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Youtube-Musik-Fundstück

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Musik direkt aus dem Herzen, so darf man diese Videos vielleicht beschreiben. Wie klasse!

Die beiden, Jack und Nataly, machen in ihrer Band Pomplamoose zusammen Cover-Songs von alten und neuen Klassikern, so zum Beispiel auch Beat It von Michael Jackson. Da bringen sie aber ihre eigene Art ins Spiel und geben jedem Song einen eigenen Touch. Man sieht ihnen an, wie viel Spaß sie bei diesen Songs haben! Manchmal erhalten sie Verstärkung und jemand spielt noch ein anderes Instrument.

Und man kann Jack förmlich ansehen, wie er in dieser Musik aufgeht! Der ist am rocken, es ist eine wahre Freude. Nataly selber hat eine Stimme, der man gerne zuhört und die ein wenig an Feist erinnert.

Aber Taten warten, schaut euch das Team aus Kalifornien einfach selber an!

Dieser Song fängt sehr klassisch an, wird dann aber noch ziemlich stark. Hier zum Kanal von Pomplamoose!

via [sänf!]

Avatar Kritik

Foto von hier

Vielleicht bin ich mit der falschen Erwartung in diesen Film gegangen. Vielleicht ist es wirklich zu viel verlangt, bei einem großen Blockbuster auch eine großartige Handlung zu finden. Oder sollte die gerenderte Grafik über all dies hinweg täuschen?

Was passiert?

Böse Menschen ziehen auf einen Planeten, die Resourcen rauben. Gute Einwohner finden das doof und schlagen mit Pfeil und Bogen zurück. Ein Soldat bekommt Gewissensbisse und lässt sich assimilieren. Fertig. Lieber Leser, 2 Stunden gespart.

Wie sieht’s aus?

Bunt auf jeden Fall. Gerade die Nachtsettings sind beeindruckend gestaltet und man kann sich gut vorstellen, dass sich James Cameron in unserer Unterwasserwelt hat inspirieren lassen. Jedoch täuscht die klasse Kulisse und die nette Atmosphäre nicht über das Standardprinzip des Filmes hinweg: Dialog – Konflikt – große Kampfsequenz. Das bitte solange wiederholen, bis Plot = Ende. Will sagen, am Anfang macht es Spaß und sicherlich sind gerade bei 3D ein paar Momente in dem Film, wo man staunen kann. Jedoch geht das unter in den sinnlos langen Kampfsequenzen.

Wie wird’s erzählt?

Gesellschaftskritisch ist dieser Film nur an der Oberfläche, weisen doch ein oder zwei Zitate darauf hin, dass nicht jeder damit zufrieden ist, die Einwohner einfach auszubeuten. Am Anfang wird recht schnell dargestellt, wer gut ist und wer böse. Und der Herr Soldat mit dem Sinneswandel ist sich den ganzen Film nicht so sicher, wo er hingehört. Wie gut, dass es Ripley und die Kampfpilotin gibt – die beiden heben ihre Charaktere zu den besten im Film an.

Sonst ist der Plot eher flach und wohl mehr als Grund zu sehen, actionreiche Schlachten und beeindruckende Kulissen zu zeigen. Aber gut, wer das mehr mag, wird an diesem Film wohl seine Freude haben. Herr der Ringe in 3D und in den Wolken, sozusagen.

Mich hat der Film leider nicht mitgerissen und an manchen Stellen mit seiner Plattheit mit dem Kopf schütteln lassen. Für gutes (und teures, da 3D) Popcorn-Kino sollte er jedoch ausreichen.

Check 28.01.2010
IMDB: 8.6
Rottentomatoes: 82%

Meine Meinung: 76% (mit 3D-Brille)

Dexter

Es ist nicht auszuhalten. Klaro, erst einmal wollte ich nicht weiter bloggen. Aber auch klar, dass SO ein Aufreger mich nicht kalt lässt. Warum ist die TV-Serie Dexter wohl so erfolgreich? Eine Sezierung.

