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Love the music!

Bild von DJ Funktuall

Vor kurzem habe ich über das meistverwendete Sample aller Zeiten geschrieben. Ob das so stimmt und überhaupt, kann ich nicht beweisen.

Was ich aber kann, ist euch einen Samplejunkie zu zeigen. Sein Name ist DJ Funktuall und er hat seine Show Top 10 Samples in Hiphop History auf YouTube relativ bekannt werden lassen. Soweit ich weiß, ist er in New York jetzt sogar im TV zu sehen. Nice!

Er findet alle möglichen Samples in Hiphop- oder Rockmusik und zeigt uns die Originale. In jeder Folge stellt er 10 Lieder vor und es ist erstaunlich, wie viele man davon kennt und wie viel Soul verwendet wird! Er selber geht völlig in seiner Musik auf, das kann man ohne Probleme sehen. Love for the music!

Aber Lieder sagen mehr als tausend Worte:

Waltz with Bashir Review (Walzer mit Bashir Kritik)

Dieser Film hat nicht nur mehr oder minder vier Dutzend Preise gewonnen, er steht auch auf einigen Top 10 – Listen für das Jahr 2008. Das Kritiker so einstimmig Lobgesänge auf einen Film abgeben, geschieht nicht all zu oft – zumal es eigentlich eine autobiografische Dokumentation ist. Und Dokumentationen spalten die Kritiker bekanntlich gerne in mehrere Lager.

Was passiert?

Ein israelischer Regisseur findet sich wieder in einer Reise in seine Vergangenheit, bei der er wiederkehrende Visionen hat. Die kann er sich nicht erklären und macht sich auf die Suche. Er ist sich sicher, dass es eine Verbindung zwischen diesen Bildern und der Invasion in den 80er Jahren in den Libanon gibt. Doch um seine verdrängte Erinnerung wiederherzustellen, muss er seine alten Kameraden wiederfinden und das Puzzle zusammensetzen.

Wie sieht’s aus?

Bis auf ein kurzes Stück am Ende wird der komplette Film mit Flash-Technologie animiert. Die Gesichter und andere Animationsobjekte setzen sich aus vielen Slices zusammen, die getrennt von einander bewegt werden können. So entsteht der Eindruck einer dreidimensionalen Bewegung – auch wenn das ganze zuweilen zu flach aussieht.

Trotzdem werden die Landschaften beeindruckend dargestellt, die Figuren sind lebhaft und glaubwürdig. Die Szene mit den Hunden am Anfang des Films bringt den Film auf Geschwindigkeit – und hinterlässt einen bleibenden Eindruck beim Zuschauer. Auch der Walzer des Soldaten ist so verrückt-absurd, das es schon wieder faszinierend ist.

Der Soundtrack, nicht so subtil eingewebt wie in Hollywood-Produktionen, sondern laut und präsent, unterstreicht den Film nicht nur, nein, er trägt ihn mit. Und zeigt die Spannung des Filmes in einzelnen Szenen sehr gut.

Wie wird’s erzählt?

Der Protagonist, Ari Folman, ist auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Somit gibt es Gespräche und Erinnerungsfragmente, die den Krieg an sich an den Pranger stellt – wenngleich auch mit leisen Tönen durch den Film – und die Juvenalität der Soldaten zeigt. Unerfahren und völlig unvorbereitet wurden sie in einer Maschinerie verwendet, die keinen Platz für Humanität ließ. Der Film wechselt zwischen den Gesprächen – reale Aufnahmen, die danach animiert wurden – den Bildern zu den Erzählungen und den Flashbacks fließend. Und beim geschickt eingeworbenen deutschen Porno “Der Klempner kommt” musste ich schon ein wenig schmunzeln.

Das aber mal beiseite genommen – ich finde, den Film sollte jeder einmal gesehen haben, erzählt er doch schließlich ein wichtiges Stück Geschichte im nahen Osten.

Ein einzigartiger Beweis, was mit guten Ideen und dem finanziellen Zusammenschluss mehrerer Länder (Frankreich: arte france, Deutschland: Medienboard Berlin-Brandenburg; Israel: Israel Film Fund, etc) entstehen kann. Ein Film, der sicher in Erinnerung bleiben wird – aufgrund seiner Bilder oder aufgrund der Geschichte, die er porträtiert. Wer sich noch etwas umfangreicher informieren möchte, kann dies bei sneakfilm.de in einem sehr umfassenden Review machen.

Check 23.06.2009:
IMDB: 8.1
RottenTomatoes: 97% (!)

