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Jetzt ganz doll neu!

Das bekannteste Stückchen Musik

Nate Harrison hat 2004 eine Erzählung aufgenommen, die einen der meistgenutzten Samples in der jungen Musikgeschichte beleuchtet und seine Nutzung erklärt. Das Sample wurde von der B-Seite einer Band im Jahre 1969 aufgenommen und hatte großen Einfluss auf HipHop, Jungle und andere Medien. Es wurde immer und immer wieder verwendet und wurde sicherlich von jedem von uns mindestens einmal irgendwo gehört.

Harrison kommt in dem interessanten Beitrag zur Musikgeschichte zu dem Schluss, das Copyright nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach sein sollte.

Verfügbar in Englisch.

Münzen und Steuern in Amerika

Wo wir Deutschen an der Kasse schon mal gerne die genaue Centzahl vorher abzählen, ist das in Kanada oder den Staaten nicht möglich: Die Steuern werden erst an der Kasse aufgerechnet. Was bei mir am Anfang zu einigen Überraschungen geführt hat, muss ich zugeben. Grummelnderweise habe ich ein wenig mehr Geld aus meinen Taschen gekramt, als ich anstelle von 11.99 CAD 12.12 CAD bezahlen musste.

Moneten
Und dann bekommt man natürlich als Wechselgeld wieder verflixte Centstücke. Mal ganz im Ernst – alles, was unter einem Quarter ist, ist irgendwie nutzlos. Das wäre der Penny, das 5-Cent – Stück (welches sinnigerweise größer ist als das 10-Cent – Stück) und das 10-Cent – Stück. Dieses ganze Kleingeld geht meist in irgendwelche Trinkgeldtassen oder an Obdachlose. Obwohl selbst Obdachlose Centstücke auch gerne mal hinter einem her werfen…

Qual der Wahl
Und dann wird jetzt wohl gerade der Dollar in den Staaten eingeführt. Als Münze. Es gibt also eine Dollarnote und eine Münze. Ohne Worte.

Wie toll, dass die Steuern in Mexiko schon im Preis enthalten sind. Gibt es das eigentlich noch in anderen Ländern? Steuern erst nach dem Kauf?

Alte Games ganz neu

Games sind für mich immer wieder ein Thema. Und wenn man eh gerade in Vancouver auf Wohnung und Job wartet – da kann man doch nochmal versuchen, was mit Linux im Allgemeinen und mit dem eee 900 im Speziellen so möglich ist.

Alte Kracher

Natürlich kann man es völlig vergessen, die neuen Games von heutzutage – ihr wisst schon, sehen klasse aus und sind völlig langweilig – auf der kleinen Kiste zu installieren. Was bietet sich also an?

  • Konsole – Jupp, SNES, Gameboy und Konsorten waren allesamt mal mein. Da hat man ein paar Klassiker gespielt! Super Mario Kart oder Street Fighter II. Die Games sind zahlreich im Netz vorhanden und solange man das Cartrige besitzt, ist alles im grünen Bereich mit runterladen. Ich hab’ mir zu diesen Konsolen aber nicht sonderlich viel angeschaut…
  • MAME – Schließlich wurden auch die alten Spielhallenklassiker wie Paperboy, Raiden oder Ghouls ‘n Ghosts irgendwo mal gezockt. Mit dem Emulator MAME ist es möglich, dieses Spielhallenflair bei sich zuhause aufleben zu lassen. Hier ein Einblick in die Welt von MAME. Doch Vorsicht: MAME legt Wert auf korrekte Emulation, nicht auf Geschwindigkeit und gutes Aussehen. Klassische Racing-Games können aktuelle Rechner also schon gut ins Schwitzen bringen! Da ich aber keine Arcade-Maschinen mein Eigen nenne, nützen mir die ganzen ROM-Seiten nix. Wer übrigens House of the Dead zocken möchte, braucht Nebula Model 2 als Emulator und nicht MAME. Das könnte ganz witzig werden: Die Wiimote per Bluetooth an den Rechner anschließen und dann wie im Original Zombies dahinraffen. Leider nur unter Windows.
  • Flipper – Unglaublich viele Flipper wurden originalgetreu umgesetzt. Alles, was man braucht, ist Visual Pinball und VPinMAME, um original Tische bei sich auf dem Rechner zu spielen. Weiteres in den VPForums. Nur Windows, und damit für mich aus dem Spiel. Für Flipperinteressierte gibts hier ne Liste mit weiteren Spielmöglichkeiten.
  • DOS – Ja, richtig gelesen. DOS. Der erste Teil von Tomb Raider fällt mir da ein. Oder Bleifuß 2 (englischer Titel: Screamer 2), Bleifuß Fun (engl.: Ignition), Theme Hospital oder Carmageddon. Hmm. DAS klang interessant. Ist es irgendwie möglich, alte DOS-Games unter Linux vernünftig zum Laufen zu bekommen?

