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Men in Black 3 Kritik

Kino- und Serienkritik

Whohoo! Will Smith und Tommy Lee Jones mal wieder Seite an Seite auf Alienjagd – da war ein Besuch von mir garantiert. Doch die Zeitreise lässt Agent J (Will Smith) mit einem jüngeren Agent K (Josh Brolin) agieren – stimmt die Chemie?


Was passiert?

Boris The Animal – wobei man ihn lieber nicht so nennen sollte – bricht mit Hilfe einer schauspielerisch etwas unbedarften Nicole Scherzinger aus einem Hochsicherheits-Mondgefängnis aus. Dann überlegt er sich, den jungen Agent K aus persönlichen Gründen in der Vergangenheit das Leben zu nehmen.

Das gelingt und Agent J bleibt nun nichts anderes, als den Mordanschlag in der Vergangenheit zu verhindern – eine fiese Invasion der Erde überlässt ihm keine andere Wahl.

Wie sieht’s aus?

Men In Black 3 zeigt sich von seiner besten Anzug-Seite. Ob große Aufnahmen von unserem Erdtrabanten oder eine rasante Actionszene in der Stadt, das Spektrum der Bilder ist groß. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Szene am Hafen oder an einem Fluss in der Nacht. Die Beleuchtung ist stimmig und unter der Mütze eines Protagonisten verbirgt sich eine ziemliche Überraschung…

Die Sprungszenen sind auch eine Erwähnung wert – schließlich heißt es nicht umsonst Time Jump. Doch der Film setzt weniger auf bildgewaltige Animationsorgien denn mehr auf Gespräche und kurzlebige Actionsequenzen. Und das bekommt er gut hin.

Wie wird’s erzählt?

Wer die anderen Teile von Men In Black gesehen hat, weiß, dass gerade das Spiel zwischen den Hauptdarstellern einen großen Anteil des Reizes ausmachen. Deswegen war es wichtig, dass der jüngere Agent K diese Chemie rüberbringen kann – und das gelingt ihm auf jeden Fall.

Die Story selber ist bis auf ein paar kleine Seitenhiebe recht klar vorhersehbar, hat aber auch seine Überraschungen vorzuweisen. Ohne zuviel verraten zu wollen – am Ende des Films war ich schon etwas verdattert. Doch gerade die Erzählweise und die teilweise subtilen Witze machen Spaß!

IMDB: 7,3
RottenTomatoes: 67%

Fazit

Als Fan der Serie oder auch als neugieriger Kinogänger kommt man hier voll und ganz auf seine Kosten. Wer den Film in 3D schauen möchte, kann sich das Geld sparen – die Effekte wurden wie so oft nachträglich aufgebracht und geben den Szenen zwar Tiefe, lassen aber nicht oft staunen.

Eine Empfehlung habe ich aber ganz klar: Wenn möglich, dann den Film auf Englisch anschauen! Die Chemie zwischen den drei Hauptdarstellern lässt sich nicht übersetzen. Auch wenn man einen Großteil der Kommunikation in Körpersprache durchführt, den Film sollte man auf Englisch sehen.

Klare Kinogangempfehlung! Und vergesst eure Schokomilch nicht.

Meine Meinung: 81%

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