Meine Meinung: 89%

Musik mit Linux

Im Freeware-Bereich gibt es zu allen möglichen Programmen Alternativen mit unterschiedlichen Ausreifungsgraden. Games, Anwendungs-, Render- und Zeichenprogramme sind inzwischen sehr ernst zu nehmen. Gibt es da eigentlich auch was für Musiker?

Dazu habe ich verschiedene Programme, die für Linux verfügbar sind, ausprobiert. Meine Erfahrungen und Empfehlungen könnt ihr in diesem Eintrag nachlesen.

Musikmaschine

Als Betriebssystem nutze ich Ubuntu, besser gesagt, Ubuntu Studio. Dieses Ubuntu-Derivat ist schon prall gefüllt mit Video-, Audio- und Grafiksoftware. Wer Ubuntu schon installiert hat, kann seine Installation mit diesen Befehlen ganz einfach zu einer Ubuntu Studio – Installation umwandeln. Aber Vorsicht: Ich übernehme keine Garantie, dass das problemlos funktioniert. Jeder probiert auf eigene Gefahr!

Und dann, nach ein wenig Downloadzeit und Installation der Packages, kann man sich ein Bild des Systems machen. Standardmäßig wird der Realtime-Kernel mitinstalliert und die Latenzzeiten des Systems sind damit richtig gut. Der einzige Nachteil ist, dass eine bestimmte Einstellung noch nicht vorgenommen wurden, die der Audio-Gruppe Realtime-Zugriff ermöglicht. Doch mit diesen Instruktionen lässt sich auch das einstellen. Jetzt muss der eigene Benutzer nur noch der Audio-Gruppe hinzugefügt werden und los gehts!

Melodiegefahr

Um Musik zu machen, benötigt man eigentlich nur ein paar Komponenten:

  • Sequencer – Der spielt die Noten ab
  • Synthesizer – Kann man coole Sounds mit machen

Eigentlich.

Da man aber auch das Gesamtergebnis abmischen möchte, Effekte hinzufügen und Audio aufnehmen, bleibt es nicht ganz bei diesem Aufbau.

Sequencer

Frei verfügbare, leistungsfähige Sequencer sind zum Beispiel Rosegarden, Muse oder seq24. Das Prinzip ist immer das gleiche: Man schließt virtuell Geräte an und die Software sagt den Geräten, wann welche Note gespielt werden soll.

Audiogeräte

Hier gibt es Synthesizer wie den ZynAddSubFx, der inzwischen schon in andere Programme als Plugin eingebaut wird. Um SoundFonts zu nutzen, nimmt man sich QSynth und bindet die Font dort ein. SoundFonts sind eine Bibliothek von Tönen, um zum Beispiel ein Klavier oder eine Trompete möglichst realistisch erscheinen zu lassen. Es wird nicht jeder Ton aufgenommen, aber in Abständen jeweils ein neuer, um neue Töne nicht einfach durch pitchen zu verändern.

Um eine effektive Drumline zu erstellen, bietet sich Hydrogen an. Hydrogen lässt sich per Jack (siehe weiter unten) in die Umgebung einbinden und wird separat editiert. Der Vorteil: Es gibt frei verfügbare, gut klingende Drumsets. Außerdem lassen sich Effekte wie Humanisierung nutzen: Die Noten werden nicht ganz genau auf den Punkt gespielt, sondern immer etwas “daneben”. Auch hier lassen sich die Instrumente auf LADSPA-Effekte hängen.

Effekte

Um nun Echo, Delays oder andere Effekte zu nutzen, kann man entweder VST-Plugins umständlich über wine-Emulation zum laufen bekommen oder einfach die frei verfügbaren LADSPA-Plugins nutzen. Auch hier gibt es wieder eine aktive Community.

Kopplung

Da haben wir nun also einen Sequencer, einen Synthesizer und Effekte. Doch wie wird das denn alles miteinander verbunden?

Dazu gibt es Jack. Jack ist ein realtime, low-latency audio management system. Faszinierend: Egal, in welcher Anwendung man Play drückt, alle anderen werden gleich mitgestartet. Somit würde ein testweiser Aufbau etwa so aussehen:

Man starte erst Jack und klicke auf Start, um den jackd-Server zu starten. Dann Muse öffnen und ZynAddSubFx. Jack sollte die Programme automatisch erkennen und verbinden (Button Connections). Dann in Muse-Menü Settings – Midi Ports / Soft Synth unter Device Name den ZynAddSubFx auswählen. Das ganze wieder schließen. Rechtsklick im weißen Bereich, Add Midi Track anklicken. Nun ein paar Noten in den Sequencer malen – oder wer ein MIDI-Keyboard hat, aufnehmen – und abspielen. Wer den Sound verändern möchte, kann das im Synthesizer tun: Einfach auf das leere Feld neben Enabled klicken (nachdem man per Misc – Switch User Interface Mode auf die Advanced-Sicht umgestellt hat) und ein neues Instrument auswählen.