Starthilfe
Dazu fiel mir ein alter Begriff ein: Abandonware. So manche alte Software ist heutzutage ohne Publisher oder Rechteinhaber und somit royalty-free, kostenlos, aus dem Netz ladbar.

Auch hier gibt es wieder zuhauf Webseiten, die diese alten Perlen zum Download anbieten. Ich habe nicht wirklich eine beste Seite gefunden, sondern immer wieder Herrn Google gefragt. Und einiges gefunden.

Wunderbar, aber und nun? Wohin mit all dieser Software, womit starten und ausführen?

DOSmania

Dazu gibt es einen klasse Emulator, der unter Windows wie unter Linux funktioniert: dosbox. Was hab’ ich gelacht, als ich dieses alte Benutzerinterface auf meinem eee 900 eeebuntu sah. Verrückt.

Und tatsächlich: Die Demo von Tomb Raider I lief auf anhieb. Völlig irre: Ich kann es auf dem eee 900 nur auf niedrigster Auflösung spielen, aber das zumindest weitestgehend flüssig. Aber hey – es läuft. Dieses uralte DOS-Spiel. Unter dosbox. In Linux.

Geschützte Welten

Dann gab es ja noch den DOS4GW Protected Mode Wrapper. Dieser war dazu da, um Applikationen den Zugriff auf HiMEM-Bereiche zu gestatten – das waren die Gegenden über 640k. Wie es der Zufall will, gibt es eine bessere Version. Es gibt anscheinend verschiedene Versionen dieses Wrappers, und eine der Enterprise-Versionen wurde freigegeben – die musste man früher für viel Geld erstehen. Das Programm heißt DOS32A und kann ganz einfach ausgetauscht werden. Somit kann man selbst diese Komponente ein wenig tunen. Kann jedoch durchaus sein, das das Programm mit DOS32A abstürzt und mit DOS4GW läuft. Das ist dann wohl so.

Und dann packte es mich richtig. Gab es nicht einen 3dfx-Patch für Tomb Raider? Jo. Ob ich das wohl irgendwie aktivieren kann? Was ist mit anderen Games, ob 3dfx oder nicht?

Handarbeit

Eines war sicher: Im Internet gibt es Fans für alles mögliche. So hatten Fans hochauflösende Grafiken erstellt, die man für Tomb Raider, Carmageddon oder Descent II herunterladen und nutzen konnte. Möglich macht all das Glidos. Glidos ist ein Glide-Wrapper für DOS-Games. Der Wrapper verarbeitet die 3dfx-Befehle in Glide-Befehle. Ein weiterer Wrapper kann nun diese Befehle aufgreifen und nach OpenGL oder DirectX umwandeln. Das Game selber bekommt davon gar nix mit. Glidos selber ist kostenlos, zeigt jedoch ein drehendes Logo ingame an. Für 10 US-Dollar bekommt man die Anleitung zugestellt, wie sich dieses Logo entfernen lässt.

