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Jetzt ganz doll neu!

Dichtender Techniker

Nach ein wenig Suche habe ich hier ein paar Erklärungen gefunden, was dBm und dB an und für sich sind. Jedoch war auch ein Amateurfunker mit im Forum, der beharrlich an einem anscheinend alten Quasi-Standard festhielt. Der Benutzer Jeff hat seinen Versuch, ihn auf die Standard-Bahn zu bewegen, sehr unterhaltsam verfasst:

You have embarked on the road to technological nirvana by taking a detour. I suggest you abandon the dark side and immerse yourself in decibels, for that is the way to the enlightenment, where your presense among those that know shall be made welcome in the common tongue of design, which be decibels, not S-Units.

You must abandon your worship of the S-Unit, for it only leads to an amateurish dead end. However, the road to technological nirvana is a rough road and full of miscalculations. The journey is not an easy one as it is written that one must suffer before enlightenment. It will be a much easier journey if you speak the common tongue, and that be decibels.

Learn the common tongue and you shall be known as technically literate and astute. Continue to workship the cult of the S-Unit and it can only lead to perhaps some DX and the absurdity of the 5-9-9 signal report.

(Gefunden genau hier im Thread, Zeilenumbrüche von mir)

Klasse. Hat noch jemand so was in seinen Bookmarks?

Improvisation

Na so ein Theater!

Auf meiner Reise habe ich es mir nicht entgehen lassen, mich immer mal wieder ins Theater zu begeben und mir TheaterSport – Improvisationsshow anzusehen. Die Szene ist zwar nicht wirklich offensichtlich, dafür aber um so überraschender, wenn man sich diese Performances live anschaut.

In Städten wie in Deutschland Hamburg und Bremen, in den Staaten Portland, Seattle und San Francisco oder in Kanada in Vancouver habe ich mir Impro-Theater gegeben. Jeder, wirklich jeder, den ich dazu eingeladen habe, ist bei dem Wort Theater erst einmal zusammengezuckt und hat mich etwas unschlüssig angeschaut. Theater? Ich kann eigentlich ganz gut schlafen.

Vorurteil Langweilig

Aber da herrscht ein Vorurteil, und dazu ein völlig verdrehtes. Theatersport oder Improslam sind das völlig Gegenteil von lahm. Jeder, der Schillerstraße mit der antilustigen Cordula Strahtmann mal gesehen hat, hat zumindest eine Idee. Oder Frei Schnauze mit Dirk Bach – das Format, welches dem im Theater wohl am nächsten kommt.

Der einzige Unterschied ist, nicht dort zu sein. Stell dir vor, es gibt Impro und keiner geht hin. Nur im Theater selber kann man doch mitmachen. Das Publikum spielt eine maßgebende Rolle – ist es doch für die Ideen und manchmal auch für die Storyline zuständig! Es wird zwar niemand auf die Bühne gebeten (na gut – manchmal), aber trotzdem ist man mittendrin.

Das ist doch einer der Knackpunkte: Es gibt so viele verschiedene Varianten und Spielarten der Improvisation, dass es immer wieder interessant ist, egal, wie oft man hin geht. Zumal jede Geschichte völlig anders wird. Noch immer ist mir das Lied im Ohr, welches die Gruppe in San Francisco mal eben zusammengeschmissen hat. Alle kurzen Sketche waren enthalten und trotzdem war es bezaubernd.

Ich schmeiße mich regelmäßig weg, wenn ich Impro live sehe. Man muss sich das mal vorstellen: Es geht alles drunter und drüber, Geschichten werden erfunden und Figuren erstellt und jeder interagiert mit jedem. Falls ihr nicht begeistert seit, stellt sicher, dass ihr euch Theatersport oder ImproSlam anschaut.

Ich bin sicher, dass es auch bei euch irgendwo Impro gibt. Und ebenso bin ich sicher, dass es auch den einen Abend gibt, wo man nicht so wirklich weiß, was man unternehmen soll. Vorschlag?

Impro.

Alte Games ganz neu

Games sind für mich immer wieder ein Thema. Und wenn man eh gerade in Vancouver auf Wohnung und Job wartet – da kann man doch nochmal versuchen, was mit Linux im Allgemeinen und mit dem eee 900 im Speziellen so möglich ist.