Kaltblütig

Klar, man sollte den Feind kennen. Und deswegen habe ich mir auch einige Folgen der ersten Staffel und der zweiten angeschaut. Manchmal verändern sich Serien schließlich ein wenig, gerade am Anfang. Ein Fehler. Falls ihr noch gar nix von der Serie gehört habt, hier ein Einblick.

Wer genau hinschaut, wird zwar viel Splatter-Horror a la Saw zu sehen bekommen, aber das mal beiseite, bleibt eine oberflächliche Figurenentwicklung mit nicht wirklich vielen Plot-Bögen. Wer auch immer sich diese Serie ausgedacht hat (die Bücher habe ich leider nicht gelesen), ist ein ziemlich visueller Mensch – und nicht sehr sozial.

Provokativ, meine Worte. Sicher. Jedoch ist allein schon in der ersten Staffel die eigentliche Spannung nur aus dem Umstand gezogen worden, dass Dexter langsam, aber sicher in immer gefährlichere Situationen schlitterte – aus denen er natürlich immer wieder unbeschadet heraus kam. Was ihn jedoch beschäftigt, wird nur oberflächlich dargestellt. Dazu soll der Darsteller noch den Eindruck erwecken, als ob er ein kaltblütiger Mörder wäre, welcher im Familienleben den lieben Vater gibt (siehe zweite Staffel). In meinen Augen humpelt diese Figur, gestaltet aus unklaren Linien und krassesten Verhaltensweisen. Es fehlt der Grund.

Motivation

Wobei das, ohne zu viel verraten zu wollen, nun immer weiter aufgedeckt wird. Am Ende erinnert sich Dexter und reagiert noch immer völlig emotionsfrei. Wobei der Charakter an und für sich – und das ist die Crux – an einer persönlichen Weiterentwicklung interessiert ist. Das sieht man zum Beispiel an dem Umgang mit seiner Freundin oder aber an seinen Anpassungsversuchen im sozialen Umfeld. Und dann ist er an einem Punkt angekommen, der sich ihm erschließt und er geht da nicht mit um? Unglaubwürdig.

Aber warum funktioniert diese Serie so gut, das sie bei den begeisterungsfähigen IMDB’lern eine Wertung von 9.2 erhält? Hat dies mit der US-amerikanischen Kultur zu tun?

Sozialwesen

Vielleicht gibt es ja tatsächlich viele Menschen, welche sich ihrer Mitmenschen so ausgegliedert fühlen, dass sie sich in der Serie zu einem Teil wiedererkennen. Nur dadurch dürfte das Modell seichter Charakter auch aufgehen: die Zuscheuer (absichtlicher Vertipper) haben so die Möglichkeit, sich in den Charakter hineinzuversetzen und ihre Aggessionen sowie Unsicherheiten der Gesellschaft gegenüber heimlich, zuhause, vor dem Fernseher, auszuleben.

Fazit

Ob das so stimmt, sei dahingestellt. Sicher ist nur, dass Dexter, wenn man die Mordkomplotte und zerstückelte Leichen wegnimmt, nur eines ist – ein schlechtes, englisches GZSZ.

Projekt Blog auf Eis gelegt

Bild von tiegeltuf

Nun ist es offiziell – mit meinem Wiedereintreffen nach Deutschland lege ich das Projekt Blog auf Eis.

Es hat mir viel Spaß gemacht, über meine Erlebnisse zu bloggen, Fotos einzustellen und noch viele andere Dinge mit diesem Blog zu machen. Erfahrungen hab ich sicher auch auf der technischen Seite gesammelt.

Da meine Reise nun jedoch endet und irgendwie auch die Blog-Lust vergangen ist (gab halt schon sehr wenig Rückmeldungen), ist dies hier der vorerst letzte Eintrag auf meinem Blog.

Vielen Dank an die Leser und alle anderen Interessierten. Vielleicht sieht man sich ja nochmal irgendwo im Netz! Oder irgendwann noch einmal hier.