Der einzige Fallstrick war nur, dass Glidos mit nicht wine (korrekt, eine Windows-Emulation) lief. Und leider ist die 3dfx-Version von Tomb Raider nicht konform – einige Code-Teile greifen hartverdrahtet auf Voodoo-Hardware zu. Richtig, so hießen die alten Grafikkarten der ersten Beschleuniger-Version, lang bevor Dualcore-Hyperthread-Ionenangetriebene-Turbinengekühlte Krassgrafikkarten Einzug in unsere Rechner hielten. Dies trifft unter anderem auch auf Carmageddon und Descent II zu. Somit lässt sich, auch mit anderen Wrappern, leider keine Umleitung erzielen. Zumindest unter Linux. Schade.

Es gibt noch andere Wrapper, so zum Beispiel den dgVoodoo-Wrapper. Schade nur, dass dosbox Glide-Aufrufe nirgendwohin weiterleitet. Es gibt zwar unoffizielle Builds, aber all das scheint seit langem nicht mehr aktiv zu sein. Die Emulation von 3dfx mit Windows-Programmen funktioniert problemlos, wenngleich auch recht langsam.

Ich habe mal drei Grafiken erstellt, die die Zusammenhänge der Wrapper hoffentlich etwas verständlicher machen:

Um 3dfx-Games für DOS zu spielen, braucht es also ein Programm wie Glidos. Oder eine neu compilierte dosbox-Version. 3dfx-Games für Windows haben eine Vielzahl an Wrappern, unter anderem dgVoodoo, OpenGLide, zeckensack’s Glide Wrapper und viele mehr. Unter Linux wird das ganze schwierig, da Glidos nicht funktioniert. Mit einer selber compilierten dosbox-Version mit Glide-Support ist es jedoch möglich – auch wenn ich nicht weiß, wo sich diese Patches befinden.

Der eee 900 ist verhältnismäßig stark und wenn einem nicht viel an Knallergrafik gelegen ist, kann man sich betagte Games auch so reinziehen. Na, und von Abandonware mal abgesehen – es gibt auch so noch genügend Games für Linux, Windows und BeOS. Aber dazu in einem anderen Eintrag mehr.

Terminator hat viel Spannung aus der Idee gewonnen, dass in einer unbekannten Zukunft Maschinen die Herrschaft übernommen haben. Wiederstandskämpfer um die Welt herum hören auf John Connor, welcher die Revoluzzer anführt. Dieser Film hat nun eben diese Zukunft als Setting und soll die Story aus der Zukunft heraus erzählen. Und ist eigentlich zeitlich noch vor Terminator 1 angesiedelt. Vertracktes Zeitreisen.

Was passiert?

Es ist 2018, die Welt wird beherrscht von Skynet und die meisten Menschen wurden terminiert. John Connor und seine Gesellen kämpfen unentwegt gegen alle möglichen Terminator-Modelle. Plötzlich ergibt sich die Chance, durch ein akustisches Signal die Modelle zu deaktivieren. Connor und ein Freund wider Willen nutzen die Chance, um die Skynet-Zentrale in San Francisco zu infiltrieren. Schließlich wurde Connors Vater, Kyle Reese, dort gefangen genommen. Und wenn er ihn nicht befreit und dann in der Zeit zurück sendet, wird er selber nie existieren und wirallewerdenverlieren.

Wie siehts aus?

Hui! Die Story mal beiseite genommen machen die Bilder so einiges her. Hier und da fühlt man sich, als ob man mit den Protagonisten im Kampfe unterwegs sei. Die Kamera ruht auf den Schauspielern und verrät nichts weiter. Keine Schnitte als Totale, keine Aufnahmen aus anderen Winkeln. Man hört Schreie und Maschinengewehrsalven. Diese Technik wird verdammt gut eingesetzt.

Dann die Stimmung selber – die Bilder sind in einem Grau gehalten, die Aufnahmen der Skynet-Zentrale in San Francisco in kräftigeren Farben und natürlich Feuer hier und rote Augen da. Spektakulär. Wer mal Call of Duty 4 gespielt hat, hat vielleicht eine Idee.

