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Jetzt ganz doll neu!

96 Hours (Taken)

Liam Neeson als ehemaliger Regierungsbeauftragter, Luc Besson als Drehbuch Co-Autor… mal sehen.

Wer Popcornkino in seiner vollen Blüte sehen möchte, dem sei dieser Film empfohlen. Es wird geballert, gekämpft und gerast, dass es nur so eine Freude ist. Aber warum eigentlich?

Ryan ist ein eher paranoider Vater einer Tochter. Seine Ex-Frau ist inzwischen neu vergeben und macht es ihm immer noch zum Vorwurf, dass er nicht locker sein kann. Locker genug, um seine Tochter nach Frankreich reisen zu lassen. Doch er lässt sich überzeugen. Als er seine Tochter in Frankreich anruft, stellt sich heraus, dass sie in Spanien gelandet sind. Und während sie telefonieren, wird seine Tochter und ihre Freundin von eine Menschenschlepperbande entführt…

Der besorgte Vater mit Kampfsportskills macht sich auf den Weg, um sie zu finden. Dabei wird deutlich: Auch wenn die Tochter per Kopfschuss des Verbrechers aus dessen Fängen geholt wird, zieht sie sich keine psychischen Schäden zu. Mir gefiel, dass detailverliebt darauf geachtet wurde, wie Ryan sich in Situationen umsah und sie schnell erfasste. Nicht so klasse fand ich die vielen Feuergefechte, aus denen er (natürlich!) unbeschadet hervorging. Auch ist die Abfolge eher Kill-Rennen-Kill-Verstecken-Kill ohne wirklichen Bösewicht. Luc Bessons Einsätze sieht man in den vorhandenen Verfolgungsjagden.

Würde den Fim fürs Kino empfehlen, wenn ihr auf Action steht. Sonst eher DVD. Die Filmfreunde sind übrigens nicht wirklich erbaut von diesem Werk. Zu gewaltverherrlichend, unreflektiert und ein zu einfaches Weltbild.

IMDB (24.02.2009): 8.0
RottenTomatoes (24.02.2009): 56%

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