Alte Kracher

Natürlich kann man es völlig vergessen, die neuen Games von heutzutage – ihr wisst schon, sehen klasse aus und sind völlig langweilig – auf der kleinen Kiste zu installieren. Was bietet sich also an?

  • Konsole – Jupp, SNES, Gameboy und Konsorten waren allesamt mal mein. Da hat man ein paar Klassiker gespielt! Super Mario Kart oder Street Fighter II. Die Games sind zahlreich im Netz vorhanden und solange man das Cartrige besitzt, ist alles im grünen Bereich mit runterladen. Ich hab’ mir zu diesen Konsolen aber nicht sonderlich viel angeschaut…
  • MAME – Schließlich wurden auch die alten Spielhallenklassiker wie Paperboy, Raiden oder Ghouls ‘n Ghosts irgendwo mal gezockt. Mit dem Emulator MAME ist es möglich, dieses Spielhallenflair bei sich zuhause aufleben zu lassen. Hier ein Einblick in die Welt von MAME. Doch Vorsicht: MAME legt Wert auf korrekte Emulation, nicht auf Geschwindigkeit und gutes Aussehen. Klassische Racing-Games können aktuelle Rechner also schon gut ins Schwitzen bringen! Da ich aber keine Arcade-Maschinen mein Eigen nenne, nützen mir die ganzen ROM-Seiten nix. Wer übrigens House of the Dead zocken möchte, braucht Nebula Model 2 als Emulator und nicht MAME. Das könnte ganz witzig werden: Die Wiimote per Bluetooth an den Rechner anschließen und dann wie im Original Zombies dahinraffen. Leider nur unter Windows.
  • Flipper – Unglaublich viele Flipper wurden originalgetreu umgesetzt. Alles, was man braucht, ist Visual Pinball und VPinMAME, um original Tische bei sich auf dem Rechner zu spielen. Weiteres in den VPForums. Nur Windows, und damit für mich aus dem Spiel. Für Flipperinteressierte gibts hier ne Liste mit weiteren Spielmöglichkeiten.
  • DOS – Ja, richtig gelesen. DOS. Der erste Teil von Tomb Raider fällt mir da ein. Oder Bleifuß 2 (englischer Titel: Screamer 2), Bleifuß Fun (engl.: Ignition), Theme Hospital oder Carmageddon. Hmm. DAS klang interessant. Ist es irgendwie möglich, alte DOS-Games unter Linux vernünftig zum Laufen zu bekommen?

Starthilfe
Dazu fiel mir ein alter Begriff ein: Abandonware. So manche alte Software ist heutzutage ohne Publisher oder Rechteinhaber und somit royalty-free, kostenlos, aus dem Netz ladbar.

Auch hier gibt es wieder zuhauf Webseiten, die diese alten Perlen zum Download anbieten. Ich habe nicht wirklich eine beste Seite gefunden, sondern immer wieder Herrn Google gefragt. Und einiges gefunden.

Wunderbar, aber und nun? Wohin mit all dieser Software, womit starten und ausführen?

DOSmania

Dazu gibt es einen klasse Emulator, der unter Windows wie unter Linux funktioniert: dosbox. Was hab’ ich gelacht, als ich dieses alte Benutzerinterface auf meinem eee 900 eeebuntu sah. Verrückt.

Und tatsächlich: Die Demo von Tomb Raider I lief auf anhieb. Völlig irre: Ich kann es auf dem eee 900 nur auf niedrigster Auflösung spielen, aber das zumindest weitestgehend flüssig. Aber hey – es läuft. Dieses uralte DOS-Spiel. Unter dosbox. In Linux.

Geschützte Welten

Dann gab es ja noch den DOS4GW Protected Mode Wrapper. Dieser war dazu da, um Applikationen den Zugriff auf HiMEM-Bereiche zu gestatten – das waren die Gegenden über 640k. Wie es der Zufall will, gibt es eine bessere Version. Es gibt anscheinend verschiedene Versionen dieses Wrappers, und eine der Enterprise-Versionen wurde freigegeben – die musste man früher für viel Geld erstehen. Das Programm heißt DOS32A und kann ganz einfach ausgetauscht werden. Somit kann man selbst diese Komponente ein wenig tunen. Kann jedoch durchaus sein, das das Programm mit DOS32A abstürzt und mit DOS4GW läuft. Das ist dann wohl so.