Die Kostüme sehen aus, als ob man sich in Mad Max und in alten Clint Eastwood-Schinken hat inspirieren lassen. Geschmackssache.

Wie wirds erzählt?

Eines vorweg: Das Ende machte ein wenig den Eindruck, als ob man dann doch nicht mehr so recht wusste, wie man die Geschichte nun zuende bringt. Sicherlich, ein paar Dinge wurden so aufgebaut für Terminator 5, aber das Ende bleibt stecken wie ein Kloß im Hals.

Ansonsten darf man nicht zu viel erwarten – Schußbummpeng, davon viel, ein wenig Herzschmerz, gepaart mit einem wirklich guten Christian Bale. Manche Szenen sind sehr packend aufgebaut und manche wiederum lahm.

Die Terminator-Modelle kommen nun in allen möglichen Ausführungen vor, vom Transformers-inspirierten hochhausgroßen Terminator zu Matrix-kopierten Wasser-Terminatoren. Motorradterminatoren sind auch zu finden – die ersten, die ohne Mühe komplett umkippen, um wieder aufstehen zu können. Interessante Technik.

Na, und John Connor wird ein wenig aufgebaut. Man versteht nicht so ganz, warum die ganzen Resistens-Zellen auf der Welt ihm zuhören und keinem anderen. Der Charakter seines Vaters wird ebenso aufgebaut. Tja, und eines der interessanteren Terminator-Modelle gibt sein Leben, obwohl er zu den stärkeren Charakteren gehörte. Zu ihm möchte ich gar nichts weiter schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Klar, er wird ziemlich offensichtlich eingeführt und trägt den Film großartig mit – trotzdem gibt es hier und da eine überraschende Wendung.

Meine Erwartungen (und darum gehts um Fortsetzungen ja meist, nicht wahr) wurden erfüllt. Die Welt geht den Bach runter, wir sehen Helikopter in Sonnenuntergänge fliegen und ein wenig Fortsetzung zu der Idee von Skynet. Ich finde nicht, dass die Terminator-Idee damit an Wert verliert: Nein, die dargestellte Welt war klasse. Terminator 2 bleibt wohl mein Favorit, aber Terminator: Die Erlösung ist eine passende Umsetzung für heutzutage.

(Check 25.05.2009)
IMDB: 7.5
RottenTomatoes: 34%

Meine Meinung: 87%

Nachtrag: Die Fünf Filmfreunde haben sich des Filmes nun auch angenommen. Zwei von fünf möglichen Sternen lautet das Ergebnis.

Shirts!

Mit Shirts kann man alle möglichen Gefühlslagen oder Einstellungen zeigen oder sich einfach nur schick anziehen.

Was ich auch gerne mag, sind lustige Sprüche auf den Shirts. Ich werde sicherlich nie so ausgebufft wie die Jungs bei lastexittonowhere.com, die fiktive Firmennamen aus Spielfilmen auf ihre Shirts drucken – so wissen nur die wahrhaften Fans, was sie dort lesen.

Aber trotzdem habe ich ab und an eine Idee, und ein paar diese Ideen gibt es ab sofort unter der Überschrift Shirts dort oben zu sehen – und zu kaufen. Schaut ruhig mal durch. Sind nicht viele Shirts, werden aber sicher immer mehr.

Media environment in France

Today I am going to present you the french media environment with the help of my chap’ Olivier! In this blog entry which I try to serve every two weeks on Monday, I allow a sneak peak into the media environment of different countries. Want to see more entries of this weekly series? Take a look here.

TV-Show

  • Original title: Le Club Dorothée
  • Translated: The Club Dorothée
  • Host: Well… Dorothée
  • Description: Music was obviously the main part of the show. Featured here is the first Episode ever, broadcasted in 1987.

TV-Newsshow

  • Original title: Les Guignols de l’info
  • Translated: The Guignols of the news
  • Host: Handpuppets
  • Description: This show became really popular over the Gulf War in 1990. Nowadays it features sarcastic and funny parodic daily news. The video features a parody on the Tour de France, played really great with puppets. Guignol is an invention of a puppet player in France. Wikipedia knows more.