Tobias

Dichtender Techniker

Bild von marfis75

Nach ein wenig Suche habe ich hier ein paar Erklärungen gefunden, was dBm und dB an und für sich sind. Jedoch war auch ein Amateurfunker mit im Forum, der beharrlich an einem anscheinend alten Quasi-Standard festhielt. Der Benutzer Jeff hat seinen Versuch, ihn auf die Standard-Bahn zu bewegen, sehr unterhaltsam verfasst:

You have embarked on the road to technological nirvana by taking a detour. I suggest you abandon the dark side and immerse yourself in decibels, for that is the way to the enlightenment, where your presense among those that know shall be made welcome in the common tongue of design, which be decibels, not S-Units.

You must abandon your worship of the S-Unit, for it only leads to an amateurish dead end. However, the road to technological nirvana is a rough road and full of miscalculations. The journey is not an easy one as it is written that one must suffer before enlightenment. It will be a much easier journey if you speak the common tongue, and that be decibels.

Learn the common tongue and you shall be known as technically literate and astute. Continue to workship the cult of the S-Unit and it can only lead to perhaps some DX and the absurdity of the 5-9-9 signal report.

(Gefunden genau hier im Thread, Zeilenumbrüche von mir)

Klasse. Hat noch jemand so was in seinen Bookmarks?

Oben Up Kritik

001

Ein neuer Pixar-Animationsfilm? Ein übereifriger Pfadfinder, ein verbitterter alter Mann und ein Haus an Luftballons? Na, verrückt genug klingt das ja schon. Und das ganze dazu noch in 3D?

Was passiert?

Ein junger Mann, Carl Fredricksen, der kein Wort spricht, schaut sich einen Kinfilm über den großen Entdecker xyz an. Nach dem Kino lernt er mehr oder mindet zufällig seine zukünftige Ehefrau kennen. Sie bekommen zusammen den Traum, einmal zu Paradise Falls zu fahren. Doch die Jahre vergehen und sie stirbt schließlich. Er ist einsam – das wird auch ausgiebig dargestellt – und bekommt unfreiwillige Hilfe von einem Pfadfinder. Um seiner verstorbenen Frau ihren Wunsch zu erfüllen, fasst er einen Entschluß.

Gemeinsam machen sie sich auf die Reise zu den Paradise Falls und erleben mit sprechenden Hunden, fliegenden Häusern und irren Entdeckern eine etwas lahme Geschichte.

Wie sieht’s aus?

Die 3D – Technologie wird seiner Erwartung gerecht. Am besten kommt er in diesem Film bei voluminösem Nebel zur Geltung – man hat wirklich das Gefühl, sich nur Meter vor den Protagonisten zu befinden.

Die Settings sind etwas langweilig gestaltet, erfüllen aber ihren Zweck – die Darsteller in den Vordergrund zu hieven. Und bei Verfolgungsjagden im Flugzeug musste ich mich manchmal zwingen, nicht wegzuducken.

Wie wird’s erzählt?

Der Film kommt in drei Geschwindigkeiten daher. Erst wird der junge Forscher aufgebaut, um dann in einem minutenlangen, musikunterlegten und etwas öden Schnelldurchlauf seines Lebens der verbitterte, alte Opa zu sein, den wir im Film vor uns haben.

Dann gehts auch schon los, er schnappt sich sein Haus und macht sich auf in die Lüfte. Die lange Reise selber ist gar nicht Thema des Films, nach ein paar Minuten ist er schon am Ziel. Doch sie haben den Wasserfall um ein paar Kilometer verfasst, und machen sich mit dem Haus an der Hand (!) auf den Weg.

Diverse federtragende Umstände führen nun dazu, dass der alte Herr seine Pläne ändert und da so gar nicht glücklich mit ist. Auch trifft er sein altes Idol, den Weltenerforscher. Der stellt sich dann aber als gar nicht so Idolträchtig heraus, wie man anfangs zu denken vermochte – und ein Katz- und Maus-Spiel, oder besser, ein Hund- und Hunde-Spiele beginnt. All das, damit der Herr Welterforscher sein Ego bewahren kann und brav zurück in die Zivilisation gehen, seine Reputation retten.