Und dann packte es mich richtig. Gab es nicht einen 3dfx-Patch für Tomb Raider? Jo. Ob ich das wohl irgendwie aktivieren kann? Was ist mit anderen Games, ob 3dfx oder nicht?

Handarbeit

Eines war sicher: Im Internet gibt es Fans für alles mögliche. So hatten Fans hochauflösende Grafiken erstellt, die man für Tomb Raider, Carmageddon oder Descent II herunterladen und nutzen konnte. Möglich macht all das Glidos. Glidos ist ein Glide-Wrapper für DOS-Games. Der Wrapper verarbeitet die 3dfx-Befehle in Glide-Befehle. Ein weiterer Wrapper kann nun diese Befehle aufgreifen und nach OpenGL oder DirectX umwandeln. Das Game selber bekommt davon gar nix mit. Glidos selber ist kostenlos, zeigt jedoch ein drehendes Logo ingame an. Für 10 US-Dollar bekommt man die Anleitung zugestellt, wie sich dieses Logo entfernen lässt.

Der einzige Fallstrick war nur, dass Glidos mit nicht wine (korrekt, eine Windows-Emulation) lief. Und leider ist die 3dfx-Version von Tomb Raider nicht konform – einige Code-Teile greifen hartverdrahtet auf Voodoo-Hardware zu. Richtig, so hießen die alten Grafikkarten der ersten Beschleuniger-Version, lang bevor Dualcore-Hyperthread-Ionenangetriebene-Turbinengekühlte Krassgrafikkarten Einzug in unsere Rechner hielten. Dies trifft unter anderem auch auf Carmageddon und Descent II zu. Somit lässt sich, auch mit anderen Wrappern, leider keine Umleitung erzielen. Zumindest unter Linux. Schade.

Es gibt noch andere Wrapper, so zum Beispiel den dgVoodoo-Wrapper. Schade nur, dass dosbox Glide-Aufrufe nirgendwohin weiterleitet. Es gibt zwar unoffizielle Builds, aber all das scheint seit langem nicht mehr aktiv zu sein. Die Emulation von 3dfx mit Windows-Programmen funktioniert problemlos, wenngleich auch recht langsam.

Ich habe mal drei Grafiken erstellt, die die Zusammenhänge der Wrapper hoffentlich etwas verständlicher machen:

Um 3dfx-Games für DOS zu spielen, braucht es also ein Programm wie Glidos. Oder eine neu compilierte dosbox-Version. 3dfx-Games für Windows haben eine Vielzahl an Wrappern, unter anderem dgVoodoo, OpenGLide, zeckensack’s Glide Wrapper und viele mehr. Unter Linux wird das ganze schwierig, da Glidos nicht funktioniert. Mit einer selber compilierten dosbox-Version mit Glide-Support ist es jedoch möglich – auch wenn ich nicht weiß, wo sich diese Patches befinden.

Der eee 900 ist verhältnismäßig stark und wenn einem nicht viel an Knallergrafik gelegen ist, kann man sich betagte Games auch so reinziehen. Na, und von Abandonware mal abgesehen – es gibt auch so noch genügend Games für Linux, Windows und BeOS. Aber dazu in einem anderen Eintrag mehr.

Invasion der Außerirdischen!

Nachdem ich nun einige Alien-Invasionen im Kino gesehen habe, stellt sich mir so langsam eine Frage. Was passiert wohl, falls die Space Invader nicht in Amerika landen? Die größten Kampfeinsätze passieren immer in den Staaten. Kampfjets erheben sich in die Lüfte, Panzer und Raketenstellungen stehen bereit, um mitsamt einer Armee von Soldaten den (meist) bösgesinnten extraterrestrialien Einwanderer vom Planeten zu schießen.

Und nun das ganze mal in… Brasilien? In Afrika? Australien vielleicht? Indonesien?

Wie würde die Welt wohl darauf antworten? Oder besser, wie würde die Weltpolizei USA darauf antworten? Zu was würde diese Situation führen?

Wahrscheinlich werden wir das nie erfahren, aber sich nur die Eventualität vorzustellen, gefällt irgendwie.

Six Flags: Magic Mountain, Los Angeles

Foto von sicoactiva

Yay! Ein Vergügungspark mit 16 Achterbahnen? Bin dabei.

Bewegungsarm
Nur muss man da erst einmal hinkommen. Das ist eine einfache Berechnung: Wenn man nicht dort ist, kann man auch in kein Fahrgeschäft einsteigen. Also wie nur?

