Meine letzte Station, Seattle, ist nicht all zu weit von Vancouver. Und da ich momentan gerne etwas arbeiten würde, bin ich nun wieder in einer meiner favorisierten Städte: Vancouver!
Es zeichnet sich langsam ab, dass meine Reise länger dauern wird als ein Jahr. Wie lang genau, vermag ich nicht zu sagen: Es hängt davon ab, ob und wo ich einen Job finde und überhaupt. Mein zeitlicher Rahmen für die Jobsuche hier ist etwa ein Monat. Wenn es dann nicht geklappt hat, ja, mal sehen, was dann.
Gibt ja noch andere Länder und andere Jobs. Und so langweilig ich das generelle Arbeiten fand – jetzt gerade klingt es richtig gut, länger an einem Ort zu bleiben, ohne ständige Veränderung.
Wie schon vorher beschrieben, bekommt man manchmal leider nichts von anderen Medienwelten mit.
Schade, dass. Dabei gibt es so smarte Entertainer überall auf der Welt.
Die Daily Show mit Jon Stewart ist so ein Fall. Als Parodie auf die Standard-Newssendungen von Fox oder CNN gedacht, sprühen die Beiträge vor Sarkasmus und Anspielungen auf das politische System in Amerika.
Doch in jeder Sendung gibt es prominente Gäste. Manchmal nimmt Stewart sie auseinander, manchmal ergibt sich einfach komisches und manchmal ist es einfach ein Interview.
Grossartig seine Reaktionen auf Aussagen von Politikern. Ein kurzer Filmausschnitt aus einem Interview wird gezeigt und dann sieht man Stewart wieder. Sein Gesicht drückt in etwa WTF? aus. Und dann werden andere Ausschnitte gezeigt, in dem der Politiker beispielsweise das komplette Gegenteil behauptet hat. Auch werden Berichte über das eigene Programm aufgegriffen und gezeigt. Klasse!
Stewart hat vor einiger Zeit auch die Oscars gehostet. Hierzulande weiss kaum einer davon. Doch auch sein Show-Kollege Steve Colber hat einiges zu bieten: Bei einer Rede hat er Bush förmlich auseinandergenommen. Bush, sich wohl gewahr, dass er das Comedy-Spiel am besten mitspielt, hat es mit Humor genommen. Er sass direkt neben Colbert.
Ich glaube, dass The Daily Show auf Comedy Central in Deutschland lief, sie sagten sogar mit deutschem Untertitel. Erstens finde ich schade, dass eine Show mit solchem Biss und solch einer Wichtigkeit nicht grössere Beachtung findet.
Und vielleicht sollte Herr Schmidt mal reinschauen. Nachdem er sich vom Herrn Pocher getrennt hat, steht weiteren Veränderungen ja nichts mehr im Wege.
Warum, ist mir gerade mal so aufgegangen, warum nutzt man GeoIP eigentlich nicht für bessere Webseiten? Und zwar auf die Adresse genau, das muss doch irgendwie möglich sein. Klar, man kann auch einfach seine Adresse eingeben, um die herum gesucht werden soll. Erstens ist das aber doch langweilig und zweitens weiß man die als Reisender schlicht nicht.
Ich sehe die Datenschützer schon springen (ich auch ein wenig). Aber auf der anderen Seite wäre es doch völlig cool für Reisende: Rechner anstöpseln, Gelbe Seiten suchen oder Google und alles im Umkreis finden. Selbst die Werbung könnte doch regionsbezogen sein und je nachdem, wo man seine Gelben Seiten aufruft, bekommt man nur Werbung aus einem Kilometer Umkreis zu sehen.
Scroll down for the english version (all following versions will be in English)
Wir haben überall auf der Welt Landesnachbarn (ok, die Australier müssen dazu etwas weiter fahren). Doch, von wenigen Ausnahmen abgesehen, haben wir kaum eine Ahnung, was das Land momentan beschäftigt. Oder gar, welche Fernsehshow bekannt sind oder populär.
Durchleuchtet
Mir ist in diesem Zusammenhang eigentlich nicht wichtig, was genau die Gründe für diese Fokussierung auf das eigene Land sind. Vielleicht soziale Hintergründe. Vielleicht die Medien. Lieber möchte ich in diesem Blog die Gelegenheit nutzen, verschiedene Medienlandschaften zu zeigen. Anfangen werde ich mit einer (subjektiven) Sicht auf Deutschland.