Und noch immer hadert der alte Herr mit seinem Schicksal. Doch er findet Aufzeichnungen, die seine Meinung ändern und er seiner eigen Pläne Herr werden möchte. Diese Charakterwandlung ist für den durchschnittlichen Kinogänger sicher nichts neues, etwas lauwarm und vorhersehbar. Und es kommt zu spät, um den Film wieder in Schwung zu bringen.

Die minutenlange Vorstellung seines Lebens und der etwas zu offensichtliche Versuch, eine traurige Story zu erzählen, ziehen diesen Film herunter. Glanzpunkte sind ganz klar die Tiere und der Pfadfinder, welche wirklich überzeugend dargestellt sind. Der alte Mann hingegen ist nicht wirklich polarisierend: So richtig traurig ist er nicht, aber so richtig glücklich auch nicht. Er wirkt als Charakter etwas flach. Sein Gegenspieler hingegen kann etwas mehr überzeugen.

Check 23.07.2009
IMDB: 8.8
RottenTomatoes: 97%

Meine Meinung: 66% (quasi ohne 3D Brille, mit 3D 74%)

Die letzten Tage in Vancouver, Kanada

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Nanu? So einen Eintrag habe ich doch schonmal verfasst? Bevor ich nach Mexiko geflogen bin, um genau zu sein. Doch das war noch immer auf dem selben Kontinent – anders als jetzt, wo ich nach einem Jahr doch mal weiter gekommen bin.

 
 
 

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Welcome to Kits!

In Vancouver habe ich in Kitsilano gewohnt – einem Viertel, dem ein etwas snobbisches Image anhaftet. Wie dem auch sei, alles fing an mit einem Kino.

Als ich Ende 2008 in Vancouver war, wollte ich einen bestimmten Film unbedingt noch sehen – wenn ich nur wüsste, welcher das noch war. Auf jeden Fall machte ich mich auf die Suche nach Kinos, welche den Film noch laufen hatten. Das einzige war das Hollywood Theatre in Kitsilano. Die Busverbindung herauszufinden war das kleinste Problem und schließlich stieg ich aus selbigen aus und machte mich auf den kurzen Fußweg zum Kino.

Selbst am Abend machte die Umgebung einen sehr einladenden, ruhigen Eindruck – genau das richtige nach dem kalten, unbeeindruckenden Downtown von Vancouver. Keine Hochhäuser, ein paar Bars und kleine Geschäfte fanden sich auf dem Broadway in Richtung Balaclava – das ist eine Straße, kein Stadtteil. Und die sollte noch eine wichtige Rolle spielen.

Angekommen am Hollywood Theater bin ich dann gleich hinein in die gute Stube und schaute mir den Film zufrieden an. Fast könnte es sein, dass dies Ghost Town war – einer der lustigsten Filme, die ich die letzten Monate gesehen habe. Der Meinung war ich aber wohl als einziger und so wurde mein losprusten von den anderen mit ignoranter Stille begrüßt. Das war auch das einzige mal, das dort so ein lahmes Publikum war.

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Weltuntergang am Hollywood Theatre

Nach dem Film wollte ich mich dann wieder auf den Weg machen und der Kerl an der Tür fragte mich, ob ich denn gleich wiederkäme. Ich verstand nicht ganz und sagte, dann müsste ich ja erneut zahlen. Nein, müsse man nicht, antwortete er. Yay! Da bleib ich doch noch!

Seitdem bin ich einige Male dort gewesen und habe mir Doppelfeatures angeschaut. Einige Besucher haben bestimmte Filme schon einmal gesehen und kommen trotzdem in das Kino, nur um es zu unterstützen. Sehr cool!

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Da, ganz rechts, das rote Schild. Tim Horton’s.