Nicht vergessen: Da es zwei unterschiedliche Programme sind, muss man auch in beiden abspeichern und bei einer neuen Session laden. Da macht es Sinn, die Dateien im gleichen Ordner mit dem gleichen Dateinamen abzuspeichern – die Dateiendung ist schließlich unterschiedlich.

Schlagzeug und Drums lassen sich nun mit Hydrogen hinzufügen. Das Programm wird gestartet und auf Jack als Audio-Server umgestellt. Dann muss eventuell neu gestartet werden und es können Drums hinzugefügt werden.

Wenn man nun Effekte hinzufügen möchte, kann man dazu Jack Rack nutzen. Die Audioausgabe muss nur per Jack umgeleitet werden in den Jack Rack. Leider kann man so nur ein Programm mit einem Effekt verbinden – nicht Midi-Bank für Midi-Bank. Außerdem muss man dann in allen offenen Programmen alle Einstellungen abspeichern und bei jeder Session wieder neu öffnen. Man kann bestimmt gute Ergebnisse mit diesem Aufbau erzielen – aber irgendwie war mir dieses spezielle Szenario doch zu unflexibel. Eine andere Lösung musste her.

Digital Audio Workstation

Da kommen dann leistungsfähige Programme wie Ardour (eine frei verfügbare Digitale Audio Workstation – DAW) ins Spiel. Ardour ist kein Sequencer, sondern quasi eine Mischplattform für aufgenommene Audiospuren. Auch hier kann man die berühmten LADSPA – Plugins nutzen. Da ich mich aber mit Audioaufnahmen noch nicht beschäftigt habe, kann ich zu Ardour nichts sagen.

Und dann gibt es noch das Komplettpaket Linux Multimedia Studio.

Multimediale Power

Das Linux Multimedia Studio, kurz LMMS, bietet eine Fülle an Funktionen. Das Programm ist quasi Mix aus Sequencer, Synthesizern, DAW, LADSPA-Plugins und anderen Instrumenten. Wer mal Musik mit FruityLoops oder Reason gemacht hat, wird sich hier ziemlich schnell zurecht finden. Hier und da funktionieren Dinge noch nicht und manchmal stürzt es ab (oft speichern), aber es macht einen sehr vielversprechenden Eindruck auf mich. Damit habe ich dann erst einmal ein wenig experimentiert. Ein weiterführender Eintrag wird dazu noch folgen.

Jupp, und da kommt sogar was bei raus:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Audiophil

Linux wird somit auch im Audioumfeld immer stärker. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass es eine unüberschaubare Fülle an Programmen gibt. Aber ebensowenig sollte man vergessen, das viele dieser Programme inzwischen handfest lauffähig sind und zur Produktion genutzt werden.

The Hangover Review Kritik

Mit Trailern ist das ja immer so ‘ne Sache. Werden nur die besten Szenen des Filmes verwendet, um die Zuschauer dazu zu bringen, das Ticket zu kaufen und enttäuscht nach Hause zu gehen? Oder aber ist es nur eine Aufreihung ein paar der besten Szenen? The Hangover war so ein Fall. Und auch wenn ein Film auf Platz 1 der amerikanischen Kinocharts ist, sagt das noch lange nichts aus über die Qualität des Streifens.

Was passiert?

Doug (Justin Bartha) will heiraten. Er lebt in L.A., was liegt da näher, als seinen Jungesellenabschied in Las Vegas zu verbringen. Schnell seine drei Freunde zusammengeschafft und schon sind die vier auf dem Weg nach Vegas. Dort angekommen, verziehen sie sich auf das Dach des Kasino’s Ceasars und trinken ein paar Jägermeister. Am nächsten Morgen wachen sie auf – in einer völlig zerstörten Suite mit einem Tiger im Bad – und haben keine Ahnung, was letzte Nacht passiert ist. Dann stellen sie fest, dass Doug verschwunden ist! Eine wilde Suche beginnt, die Ereignisse der letzten Nacht zu rekonstruieren.

Wie sieht’s aus?

