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Jetzt ganz doll neu!

Es lässt sich festhalten…

… dass dieses Schild nicht sonderlich effektiv ist.

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La escuela idioma y Acapulco

Deutsch weiter unten.

Mi tiempo en la escuela idioma fue muy interessante, pero ahora quiero viajar otra vez. Son en total seis semanas.

Entonces, viernes fue mi ultimo dia en la escuela, y despues vi a ir a Acapulco. Me gusta la lengua y la cultura y todas las cosas, pero ahora es sufficiente.

Espero que mi espanol es bueno para viajar. Voy a escribir…

Ich bin wieder am Reisen. Die Sprachschule war gut und schön und ich habe ein paar Brocken gelernt, doch ich wollte unbedingt wieder aufbrechen. Somit habe ich die Schule zum Freitag beendet und bin nun in Acapulco. Weiter wird meine Reise gehen durch Südmexico und danach … schauen wir mal. Südamerika wäre ein Versuch wert.

Doch erst einmal versuche ich mich jetzt ein wenig am Spanischen.

Busse in Mexico

Hier endlich mal ein Foto von diesen Bussen.

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Sightseeing in Cuernavaca

Am Mittwoch dieser Woche haben wir eine kleine Tour durch Cuernavaca gemacht. Cuernavaca ist im Westen und im Osten eingeschlossen von mehreren kleinen Flüssen, und somit schlängelt sich die Stadt von Nord nach Süd.

Erst waren wir in einem Garten, wo viele Heilkräuter angebaut sind. So ganz habe ich die Geschichte nicht mitbekommen, aber ein sogenannter Maximillian hat ein Häuschen für seine Geliebte gebaut. Sie war indogen, er Spanier, somit war das ganze nicht sehr chic. Später entwickelte sich ein Garten dazu und, heutzutage, ist es ein Ort für Touristen.

Danach fuhren wir zu Überresten von Tempeln, mitten in Cuernavaca. Der Ort heißt Tepocetzlan. Hier ein Bild einer der Tempel:
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Der hier zu sehende Tempel ist eine Abkopie eines Tempels aus Mexico City. Nur etwas kleiner, heißt es.

Schließlich kamen wir zu einem Wasserfall, San Anton beim Namen, auch wieder mitten in der Stadt. Dort gab es eine Sache, die ich wirklich sehr schade fand: Der Ort war zwar ausgelegt auf Erhaltung der Umwelt. Sogar die Toiletten waren umweltfreundlich. Zuerst ein Bild des Wasserfalls:
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Naja, und hier eine Nahaufnahme der Dinge, die unter dem Wasserfall im Wasser schwammen oder am Ufer herumlagen:
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Nichts als Müll. Wirklich sehr, sehr schade. Zumal es alles Plastik ist. Das ist wirklich ein krasser Gegensatz zu der Natur in Kanada. Klar, es ist zwar mitten in der Stadt – aber so etwas ist wirklich bemerkenswert. Nach Gesprächen mit den Lehrern in der Sprachschule wissen die meisten Leute einfach nicht, dass Müll nicht gut für die Umwelt ist. Leider ist die Allgemeinbildung hier nicht sehr gut.

Wusstet ihr, dass Mexico das Land Nummer 1 ist, in dem Coca Cola getrunken wird? Weil man es nicht besser weiß, dass es nicht gut ist.

Aber trotz alldem war der Ausflug ein schöner Ausflug. Und Cuernavacas Straßen sind ebenso aufgebaut wie der Markt: queerbeet und durcheinander. Aber voller freundlicher Mexikaner.

Cuernavaca

Nachdem ich nun ein paar Tage in Cuernavaca war, möchte ich euch ein paar Eindrücke berichten.

Cuernavaca ist Chaos. Zumindest für deutsche Verhältnisse. An vielen Ampeln gibt es keine Fußgängerlichter und man muss sich mit den Autofahrern irgendwie verständigen. Es gibt viel Gehupe, und das ist hier wirklich ein Phänomen:

Man hupt, wenn jemand aus der Ausfahrt kommt. Damit man auch ja vorbei kommt. Und man hupt, wenn man am Ende eines Staus steht, ohne ne Ahnung zu haben, was vorne eigentlich vor sich geht. Aber das kennt man ja schon.

Viele Autos stinken und knallen so vor sich hin. Die Hupen haben meist LKW-Niveau und generell kämpft man sich so seinen Weg durch die Stadt. Preisschilder gibt es in den kleinen Läden meist keine. Das Trinkgeld in Restaurants beträgt wohl 20-100% der Speise.