Sichtbar
Die Idee ist, fünf bekannte, aber nicht unbedingt populäre Dinge (Shows, Musik, Nachrichten) unwillkürlich zusammenzustellen, die viele Menschen in einem Land kennen. Dabei geht es weniger um Bewertung dieser Dinge, als vielmehr um das Vermitteln eines Gefühles, was in einem Land vor sich gehen könnte. Sicherlich besteht die Gefahr einer einseitigen Darstellung, aber eine einseite Darstellung ist immer noch besser als gar keine.
Einblick in Deutschland
Die Shows finden sich weiter unten. Ich habe keine Beschreibung in Deutsch hinzugefügt. Auch die Videos finden sich nur in der englischen Version. Um die zu sehen, musst du einfach runterscrollen.
Die folgenden Beiträge zu diesem Thema werden nur auf Englisch verfasst.
English Version
You are a good scroller. Read from here on in English.
We all have everywhere in the world neighbours to our country (ok, maybe the Australians have to drive a little futher for that). But, with a few exceptions, we have no clue what concerns our neighbours. Or even, which TV show is common known or popular.
X-Ray
I actually don’t care, why we focus so much on our own country. May it be the social community. May it be the media. Honestly, I just want to use the opportunity of this blog to show different media landscapes / environments. I will begin with a (subjective) view on Germany.
See you, see me
The idea is to collect five random things which a lot of people know in one country. Everybody knows this in the country. Maybe it’s a little popular, maybe not. It is not about judging those things. It should be more a presentation of the current situation, medial and social, of a country. Obviously there is a danger of showing not everything, but a little bit is better than nothing. It should be popular enough for some video content, though.
Inside of Germany
Original title: Wetten, dass…
Translated: I bet, that…
Host: Thomas Gottschalk
Description: This show is a mixture of music, bets and stars. The bets are strange ones like: I can empty a bowl of water faster than my dog, by drinking it in the same style. Every star -- which are of course only there to promote their newest book or movie -- has to say if the candidate will make it or not. And then, the star has to make something if he or she is wrong. For example, Celine Dion was ought to gurgle My heart will go on. Of course, there is also music and the stars are international. Thomas Gottschalk, the host, is well-known in Germany and has every time a very distinctive dress.
Original title: TV Total
Translated: TV Total
Host: Stefan Raab
Description: Stefan Raab begun with a show on the music channel Viva. Later on, he created his late night show with funny clips from all the german tv channels. His show evolved and he shows now every weekday, being known by almost every german. National and international guests are invited and play some music. But Stefan Raab is also very, very polarizing. People love or hate him. Which is good for one of his other shows:Schlag den Raab (like: Beat the Raab). A “normal” guy plays against Stefan Raab 15 games and can win a lot of money. But this is not the only of his crazyshlashgenius ideas: There is a show called Wok-WM (like: Wok-World Championship). Many non-professional stars use woks (yes, used to cook things) to drive down a traditional bobsled track. He made a “real” casting show and a stock car crash show.
Group: Wir sind Helden
Translated: We are heroes
Description: They made their own label because no one wanted them. Now, they are very successful and going their own way. Some songs are available in french.
Original title: Tagesschau
Translated: Daily view, Daily outlook
Host: Different (but popular)
Description: This show is an institution, goes back for years. It shows at 20:00 (8:00pm) only 15 minutes of news and weather. The prime time is still at 20:15 (8:15pm) on almost all german channels!
History: German history
Description: We are still coping with our history. Not many german flags are seen in germany, as no one would like to be associated with the bad history. Documentations about Hitler are everywhere (magazines, TV, books).
Fotografie ist eines der Dinge, die mich immer wieder mal beschäftigen. Speziell stimmungsvolle Nachtaufnahmen haben es mir angetan. Um dem Bild den besonderen Kniff zu geben, kann man die HDR-Technologie verwenden.
Was ist HDR?
Das menschliche Auge kann ein sehr weites Spektrum an Lichtstärken wahrnehmen. Eine Kameralinse nur eine begrenzte Anzahl. Wenn man Bilder gegen die Sonne aufnimmt, sind die Objekte im Vordergrund meist Schwarz. Wenn man dagegen selber in die Richtung schaut (ich würde empfehlen, nicht direkt in die Sonne zu schauen), nimmt man mehr Farben wahr.
Die Idee der Technologie ist nun, dass mehrere Spektren aufgenommen werden und sich somit der Wahrnehmung des Auges angenähert wird. HDR bedeutet übrigens High Dynamic Range Imaging.
Und nu?
Für das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm Gimp gibt es ein Script, welches ein wenig Arbeit abnimmt und die Bilder entsprechend aufbereitet. Mitsamt einer bebilderten Anleitung ist es hier zu finden.