Solides Unterhaltungskino mit keinen besonderen audiovisuellen Kniffen.

Wie wird’s erzählt?

Zuallererst sei gesagt, dass die vier Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten. Da haben wir den glücklich verliebten Doug, der seine Frau heiraten möchte. Dann den Bruder der Braut, den etwas hängengebliebenen Alan Garner (Zach Galifianakis), eine ziemlich uriger Charakter. Der Schleimball Phil Wenneck (Bradley Cooper) ist nach ein paar Jahren Ehe so ziemlich frustriert und versucht Doug zu überzeugen, dass er nicht heiraten sollten. Und dann haben wir noch den Zahnarzt – er nennt sich gerne Doktor – Stu Price, gespielt vom abgenervten und etwas zahnlosen Ed Helms. Anfangs scheint er der verklemmteste Charakter zu sein, wird er doch von seiner Frau terrorisiert und redet sich alles gut. Aber im auf und ab der Geschichte findet auch er seinen Weg…

Hier und da holpert der Film zwar in vorhersehbare Gags und kleine Längen. Das Zusammenspiel der Charaktere bietet jedoch eine klasse zugespitzte Komödie, die den Gang ins Kino oder später in die Videothek (heißt das jetzt eigentlich DVDthek?) lohnenswert macht. Und, wer hätte das gedacht: The Hangover 2 wurde schon angekündigt. Mal sehen, warum die Kerle dann ihre Nacht vergessen…

Check 18.06.2009:
IMDB: 8.4
RottenTomatoes: 79%
Fünf Filmfreunde: 1.5-2 Sterne

Meine Meinung: 76%

Bildungsbürger

Einen herzlichen Glückwunsch an alle meine ehemaligen Mitschüler vom szut, welche nun ihr Abi in den Händen halten!

State of Play Review Kritik

Russel Crowe, Ben Affleck und Helen Mirren in einem Streifen? Das ist entweder Ideenlosigkeit, aufgepeppt mit ein paar Stars oder ein richtig guter Film. Drauf gekommen bin ich durch Basti. Hier lief der Film nur noch in einem Kino. Schnell hin!

Was passiert?

Cal McAffrey (Russel Crowe) sieht als Reporter einer Washingtoner Zeitung Verbindungen in Mordfällen, die die Polizei nicht sieht. Zusammen mit der aufstrebenden Journalistin Della Frye (Rachel McAdams) gehen sie einer Spur nach, die zwischen Freund und Feind nicht unterscheidet.

Wie sieht’s aus?

Überraschend ruhig. Wenn mal jemand Stromberg gesehen hat, kennt er die technische Art der Zwischenschnitte und der Kameraführung. Dieses Stilmittel wird auch hier eingesetzt und das nicht zu knapp. Die Szenen wurden aus den verschiedensten Winkeln gedreht und lassen die Dialoge nicht langweilig erscheinen – auch wenn man manchmal Mühe hat, die Darsteller in den Totalen zu finden. Und trotzdem wird es nicht zu hektisch. Wer mal meinen heimlichen Krimi/Thriller – Liebling Die purpurnen Flüsse gesehen hat, kann gleiche Qualität erwarten.

Im Film gibt es auch eine der spannendsten Tiefgaragenszenen, an die ich mich erinnern kann. Und Affleck ist zwar älter geworden, aber es passt. Seine Rolle passt.

Wie wird’s erzählt?

Es fängt sehr schnell an. Peng Bumm schon der erste Tote und der erste Schwerverletzte. Crowe’s alter Ego möchte zwar seine Geschichte an den Mann bringen, sieht aber mehr als seine Chefin. Der sitzen die Geldgeber im Nacken und sie möchte lieber gestern als heute eine gute Story in den Händen haben. Jedoch geschieht noch ein weiterer Tod. Die Fremdgehfreundin von Afflek’s Charakter.

Und dann muss man ziemlich genau aufpassen. Ich hab’s ja nicht so mit Namen, vor allem in Filmen. Doch hier werden Charaktere aufgebaut, in den Dialogen auf sie verwiesen und eine Story erzählt, die sich mit Schmiergeldaffären, Kritik an amerikanischen Kriegen und einer durchdachten, überraschenden Wendung am Ende nicht in Selbstgefallen auflöst. Eines der Hauptelemente des Filmes ist Ethik: Darf ein Reporter alles schreiben, was er hört? Darf ein Kongressabgeordneter seine dicken Hände beeinflussend ins Spiel legen?

