und das Ende ist nicht unbedingt der beste Dogfight.

The Mummy 3
Ebenso ein Aufguß, aber es macht dennoch Spaß, dem Hauptschauspieler und seiner Gespielin bei dem Kampf gegen Gegnerhorden zuzuschauen. Kennt jemand Serious Sam? Lustig, aber vielleicht eher auf dem eigenen Fernseher.

How to lose friends and to alienate people
Das Feeling einer Zeitungsredaktion wird authentisch rübergebracht. Schön zu sehen, dass jemand (zumindest in dem Film) in Hollywood bestehen kann, ohne sich komplett zu verkaufen. Gibt übrigens auch eine Idee, wie kaputt die Leute in der Film-Society sein können… Schön gemacht.

An update to my route

Hey fellows,

it’s been a while since I’ve written where I’ve been.

Short-term update: Right now I’m in Mexico. I came here at the 28th of October. More specifically, I am now 85 km south of Mexico City, in Cuernavaca. I’ll stay a little longer in this area as I am going to go to a language school.

But where have I been since my last english blog entry?

As I said, I made my way to Vancouver. Came here on a sunday night, 5:00 a.m. and felt safer than in Winnipeg.

Whatsoever, I made a big trip through the Rockies. Went to Jasper and Banff and some other, small cities. Kelowna or Hope for example. I’ve made a lot of pictures and panoramas.

Eventually, I arrived again in Vancouver. After a few days of hanging around (lot to see in that city) I made my way to Vancouver Island. Victoria was my first stop. Later I’ve rented a car and drove up to Tofino, which seems to be a surfer’s paradise. I also tried my luck and did a surfing lesson. Fun!

After the trip to the island, I came back to Vancouver and rented another car. Now I drove north of Whistler. In Whistler will be the Winter Olympics in 2010, you can feel the spirit right now. I stayed in Pemberton.

And in those days I found out that in Mexico will be the “Dia de los muertos”. Maybe you have heard of it, people celebrate their dead ancestors. It is a nice custom.

So I decided spontaneously that I will go to Mexico (it was the 27th of October). I wanted to go to a spanish speaking country anyway and this was the perfect reason to do this right now.

And I’m very happy about this. Cuernavaca is surrounded by mountains and the temperature is all year around 24°, which is amazing.

My plans are that I’ll try to go through Central America and end up eventually in Peru. But, of course, I’ll blog this. Maybe also in Spanish.