Singer

  • Singer: Serge Gainsbourg
  • Description: Olivier gave me also the names of a few old singers in France: Edith Piaf (Out of the movie La Mome ), Jaque Brel, George Brassens, Leo Ferre. More modern ones are: MC solaar, Serge Gainsbourg. I decided to take a Song from Serge Gainsbourg, but feel free to check the other ones on Youtube. Serge Gainsbourg was also the male part in Je t’aime!

Magazine

  • Original title: Le Point
  • Translated: The point
  • Description: A popular magazine in France. Seems to be like the US-american Time or the German SPIEGEL. Link: http://www.lepoint.fr/

Thank you for attention!

Sanitäter im Streik

Abgefahren.

Da habe ich gerade vor ein paar Tagen mit dem Gedanken gespielt, was wohl wäre, wenn Rettungsassistenten und Sanis mal streiken…

… und dann sehe ich heute in Vancouver einen Rettungswagen, auf dem ein fettes Magnetschild prangte: On Strike.

Das war wohl schon länger bekannt und läuft jetzt noch immer. Der eigentliche Rettungsdienst wird nicht eingeschränkt, nur bei Überstunden wird es nicht mehr so einfach gemacht, erzählte einer der Streikenden.

Viel Glück bei eurem Streik hier in British Columbia, liebe Rettungsdienstler.

Angels and Demons (Illuminati: Angels and Demons)

Oha. Nun wurde der Titel nicht einmal übersetzt, sondern nur ein Illuminati davor geschrieben. Na dann.

Da ich auch nie betrunken zu Partys gehe oder krank zu Arzt, habe ich mir diesen Film angeschaut, ohne Sakrileg vorher gesehen zu haben. Und die Bücher hab ich auch schon vergessen. Bücher?

Ruckelfahrt

Wenn man Filme macht, dann achtet man meist nicht nur darauf, einen Storyarc aufzubauen. Ebenso wird auf die Geschwindigkeit geachtet. Dan Brown hat das in seinen Büchern ebenso gut hinbekommen. Wenn man auf die ersten Seiten zurückblättert, klingt der Anfang völlig lahm – und doch fesseln die Bücher, wie ich finde.

Der Film war nun nicht so fesselnd. Eher weckte er bis zum ersten Ende Fluchtinstinkte. Erstes Ende? Völlig richtig, die Geschichte findet in der Mitte des Filmes ihr jähes Ende und der Film rollt trotzdem weiter. Na macht ja nix, das zweite Ende ist nähmlich zumindest besser als das erste. Der Mittelteil selber ist auch nicht sehr stark. Man wird auf eine wilde Kameraverfolgungsjagd mitgenommen und Tom Hanks wirft mit geschichtlichen Anekdoten nur so um sich. Leider ist der Film hier teilweise so schnell, dass selbst Anneliese Italienischgeschichtsstudentin gerne mal den Überblick verliert. Und Tom Hanks selber lässt die Figur auch nicht gerade aufleben.

Mr Hanks sieht Engel in alle möglichen Richtungen zeigen, und dass sieht wirklich erstaunlicherweise nur er in einem mit Carabinieri und Feuerwehrleuten gefüllten Raum. Und sein Gegenspieler, der später sein Verbündeter wird, scheint auch nur in seinem Sessel zu sitzen und Domino zu spielen. Der Zwerg mit dem eingezogenen Kopf, welcher ganz mies tief in diesem Komplott drin sitzt, ist auch eher ein Weichspülirrer. Einzig der Polizist der Schweizer Garde, der zwischenzeitlich ein wenig Schwietzerdütsch einwirft, scheint seiner Rolle gerecht zu werden.

Astronomisch

Die Antimaterie in der Atmosphäre unterstreicht: Es muss heutzutage halt Schusspengbumm machen. Kann man nix machen. Und auch wenn die Explosion schön aussieht wie der Pferdekopfnebel und auch wenn die Wucht (oh Wunder) keine Menschenseele auf dem völlig vollgepfropten Petersplatz verletzt, ja, dann muss ein Computer am Werk gewesen sein.