Wieder einmal einer der Filme in der Kategorie Wie-schon-zwei-Stunden-um? Basiert übrigens auf einer gleichnamigen Serie, gesendet auf BBC. Muss ich zugeben, da hatte ich nicht von gehört. Macht aber auch nix, der Film war auch so gut!

Check 13.06.2009:
IMDB: 7.6
RottenTomatoes: 85%

Meine Meinung: 87%

Wieder da

Der Blog war kurzzeitig nicht verfügbar, da ich und mein FTP-Programm nicht einig waren, was ich denn nun möchte.

Verflixte WordPress-Updates…

Improvisation

Na so ein Theater!

Auf meiner Reise habe ich es mir nicht entgehen lassen, mich immer mal wieder ins Theater zu begeben und mir TheaterSport – Improvisationsshow anzusehen. Die Szene ist zwar nicht wirklich offensichtlich, dafür aber um so überraschender, wenn man sich diese Performances live anschaut.

In Städten wie in Deutschland Hamburg und Bremen, in den Staaten Portland, Seattle und San Francisco oder in Kanada in Vancouver habe ich mir Impro-Theater gegeben. Jeder, wirklich jeder, den ich dazu eingeladen habe, ist bei dem Wort Theater erst einmal zusammengezuckt und hat mich etwas unschlüssig angeschaut. Theater? Ich kann eigentlich ganz gut schlafen.

Vorurteil Langweilig

Aber da herrscht ein Vorurteil, und dazu ein völlig verdrehtes. Theatersport oder Improslam sind das völlig Gegenteil von lahm. Jeder, der Schillerstraße mit der antilustigen Cordula Strahtmann mal gesehen hat, hat zumindest eine Idee. Oder Frei Schnauze mit Dirk Bach – das Format, welches dem im Theater wohl am nächsten kommt.

Der einzige Unterschied ist, nicht dort zu sein. Stell dir vor, es gibt Impro und keiner geht hin. Nur im Theater selber kann man doch mitmachen. Das Publikum spielt eine maßgebende Rolle – ist es doch für die Ideen und manchmal auch für die Storyline zuständig! Es wird zwar niemand auf die Bühne gebeten (na gut – manchmal), aber trotzdem ist man mittendrin.

Das ist doch einer der Knackpunkte: Es gibt so viele verschiedene Varianten und Spielarten der Improvisation, dass es immer wieder interessant ist, egal, wie oft man hin geht. Zumal jede Geschichte völlig anders wird. Noch immer ist mir das Lied im Ohr, welches die Gruppe in San Francisco mal eben zusammengeschmissen hat. Alle kurzen Sketche waren enthalten und trotzdem war es bezaubernd.

Ich schmeiße mich regelmäßig weg, wenn ich Impro live sehe. Man muss sich das mal vorstellen: Es geht alles drunter und drüber, Geschichten werden erfunden und Figuren erstellt und jeder interagiert mit jedem. Falls ihr nicht begeistert seit, stellt sicher, dass ihr euch Theatersport oder ImproSlam anschaut.

Ich bin sicher, dass es auch bei euch irgendwo Impro gibt. Und ebenso bin ich sicher, dass es auch den einen Abend gibt, wo man nicht so wirklich weiß, was man unternehmen soll. Vorschlag?

Impro.

Ja, was ist denn nun?

Vor etwa einem Monat habe ich euch informiert, dass ich mich hier in Kanada nach einem Job umsehen wollte.

Damit war ich erfolgreich und somit werde ich nun bis zum Ablauf meines Arbeitsvisums (Anfang August) in Kanada bleiben. Ich bin in eine nette WG eingezogen und habe endlich mal wieder ein Fahrrad (yes!).

Dann werde ich nach Australien weiterziehen, auch dort mit Arbeitsvisum. Diesmal möchte ich es ein wenig langsamer angehen. Wie lange ich mich in Australien aufhalten werde, ob es dort auch Jobs gibt und wohin es danach weitergeht – all das steht noch in den Sternen…

dosbox 3dfx Games mit OpenGL auf Linux

– You’ve ever wondered how to get good ol’ 3dfx games working in dosbox on your Linux machine? Find the english tutorial after this paragraph! –

Ha! Und es ist doch möglich! Nach ein paar Tagen forschen funktionieren nun alte 3dfx-Games auf meiner eee 900 Kiste mit eeebuntu Standard 2.0. Wie genau ist das möglich? Ich werd’ versuchen, es möglichst genau zu erklären. Im Folgenden findet ihr eine Anleitung, um 3dfx-Games in dosbox unter Linux zocken zu können!