Eine Möglichkeit waren Shuttle-Busse. Schlappe 120 Dollar für einen Tag, und man reist zu Uhrzeiten an und ab wie die Angestellten es für richtig halten. Finanziell und in punkto Unabhängigkeit also schon mal von der Liste gestrichen.

Die Alternative ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nachteil: Kann lange dauern. Vorteil: Ich bestimme, wann ich komme und gehe. Und es ist günstiger. Na dann -- mach ich das!

Chaos im Irrgarten
Die Anreise dauerte knappe vier Stunden. Bus fahren, Zug warten, Gehen, warten. Als ich das erzählt habe, machten viele große Augen. Hey, wer reist, fährt viel Bus. Außer, er heißt Krösus.

Die Rückfahrt war nicht weniger lang. Aber was soll’s -- der Park war es wert!

Irrlichter
Verschiedenste Achterbahnen aller Güterklassen zogen sich durch den Park. Viper, zum Beispiel. Sieben Loopings! Oder Goliath. Das Ding war vielleicht hoch. Colossus. Auch eine Holzachterbahn, genau wie im Heidepark Soltau. Und dann gab es eine aufwändig gestaltete Gegend, die Filmgegend, im Park. Thema war Batman und Riddler, und genauso hießen zwei weitere Achterbahnen. Riddler war insofern neu für mich, als dass es ein Stehend-Coaster ist. Das war hart -- das ganze Blut schießt in die Beine. Tatsu wiederum lässt einen durch die Gegend fliegen -- schwer zu beschreiben -- und war einer der besten.

Dann gibt es noch den Déjá Vu -- ein Vorwärts-Rückwärts -- Erlebnis. Und den Superman -- ein ziemlich lautes, ziemlich großes Geschoss. In beiden letztgenannten war ich nicht. Keine Zeit mehr gehabt.

Und die Zeit war ok. Zwar war schon einiges los bei den Achterbahnen -- im neuen, aber ziemlich langweiligen X2 steht man schon mal 3 Stunden an -- aber dafür waren andere fast gar nicht besucht. Schon cool, wenn das Schild neben einem sagt, dass man ab diesem Punkt 1.5 Stunden warten muss -- nur steht niemand vor einem!

In einem Wort: Nice! Und aus gegebenem Anlass (Stichwort: Anreise) noch ein Video von Blumentopf. Es heißt: Warten.

Schweizer putzen ihre Berge

Einer der besten Aprilscherze überhaupt:

Pinball Hall of Fame, Las Vegas

Genau das richtige für einen großen Flipper-Fan wie mich.

Die Las Vegas Pinball Hall of Fame musste ich auf jeden Fall besuchen.

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Drei Reihen voller Flipper.

Tatsächlich habe ich mich ein paar Stunden ziemlich gut unterhalten mit Klassikern wie: Indiana Jones (einer der stimmungsvollsten), Junk Yard (einer der genialsten), Fish Tales, Addams Family (einer der fiesesten), Jurassic Park, Medival Madness, Funhouse, Guns n Roses, Gilligans Island und viele andere. Und ich kann euch sagen: Es waren ein paar Klassiker dabei, wow!

Zwar hab ich keine Highscore knacken können (man kann sich vorstellen, dass ein paar wirkliche Hardcore-Zocker viel Zeit vor den Maschinen verbringen), aber trotzdem hatte ich einen der besten Tag auf meiner gesamten Reise bis jetzt. Yeah!

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Die Pinball Hall of Fame in Las Vegas. Und ich davor.

Street Fighter – The later years

Habt ihr euch schonmal gefragt, was die Juns und Mädels aus Street Fighter eigentlich nach all den Spielen machen?

CollegeHumor.com hat eine Serie richtig gut gemachter Videos auf deren Internetseite. Erstaunlich witzig gestaltet, erlauben neun Teile Einblick in die Zeit nach den Spielen.

Am besten finde ich den Anfang. Zangief putzt ein Videospiellokal und ein paar Jungs zocken Street Fighter. Der eine meint dann zu dem anderen, dass Zangief eh ein Loser ist.

Und Zangief im Hintergrund: Don’t look at me, don’t look at me! :D

Super Mario Theme Beatbox mit Querflöte

Ist zwar schon etwas älter, rockt aber noch immer ziemlich ab. Für alle ehemaligen und jetzigen Super Mario-Gamer!