Direkt gegenüber vom Kino befindet sich ein Tim Hortons – direkt an der Straße Balaclava. Das war einer der letzten Orte, an denen ich mich beworben habe. Und dort klappte es schließlich. So habe ich quasi an meiner Lieblingsecke gearbeitet, nur um herauszufinden, dass ich dort keine Lieblingsarbeit machte. Aber das macht nix, schließlich war ich nun eine Erfahrung reicher. Wer mal in den nächsten Aldi geht, wird sehen, dass man die leider nicht kaufen kann – von daher bin ich froh drum, sie gemacht zu haben.

Und nachdem ich mich von meiner Lieblingsecke in Vancouver verabschiedet hatte, war es nicht mehr lang und es ging auf zu dem Flug Richtung Melbourne.

Jubiläum – ein Jahr unterwegs

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Ja, tatsächlich, nun bin ich ein Jahr unterwegs. Schon Wahnsinn.

Reisedauer

Ursprünglich war die komplette Reise auf ein Jahr angelegt. Ich wollte mir Kanada anschauen, dort vielleicht ein wenig arbeiten. Dann in die Staaten, dort San Francisco gucken. Und dann nach Australien – Perth war die Idee – , um dann über Singapur wieder zurück nach Deutschland zu fliegen.

Soweit der Plan.

Reisepower

Ein wenig davon abgekommen bin ich, als ich nach Mexiko ging – 4 1/2 Monate. Ups! Und die Geschichte dazu ist auch ganz interessant:

Eines Abends saß ich im Hostel an der Granville Street in Vancouver, mir nicht sicher, ob ich wirklich in Kanada arbeiten wollte. Der Travelbug hatte mich gebissen und ich wollte mehr sehen von der Welt. Und da surfte ich durch Zufall auf einen Artikel beim Spiegel: Der Tag der Toten in Mexiko. In drei Tagen.

Da fasste ich den Entschluss, mir ein Ticket zu kaufen und mich mit meinem bisschen Schulspanisch durchzuschlagen. Und in eine Sprachschule zu gehen. Hätte ich früher nicht Lucasarts’ Grim Fandango (ein wirklich gutes Adventure-Game!) gezockt, ich hätte keinen Plan gehabt, was der Tag der Toten ist und hätte weiter gesurft. Ich sag ja, Games sind nicht zu unterschätzen!

Reisehauer

Ja, und dann war ich in Mexiko und schlug mich so durch. Doch bald war auch diese Zeit vorbei und dann dachte ich mir, ach, wenn man schon mal da ist, kann man sich auch noch etwas mehr anschauen. Also machte ich mich in einem Monat auf dem Weg durch Belize, Honduras, Guatemala, durch Mexiko nach Kuba. Ui, das war wirklich ein herrlich anstrengender Monat. Zumal ich in Guatemala beinahe ohne Geld dagesessen hätte: Anscheinend mögen die Geldautomaten dort keine Kreditkarten. Aber mein Notgroschen half mir durch die Zeit und dann war auch schon die Woche um in Kuba.

Und ich ging auf meinen 36-Stunden – Flugmarathon nach San Francisco. Mann, war ich froh, als ich dort war. Die Staaten waren Anfangs etwas… wie man sich das so vorstellt, aber nach einer Weile habe ich das Land auf seine eigene Weise schätzen gelernt. Und das hat mir eines gezeigt: Ich hab mich manchmal über Länder geäußert und darüber meine Meinung abgelassen – aber erst, wenn man mal dort war, weiß man so richtig, was abgeht. Hüstel.

Nachschlag

Und dann war ich wieder in Vancouver, völlig platt von viel zu vielem Reisen in viel zu kurzer Zeit. Die perfekte Zeit also, um sich auf Jobsuche zu begeben. Das klappte schließlich, Tim Hortons war einen Monat lang mein Arbeitgeber. Aber auch nicht länger. Tja, dann gab es noch ein paar Tage Sonne in Vancouver und schließlich landete ich in Melbourne!