English

– Here you are for the english version –

This entry is made for beginners and everyone else

To play those old gems like Tomb Raider or Descent 2 in 3dfx you need a modified version of dosbox. Modifying dosbox is not too hard and I try to be as clearly as possible.

First of all, I take no responsibility for the health of your system. Use this tutorial at your own risk! You have been warned.

You have to be sudo/root for parts of this tutorial. And also, of course, you need an acclerated graphics card. To make sure that you’re system is ready to roll check with the command glxinfo | grep rendering. If it says direct rendering: Yes then you’re off to go! If it says No, please find out first how to install accleration on your system.

If you ever run into trouble because a command is not to be found, just check if you can get it by apt-get. E.g. sudo apt-get install patch

Oh, and it looks longer than it actually takes!

  1. Get build tools
    sudo apt-get install libsdl1.2-dev libsdl-sound1.2-dev libsdl-net1.2-dev libpcap-dev build-essential cvs
  2. Get current OpenGLide version
    cvs -d:pserver:anonymous@openglide.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/openglide login

    (When asked for a password, just press Enter)

    cvs -z3 -d:pserver:anonymous@openglide.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/openglide co -P openglide

    sudo apt-get install autoconf libtool

    cd openglide

    ./bootstrap

    ./configure
    make
    sudo make install

    If you have a problem with make (an error in gbanner.cpp) open the file, search for include <glide.h> and replace it with include <sdk2_glide.h>. Now enter make clean and then make.

  3. Get dosbox version
    Since the patch is available for the 0.73 version, you just have to download the dosbox source file for that version. Here is the link:

    http://sourceforge.net/project/downloading.php?group_id=52551&filename=dosbox-0.73.tar.gz&a=58875563

  4. Get patch out of forum
    Go to the Vogon forums and download both files. Put the patch one folder higher than the dosbox folder. Make sure your dosbox folder is called dosbox.

  5. Apply patch
    cat dosbox_glide.diff | patch -p0

    This should run through without any problems. If not, make sure you have the right cvs version (from the exactly date) and you are one folder level higher than the dosbox folder.

  6. Compile dosbox
    Change into the dosbox folder.

    ./autogen.sh

    ./configure CPPFLAGS=”-I /usr/local/include/openglide/”

    make

    sudo make install

    Now you have a glide enabled dosbox version on your Linux machine, installed and ready to use! But before we really start off, there are a few settings which have to be checked first.

  7. Start dosbox
    It is important that you use the OpenGLide library libglide2x.so and not the one provided from the system. To do that, you have to execute the following line first before starting dosbox.

    export LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib

    dosbox

    It is also possible to put both commands into one line if you would like to make a start menu entry.

    LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib dosbox

    You have to use this every time, otherwise the OpenGLide libraries cannot be found.

  8. Write configure file
    In dosbox, use the command

    CONFIG -WRITECONFIG dosbox.conf

    to write the config file. There is now a dosbox.conf in your current folder. Only if you start dosbox out of this folder you get the configuration. If you want to have this configuration enabled always, copy the file to ~/.dosboxrc

  9. Check Glide is enabled
    Exit dosbox and check in dosbox.conf if in the section [glide] it says glide=true

  10. Install glide2x.ovl
    Now you have to extract the glide2x.ovl file into the game folder and into the folder where you will start dosbox. Make sure (!) that you rename the file to lowercase with rn Glide2x.ovl glide2x.ovl, otherwise the wrapper cannot find the file!

  11. Start dosbox again
    Start dosbox again (don’t forget the LD_LIBRARY_PATH command if you are in a new shell)

  12. Start the game!
    Change into your favorite game folder, make sure you are starting the 3dfx version and enjoy!

FAQ

1 Q It says “Can’t find or access Banshee/V3 board”
1 A Your system supports Voodoo cards natively. This means that you have a libglide2x.so in your /usr/lib folder. Make sure you do export LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib before running dosbox so dosbox knows where to look.

2 Q The patching of dosbox doesn’t work – some hooks or so
2 A Make sure you check out the version with the date provided – copy the command is the easiest choice.

And that’s all for now! I hope you enjoy playing those classics and using dosbox as an alternative to Glidos. Anyway, dosbox patched seemed to be the only way to run 3dfx DOS games on Linux. And it may be the only way, but at least there is a way! Oh, for more support to dosbox do not hesitate to go to the Vogons forums.

Updated:

20.06.2009 – Changed to dosbox 0.73