Der Film kommt rüber wie ein Besuch im Autoscooter – man kommt auf Touren, hat einen Einschlag und legt von vorn los. Und das nicht nur der zwei Enden wegen.

Letztendlich lässt sich sagen, dass Daniel vom Shredderblog das ganze gut beschrieben hat: So wirklich wichtig wird keine der Personen. Auch die Fünf Filmfreunde haben nur zwei Sterne zu vergeben.

Florian Freistetter von Scienceblogs hat sich mal Gedanken gemacht und geht etwas mehr auf die Diskussion zwischen Religion und Wissenschaft ein. (Und hey, Tom Hanks’ Stimme im Original brummelt so vor sich hin – aber man kann ihn verstehen)

Und Basti von Juicedblogs hätte sein Geld gerne gespart. Zu spät.

IMDB: 7.0
Rottentomatoes: 38%
Meine Meinung: 47% (erster Teil bis zum Bumm!) 69% (bis zum bitteren Ende)

Wahl zum besten SourceForge-Projekt

Momentan gibt es Wahlen für die besten Projekte auf SourceForge. Das sind die sogenannte Community Choice Awards. Die Mitarbeiter auf SF schreiben, dass die Projekte, die ihre Community dazu bewegen, für ihr Projekt zu stimmen, auch eher gewinnen könnten.

Wer meinen Blog verfolgt, der wird festgestellt haben, dass ich mich viel mit Open Source auseinandersetze.

Und da ich momentan auf meinem eee 900 eeebuntu benutze, liegt nichts ferner als den Knopf zur Teilnahme hier mit aufzunehmen. eeebuntu ist eine Version des freien Betriebssystems Ubuntu mit speziellen Anpassungen auf den eee PC. Und neuer als dieses klotzalte XandrOS ist es allemal. Version 3.0 ist gerade heraus gekommen, die basiert auf Ubuntu 9.04. Und, man staunt – selbst Nutzer von Acer-Netbooks nutzen diese Distro, um ihren Schlepptop zu betreiben. Na mal sehen, ob eeebuntu bald umgenannt wird zu netbookbuntu (Vielleicht sollte sich jemand den Namen überlegen, der sich mit so was auskennt…)


Wer eeebuntu noch nie gesehen hat und lieber für etwas stimmen möchte, was er kennt, dem stehe frei, auf SourceForge.net ein wenig zu stöbern. Viele grandiose freie Software ist dort erhältlich! Das schreit nach einem SourceForge-Blogeintrag, ich höre es ganz deutlich!

5 geheime Geheimnisse

Juchu, endlich mal eine Aufzählung!

Der Titel ist etwas – geheimnisvoll. Ich möchte Licht auf Dinge werfen, die sonst nicht so gut beleuchtet sind.

1. Öltransporte und Ölinseln
Allgegenwärtig und ein Konsumgut, welches die Welt am Laufen hält. Ein Benutzer in einem Forum behauptete, dass Öl das “Blut der Welt” sei. Ohne Öl keine Konsumwirtschaft sprich kein Geld sprich kein Handel sprich das Ende aller Tage.

Zwar bin ich mir nicht so sicher, ob ich dass so unterschreiben will – das Ölbusiness ist sicher eines der größten der Welt, und dabei so unscheinbar für den Normalkonsumenten, dass es eine Pein ist. Auf meiner Reise treffe ich immer mal wieder Menschen, die auf einer Ölbohrinsel oder einer Raffinerie arbeiten. Die Arbeitszeiten sind völlig inakzeptabel – dafür bekommen sie aber richtig Asche und eine Menge freie Zeit.