Naja, aber dafür sind die Preise wirklich gut. Für ein Abendessen habe ich letztens 6 Euro bezahlt. Schickes Cordon Bleu mit Bier. Der (etwas abenteuerliche) öffentliche Nahverkehr kommt zu etwa 30 Cent.

Nahverkehr ist auch so ne Sache. Haltestellen sind zwar noch ausgeschrieben. Aber die Buslinien gibt es nirgendwo als Übersicht. Man schaut entweder auf die hoffentlich vorhandene Nummer an der Front des Busses oder schaut auf die relativ kleinen Schilder. Das ist in der Tat eine interessante Übung. Man muss den Busfahrern nämlich anzeigen, dass man einsteigen möchte. Also: schnell lesen – Finger hoch – hoffen, dass der Fahrer es sieht. Kaum ist man im Bus, rast er auch schon weiter.

Im Taxi, mit dem ich ankam, funktionierte der Tacho nicht und der Fahrer sah aus, als ob er schon eine Woche auf den Beinen wäre.

Alles in allem so fast das Gegenteil von Deutschland. Wie man sich vorstellen kann, waren die ersten Tage hier etwas … hart. Aber inzwischen finde ich all dies recht angenehm. Wenn nur die Straßen nicht so voller Smog wären…

Der Tempel von Tepoztlán

Am Wochenende bin ich nach Tepoztlán gefahren, eine Busreise von etwa 45 Minuten entfernt von Cuernavaca. Anscheinend ein schönes Touristenörtchen mit eigener, ziemlich großer Kathedrale. Außerdem gibt es – mal wieder – Berge in der Umgebung. Das Wandern durch Kanada gewohnt, kaufte ich mir ein Wasser und stieg auf.

Oben angekommen – nach 45 Minuten und gefühlter Komplettdehydration – verschnaufte ich erst ein wenig und ging dann die paar Stufen herauf, um endgültig auf dem Tempel zu stehen. Wer auch immer die Steine hier her geschafft hat – oder den Tempel gebaut -, hat viele Mühen auf sich genommen. Die Aussicht war erstaunlicherweise nicht so gut, obwohl es ein sonniger Tag war. Im Inland von Mexico scheint es tagsüber etwas diesig zu sein, doch seht selber:
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Der Abstieg gestatte sich einfacher und bald war ich wieder unten. Zum Vergleich hier ein Bild mit dem Tempel von ganz unten. Wenn ihr auf das Bild klickt, bekommt ihr eine Beschreibung mit der Stelle des Tempels:
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Ich ging noch ein wenig durch die Märkte und fuhr dann wieder zurück.

Der Markt in Cuernavaca

Am Freitag vergangener Woche habe ich von der Schule aus einen Ausflug auf den öffentlichen Markt, mercado municipal, gemacht. Ihr habt ja keine Idee.
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Erst einmal kann man sich den Markt überhaupt nicht so vorstellen wie einen Supermarkt oder einen Wochenmarkt in Deutschland. Verwobene Gänge ziehen sich Unter- und Überirdisch über hunderte von Metern durch den Markt. Man biegt links ab und versteckterweise gibt es dahinter einen Aufgang. Oder man geht geradeaus und kommt in eine riesige Abteilung von Obsthändlern. Der Markt ist unglaublich groß!

Eine Karte? Fehlanzeige. Schilder? Gibt’s nicht.

Und man findet wirklich alles mögliche hier. Später hat mir jemand erzählt, dass die meisten Händler keine Steuern bezahlen und so können sie überhaupt überleben. Blöd für die Stadt, aber andersherum gäbe es wohl sonst mehr Arbeits- und Obdachlose.

Und hier gibt es wirklich verdammt viele Läden. Reihe an Reihe. Um ehrlich zu sein, verstehe ich noch immer nicht so ganz, wie die alle überleben. Steuer hin oder her.

Nachdem wir durch den Markt gegangen waren, war ich mir übrigens über eine Sache ziemlich sicher: Gut, dass ich jemand hatte, der sich auskannte.