Weggefährte

Was mich im Nachhinein ein wenig erstaunt, ist, dass ich den Blog ziemlich up-to-date gehalten habe. Na, aber ich hab den Blog auch immer als mein kleines Tagebuch gesehen, in dem ich später noch ein wenig herumblättern kann und mich erfreuen. Und somit wird hier wohl immer wieder Neues erscheinen, um von meinen Reisen und den Geschichten zu erzählen…

Nachtrag Eigentlich sollte dieser Beitrag genau am 08.08. erscheinen, aber WordPress und ich haben manchmal noch so unsere Kommunikationsschwierigkeiten…

Münzen in Australien – Sinn oder Unsinn?

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Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Währungssystem in Kanada auseinandergesetzt. Waren die Geldstücke meiner Meinung nach doch etwas sinnlos in ihrer Größe und Anordnung.

Und dann kam ich nach Australien.

 
 

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Australische Geldstücke. Und ich dachte, die kanadischen wären sinnlos.

Nicht nur, dass die 1 Dollar und 2 Dollar Stücke einfach nur klein und dick sind, die 50 Cent Münze ist die größte der Münzen. Na, zumindest machen die Farben mit den Größen Sinn: Silber für alles unter einem Dollar, Golden für ab dem Dollar. Nur ist – natürlich – die 1 Dollar Münze größer als die 2 Dollar. Argh!

Hey Kanada, ich nehme alles zurück. Vereinigte Staaten, bei euch bleib ich der Meinung, dass das System an Sinnlosigkeit grenzt – gleichfarbige Geldscheine, da seid ihr das einzige Land auf der Welt, bei dem ich das bis jezt sah.

Aber meine Länderauswahl ist bis dato ja auch noch ziemlich bescheiden.

Melbourne, Victoria, Australien

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Im direkten Vergleich fällt sofort auf: In Melbourne ist es kälter. Doch viel mehr kann ich bis jetzt noch nicht zu Melbourne sagen, da ich gerade erst angekommen bin -- und wer wollte, konnte meine Reise live auf Twitter verfolgen. Der erste Flug war komplett im Dunkeln, da wir der Sonne hinterher geflogen sind. Und die ging in Vancouver gerade unter, als wir abhoben. Somit hatte ich einen der längsten Sonnenuntergänge, die ich je gesehen habe.

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Sonnenuntergang aus einer 747 -- wie romantisch!

Man kann nun ein wenig schlummern, wenn man möchte -- das ging bei mir eher schlecht als recht. Oder aber mit dem bordeigenen Unterhaltungssystem einige Filme schauen, Spiele spielen oder Musik hören. Als alter Techniker habe ich mich gefragt, wie das wohl umgesetzt ist. Jeder kann sich seinen eigenen Film anschauen oder sein Spiel spielen, und das geht auch ohne Probleme. Nur die Ladezeiten sind etwas länger und auch wenn man Pause drückt, ruckelt die anfängliche Wiedergabe etwas. Aber sonst -- problemlos. Wie das wohl geht? Was für ein Computer muss das sein? Wie groß der wohl ist?

Auch der Anschlussflug von Auckland, Neuseeland nach Melbourne hat eine solche Ausstattung gehabt und machte den Flug recht angenehm. Gerade angekommen, nutzte ich die Zeit und machte ein kleines Video.

Unverbunden

Und dann war ich auch schon auf dem Weg in mein Hostel. Um festzustellen, dass das Internet hier recht teuer ist und keinesfalls immer im Preis inbegriffen, so wie in Kanada, den USA oder auch Mexiko. Bis ich da eine funktionierende Lösung gefunden habe, werde ich etwas weniger bloggen, denke ich. Und mich mehr auf die Jobsuche konzentrieren. Trotz allem wird es hier aber aktuell bleiben.

Nachdem ich mir dann noch ein wenig die Umgebung in St. Kilda angeschaut hatte und ein paar Einkäufe gemacht, war mein langer Tag vorüber und ausruhen angesagt.