Man muss eigentlich nur drei Fotos machen: Einmal mit normaler Belichtungszeit, eines mit etwas Überbelichtung und eines mit etwas Unterbelichtung. Der Experte spricht hier manchmal von +2EV oder -2EV. Es kommt aber ganz darauf an, was die entsprechende Situation vorsieht. Mit ein wenig Übung bekommt man den Kniff meist sehr schnell heraus.
Nun müssen diese drei Bilder nur noch in das Plugin getankt werden. Es nimmt ein paar Anpassungen vor. Dann bleibt es dem Benutzer überlassen, wie fein die drei Spektren aufeinander abgestimmt werden. Auch hierzu gibt es auf der Seite umfangreiche Beispiele.
Alternativen
Falls dir nicht der Sinn nach Gimp steht oder du gerne etwas Geld ausgeben möchtest, so gibt es weitere Möglichkeiten.
Ausserdem gibt es einige käuflich erwerbbare Programme im Netz. Die kenne ich aber nicht sonderlich gut, da ich auf freie Alternativen stehe.
Wie sieht’s aus?
Hier eine Aufnahme aus Mexiko Stadt:
Und das hier ist der Zocalo der als UNESCO-Welterbe deklarierten Innenstadt von Campeche:
Im folgenden Bild war der Wald auf der ersten Aufnahme kaum zu sehen. Oder aber die Berge waren zu hell. Also habe ich eine HDR-Aufnahme gemacht und ein schmuckes Bild erhalten:
Inzwischen fahre ich nur noch mit Amtrak. Qualitativ viel besser als Greyhound und zwischen den wichtigen Verbindungen günstiger als der Hund.
In Seattle bin ich im Seattle Hostel untergekommen. Zwar etwas außerhalb gelegen, aber dafür an der Straße Seaview gelegen. Das spricht wohl für sich selbst!
Blick auf den See im Hostel Seattle.
Seattle ist eine ziemliche Umstellung nach dem kleinen und kuscheligen Portland. Der öffentliche Nahverkehr möchte ein wenig besonders sein: Man bezahlt erst, wenn man aussteigt. Viel mehr als den Nahverkehr habe ich noch nicht gesehen, aber das kommt wohl noch…
Das einzige, was mir noch einfällt, ist, dass es in Seattle viele, viele skandinavische Einwanderer gibt. Eine der großen medizinischen Einrichtungen in Seattle Downtown ist das Swedish Medical Center. Was sich mir nur nicht erklärt, ist folgendes: Wie sind die Schweden, die geographisch bedingt erst an die Westküste Amerikas ankommen würden, an die Ostküste gelangt? Per Anhalter? Route 66?
Schon seitdem ich mir den eee PC 900 gekauft habe, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, irgendwann einmal die Linux-Version zu wechseln. Ganz besonders sympathisch war mir da Ubuntu, eine der besten Einsteigerdistributionen. Außerdem basierte das völlig veraltete XandrOS auch auf Debian bzw. Ubuntu.
Nur war mir die Installation zu aufwändig. So viel musste angepasst werden, vom Kernel über die WiFi-Treiber hin zu allen möglichen Kleinigkeiten. Aber dafür gibt es doch eeebuntu, hat mir das Internet dann vor einigen Tagen gesagt. Zwar gibt es auch Distros wie Easy Peasy oder Puppy Linux oder Fedora, wie auch immer, ich wollte eeebuntu.
Also Image gezogen und den PC komplett neu aufgesetzt. Normalerweise besitzt der eee PC 900 ein Shadow-Image, um eine Systemwiederherstellung durchführen zu können. Weg damit. Außerdem, und auch das hat mir Herr Google gesagt, sind zwei SD Karten in meinem Rechner verbaut. Eine 4GB und eine 16GB. Um so besser, die 4GB ist nun für das System vorgesehen und die 16GB ist mein Home-Verzeichnis.
Klar, es müssen auch hier noch verschiedenste Anpassungen durchgeführt werden. Einer der ulkigsten Fehler war, das beim Einstecken der Stromversorgung (!) die Fehlermeldung kam, dass das Mail-Programm Eudora nicht gestartet werden konnte. Und sicher ist das auf Ubuntu 8.10 basierende eeebuntu 2.0 noch nicht perfekt. Aber nun kann ich zumindest Spiele wie Secret Maryo Chronicles spielen – das war mit XandrOS gar nicht möglich, weil sich das System nicht auf OpenGL 2.0 updaten ließ. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich nun an die offiziellen Updates von Ubuntu angebunden bin. Die Software haben keine Versionen von vor zwei Jahren, die mit nichts kompatibel sind. Dazu kommt, das der eee PC unter XandrOS immer wieder dieses Stottern hatte. Videos oder Games hingen manchmal ein wenig. Mit ein, zwei Tricks passiert das mit eeebuntu nicht mehr – endlich!
