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Battleship Kritik

Battleship

Ein Film, der auf dem Spieleklassiker Schiffe versenken beruht. Filmschaffende sind jene, die auch Transformers erstellt haben. Grund zur Sorge oder Ruf nach mehr? Ich hab’s mir mal angeschaut und berichte in diesem Review über den Film Battleship.

Was passiert?

Die Erdlinge senden schlauerweise einen Impuls an einen erdähnlichen Planeten ein paar Lichtjahre entfernt. Wer hätt’s gedacht, da wohnt doch tatsächlich jemand und möchte sich für die nette Einladung revanchieren.

Die Aliens werden offenbar mit einer riesigen Zwille Richtung Erde gefeuert und landen schließlich nach wenigen Filmminuten im Meer. Blöderweise kollidiert ihr Funkschiff mit einem Erdtrabanten. Alientelefon kaputt.

Glücklicherweise gibt es gerade zu diesem Zeitpunkt eine Flottenübung der US- und der japanischen Marine. Ein Schelm, wer hier an einen provozierten Zufall denken mag. Dann gibts noch eine Art Schutzschild, die Aliens tauchen auf, zwei der drei US-Kreuzer werden mal eben weggebombt und schließlich rettet die Besatzung des dritten Kreuzers die Welt.

All das spielt in der Nähe des Aloha-State, besser bekannt als Hawaii und seinen umgebenden Inseln. Genau hier wurden die Teleskope für die Erd-Kommunikation aufgebaut. Stimmt – die Aliens haben das auch gemerkt und wollen die Anlage für ihre Zwecke nutzen…

Wie sieht’s aus?

Die Bilder sind großartig. Gerade auf der großen Leinwand gibt es beeindruckende Bilder im All und über dem Wasser. Ich sage „über“ dem Wasser mit Absicht, da schließlich das gute, alte Schiffe versenken visuell mit umgesetzt werden sollte. Doch das übernimmt später ein ultrageheimes Bojennetzwerk der USA.

Und natürlich gibt es viele Explosionen, Kämpfe und spektakuläre Flugsequenzen. Auch die Extraterristrischen wurden visuell bezeichnend umgesetzt – gerade die Ähnlichkeit zum menschlichen Aussehen lässt den Zuschauer neugierig werden, was noch alles ähnlich auf dem Heimatplaneten sein könnte.

Viel mehr als die Soldaten der Eindringlinge gibt es auch nicht zu sehen. Manchmal wird auf eine Art Innenkamera aus den Alienschiffen oder auch aus den Helmanzeigen geschaltet, jedoch beschränkt man sich auf die Raumschiffe und diese seltsamen roten Kettensägenbälle.

Die werden im Inneren der Basisstation auf irgendeine Art und Weise auf Geschwindigkeit gebracht und entpuppen sich als unstoppbare Zerstörungsbringer. Ganz klar wurde mir nicht, wie ein loser Haufen Ketten an einem leuchtenden roten Ball halten sollte – aber verbuchen wir das unter Alientechnologie.

Wie wirds erzählt?

Naja gut. Wer Transformers gesehen hat, kann sich wohl vorstellen, auf welchem patriotisch-kumpelhaften Kämpferniveau erzählt wird. Manchmal wird der Patriotismus schmerzhaft viel, aber irgendwo erwartet man auch genau diese verbissene, „wir-zeigens-denen“-Einstellung bei Soldaten.

Die Dialoge sind teilweise sehr sinnfrei und zeigen, dass man bei dieser Art von Film eigentlich nur extrem grimmig gucken muss und viel Schreien, dann kann man mitmachen. Mehr macht Rihanna auch nicht, die im gesamten Film übrigens ihre Baseball-Cap nicht verliert. DAS nenne ich Einsatz.

Besonders witzig und mir sehr sympatisch war eine Stelle, wo ein Veteran verbissen-kämpferisch zu einem Wissenschaftler sagt: „Mal sehen, ob wir der Erde noch einen Tag kaufen können.“

Der schaut ihn nur an und fragt (mehr an sich selber gerichtet): „Wer redet denn so?“ Diese Stelle hat großartig gezeigt, das der Film sich selber, trotz aller schon einhundert Millionen Mal gezeigten Klischees, nicht all zu ernst nimmt. Unterhaltsam ist er allemal.

Lachen musste ich auch an einer Stelle, wo sich US-Veteranen auf einem schon ausgemusterten Kriegsschiff so sorgfältig aufgestellt haben, dass sie vor der Ankunft der Protagonisten schon bestimmt 15 Minuten nur für den Weg zu ihren Plätzen gebraucht haben mussten.

Aber was soll’s, so wurden ein paar alte Haudegen geehrt und jede Kameraeinstellung hatte noch etwas mehr zu zeigen.

IMDB: 6.6
RottenTomates

CinemaForever war überhaupt nicht zu begeistern und verbucht eine Wertung 1/10.

Fazit

Es macht viel Bumms, die Bilder sind entzückend, der Sound ohrenbetäubend, die Dialoge völlig übertrieben, die Handlung unlogisch – aber wofür gehe ich bitte sonst ins Kino? Richtig.

Meine Meinung: 80%

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Artikelbild unter CC BY 2.0 von digitized chaos.

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4 Kommentare zu “Battleship Kritik”

  1. StoiBär sagt:

    Selten so einen Müll gesehen. Ach ne, die Musik war gut und die Mädels nett anzusehen. Aber das hats eben auch nicht rausgerissen.

  2. […] erwartet hätte. Es gab auf jeden Fall signifikant weniger Herumgeschreie und Plattitüden als in Battleship, aber noch immer genug Dialog, der teilweise ins Uninteressante oder ins Vorhersehbare […]

  3. […] Review auf timkunze.eu Wirsindmovies.com Battleship Kritik Blogbusters zu Battleship TobiasMaasland.de bloggt über Battleship CinemaForever Blog über Battleship Geposted in Filme – Schlagwörter Battleship, […]

  4. Starsoul sagt:

    Fand Dein Review recht passend. Persönlich hab ich von dem Film nicht viel erwartet wurde dann aber positiv überrascht. Schon irgendwie cool so ein was wäre wenn bestimmte „mächtige“ Vehikel aufeinander treffen. Ich persönlich krieg da Lust z.B. World of Warships zu spielen 🙂 Weiter so. Werd mir Deinen Blog öfter mal anschauen.

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