Um sich den gewaltigen Umsatz der Industrie vorstellen zu können, benötigt es unglaublicher Zahlen: Allein im Golf von Mexiko und Teilen der Vereinigten Staaten gibt es 6659 aktive oder inaktive Ölplattformen, von denen 819 noch immer voll bemannt sind. Das Tolle ist: Viele der Plattformen sind nach dem Hurricane Katrina einfach losgerissen und sind verschollen. Weg. Wenn man sich vorstellt, dass eine Plattform bis zu 700 Millionen US-Dollar kostet, ist das schon etwas unangenehm. Es enstehen zwar hunderte Jobs pro Plattform, aber die sind hart, unangenehm und schmutzig. Wenn ich mich jedoch richtig erinnere, hat dass auch alles seinen Grund: Eine Plattform kann Öl von beispielsweise 6 Millionen US-Dollar fördern. Am Tag. Das sind verdammt viele LKWs.

2. Jobs, die wir tatsächlich brauchen
Der Müllmannstreik in Hamburg vor einigen Jahren hat es gezeigt: Es gibt Jobs, die einen großen Teil unserer Gesellschaft darstellen, die wir aber manchmal gar nicht wahrnehmen. Erst, wenn sie nicht mehr funktionieren, kommen wir etwas ins Schwitzen. Man stelle sich mal vor, Rettungsassistenten (dem gemeinen Bürger eher als Rettungssanitäter oder einfach Sanitäter bekannt) würden streiken – na dann mal gute Nacht, Marie. Oder die Polizei. Kellner. Fleischer. Gärtner. Kassierer. Oder eben Müllmänner (und -frauen).

3. Stromversorger
Auch Stromversorger sind Geschäftsmenschen. Und wie kann man die Rendite eines Unternehmens erhöhen? Ausgaben senken, Einnahmen steigern – richtig. Da niemand per Gesetz dazu auffordert, Zahlungen für Instandhaltung oder anderes aufzuzeigen (die Bücher bleiben dicht), kann man auch nicht wirklich nachvollziehen, was wo investiert wird – oder was nicht. Ein Reporterteam von arte (finde den Film leider nicht) hat vor einigen Jahren nachgeforscht, welche Wälder (Stromleitungen hängen hier gern mal rum) und Strommasten gut gepflegt werden. Anlass war der Stromausfall in New York. Es hat sich heraus gestellt, dass – Überraschung! – die Leitungen teilweise in einem desolaten Zustand sind. Niemand von den verschiedenen Konzernleitungen wollte Interviews geben.

Eine kurze Internetrecherche ergab, dass verschiedenste Energieversorger außerdem durch Internetwürmer oder Netzangriffe bedroht sind. Na juppheida.

4. Aktienteilhaber und Arbeitnehmer gleichermaßen
Das finde ich immer wieder den Hammer überhaupt: Arbeitnehmer zu sein und Aktien vom eigenen Unternehmen zu halten. Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung völlig alleine da. Jedoch finde ich es etwas übertrieben, zu sagen: Klar habe ich Aktien von meinem Arbeitgeber. Und ich möchte, dass er mir Rendite gibt. Aber das er mich jetzt kündigen will, finde ich doch etwas doof.

Zwar gibt es Arbeitgeber wie BMW, wo der größte Teil des Aktienpaketes von einer Familie gehalten wird, die lieber langfristig Rendite sehen möchte als kurzfristige Erfolge. Ich denke jedoch, egal, wie oft wir Menschen in diese Finanzkrisen hineinstolpern (und verschiedenste Regierungen mit Teilverstaatlichungen den Konsumgeist retten wollen), eines wird vergessen. Und das ist die langfristige Entwicklung einer Rendite. Nein, lieber schnell und dicke. Möglichst morgen. Ist das möglich?

5. Das Geheimnis hinter Aufzählungen
Das hab ich mich schon immer gefragt. Warum gibt es eigentlich so viele Aufzählungen auf Internetseiten? In Blogs, Newsseiten, Gamesseiten…

Festzustellen bleibt, dass jedenfalls auch du dem Reiz nicht unterliegen konntest, den Artikel bis hier hin zu lesen. Oder etwa nicht? Oder?