Davon mal abgesehen ist der 3D-Desktop von Compiz mit seinen rotierenden Desktops auf der kleinen 900 MHz-Maschine völlig flüssig – und sehr cool anzusehen…
Ich mag es, meine Utilities so zu konfigurieren, wie ich es möchte. Auch Firefox bietet viele, viele Addons an, um sich das Arbeiten zu erleichtern. Am Anfang stand ich wie der Ochs vorm Berg, doch jetzt möchte ich ein paar hilfreiche Addons vorstellen.
FireFTP – Ein integrierter FTP-Client für Firefox. Ist sehr nützlich, wenn man per PortableApps unterwegs ist und mal eben einen FTP-Client braucht.
CookieMonster – Cookies befinden sich heute nicht nur in Browsern, CookieMonster kümmert sich aber um genau die in den Browsern. Ich habe meine Cookies generell abgeschaltet, bis auf ein paar Ausnahmen. Das Tolle: Wenn man mal eben Cookies aktivieren muss, weil eine Webseite einfach nicht reagieren will (erstaunlich, wie viele Webseiten nicht überprüfen, ob Cookies aktiviert sind), kann man das über das Kontextmenü machen. Und muss sich nicht umständlich in das Firefox-Menü klicken. Klasse!
FlashBlock – Speziell für alle eee PC Nutzer oder solche, die es werden wollen. Manche Webseiten beinhalten so viel Flash-Content, dass die kleine Kiste ins Schwitzen kommt. Mit dem Addon nehmt ihr der Kiste Arbeit ab und könnt für jeden Flash-Content selber bestimmen, ob er abgespielt wird. Ausnahmen können auch konfiguriert werden.
FoxMarks – Speziell auf Reisen oder wechselnden PCs kann FoxMarks seine Stärke ausspielen: Das Addon speichert in regelmässigen Abständen die Bookmarks ab. Und man kann von überall darauf zugreifen, man benötigt nur Username und Password. Me likey!
TabMix Plus – Seltsamerweise bin ich immer wieder zu verschiedensten Themen im Netz unterwegs. Und meist öffne ich neue Tabs, anstelle auf Links zu klicken und eine Seite zu verlassen. TabMix gibt einem die Möglichkeit, mehrere Reihen von Tabs anzuzeigen. Dazu kommen noch hilfreiche Dinge wie eine History der geschlossenen Tabs, erweitertes Session-Abspeichern und eine Fülle an anderen Optionen.
Eigentlich waren das jetzt ja schon fünf Addons. Jedoch, als leidenschaftlicher Hattrick – Spieler, schaue ich manchmal nebenbei meinen virtuellen Matches mit Hilfe des Addons LiveFox zu. Eigenes kleines Fenster, wo man alle Spiele der Liga mit ständig aktualisierter Liga-Tabelle sehen kann. Für alle, die auch manchmal ungeduldig sind.
Deutscher Titel: Akte X: Jenseits der Wahrheit (Wer übersetzt diese Titel nur immer?)
Ein Agent des FBI wird vermisst und Mulder und Scully werden von eben jenem kontaktiert, um bei einer paranormalen Suche zu helfen. Nun in einer anderen Phase ihres Lebens angekommen, versuchen sie ihre Vergangenheit mit der Gegenwart zu vereinbaren.
Der Film, so viel sei gesagt, ist für den erwartungsfreudigen Akte X-Fan sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Für alle anderen aber ein grundsolides Stück Unterhaltung mit reichlich Atmosphäre und wenig Peng-Schuss-Bumm. Es wird keine Akte X-Vorkenntnis vorausgesetzt, außer man interessiert sich für die vielen kleinen Anekdoten, die Serienerfinder Chris Carter in den Film eingebaut hat. Kurz und knapp: Wer Die purpurnen Flüsse mochte, mag diesen Film auch. Hoffentlich wird ein weiterer Teil gedreht, Chris Carter nimmt dies durchaus an. Genug eingespielt hat der Film. Teile des Films wurden übrigens in Vancouver und in Pemberton gedreht.
Check 17.04.2009: IMDB: 6.0 RottenTomatoes: 32% Meine Meinung: 90% (für den Normalzuschauer), 74% (für den X-Files-Veteran)
Werbung auf Webseiten blinkt, macht Geräusche, dreht sich und bringt mein Auge zum zucken. Warum nicht einfach bewegungsfreie Werbung? Nerv. 2 days ago