Fahrzeuge

Falls ihr euch schon immer mal gewundert habt, wo denn eigentlich die ganzen letzten Golf II oder die letzten Enten produziert und verkauft wurden: Es ist Mexico. Ein Land ohne Pickups und glänzende Karroserien. Dafür aber mit mehr Smog und wahrhaft lauten Motoren. Fahrräder sind hier, zumindest in Cuernavaca, eine Seltenheit. Man spricht von der hügeligen Gegend. Ich glaube eher, dass es viel zu gefährlich ist, sich mit einem Fahrrad auf Cuernavacas Straßen zu trauen. Der Verkehr hier gleicht eher einem Kampf als geordnetem Straßenverkehr…

Tag der Toten

Einmal im Jahr gibt es im Mexico den Tag der Toten, der 31. Oktober. Gefeiert wurde auch am Wochenende davor. Viele, viele Familien bereiten dazu ein Bett mit Überbleibseln der Verstorbenen. So zum Beispiel ein paar Zigaretten, viel zu Essen und Trinken. Die gelben Blumen sollen die Toten zurück locken, wenn ich das richtig verstanden habe. Und nach der langen, anstrengen Reise sollen die Verblichenen schließlich etwas zur Stärkung vorfinden.

Das gleiche gilt für die Besucher. Jeder (!) ist eingeladen, bei der Familie vorbeizukommen, so arm sie auch sein mögen. Man kann sich dann als kleine Nettigkeit etwas zu Essen und zu Trinken mitnehmen. Eingangs gibt man eine Kerze an die Familie. Was genau die Kerze bedeutet, habe ich nicht erfragt. Viele verschiedene Familien in einer Straße laden ein, ihr Heim zu besuchen. Mal ist es die Oma, mal der junge Sohn, der im Krieg fiel. Ich war sprachlos. Die Familie nimmt viel Arbeit auf sich, um an den Menschen zu erinnern.
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Am nächsten Tag bin ich dann auf einen Friedhof in Cuernavaca gegangen. Was für ein seltsames Bild. Kinder spielen, Familien essen auf den Grabsteinen ihrer toten Angehörigen und alles ist voller Menschen. Überall die gelben Blumen und das Brot der Toten. Süßes Gebäck, welches obenauf Gebäck in Form eines Knochens hat. Klingt schlimmer, als es ist. Mir wurde erzählt, dass auch die Mexikaner schwarz bei einer Beerdigung tragen. Doch diese Tage stellen alles auf den Kopf. Unglaublich beeindruckend!
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Bilder von Personen wurden von mir unkenntlich gemacht.

In Mexico

Nun bin ich schon ein paar Tage in Mexico, Zeit, darüber zu berichten.

Die ersten Tage habe ich in einem sehr schönen Hostel inmitten von Cuernavaca verbracht. Der Manager war sehr freundlich und hat mich in der Nacht um 11 noch einmal durch die Innenstadt geführt. Alleine würde ich um die Zeit wahrscheinlich nicht durch die Stadt laufen, doch zusammen mit ihm war das gar kein Problem. Und ich hatte Glück: Er spricht Englisch. Ein Foto vom Patio des Hostels:
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Meine ersten Kommunikationsversuche waren denn auch mehr wirres Gewirbel von Händen und Füßen sowie emsiges wälzen meines kleinen Wörterbuches. Und doch ist es erstaunlich, wie viel hängengeblieben ist aus meinem Spanischunterricht. Sicherlich sind meine Sätze nicht wirklich als solche zu bezeichnen, dennoch konnte ich kommunizieren. Mir kam es zugute, dass ich zumindest die Zahlen kann. Und glaubt mir: Man braucht gar nicht so wirklich viel Sprache, wenn man zeigen kann. Bilder sprechen Worte, kann ich bestätigen.

Trotz allem ist es mir wichtig, mich verständigen zu können. Somit habe ich mich aufgemacht und eine Sprachschule gesucht. Das war nicht weiter schwierig. Das tolle ist, das momentan Nebensaison ist. Normalerweise kommen sehr, sehr viele Amerikaner hier her und wollen Spanisch lernen. Das machen sie meist in den Ferien. Nächster Ferientermin ist Dezember. Und so habe ich nicht nur weniger bezahlt, nein, ich hab auch Privatunterricht. Mal sehen, wie lange, aber für den Anfang finde ich das ganz gut.

Dazu wohne ich nun bei einer mexikanischen Familie und werde dort auch verpflegt. Mal davon abgesehen, dass das Essen ein Thema für sich ist, sind sie sehr nett und hilfsbereit. Und sie sprechen nur Spanisch, ganz ganz wenig Englisch. Gut für mich, dann ist man nicht in der Versuchung, auf eine andere Sprache auszuweichen. Ein Foto vom Garten der Familie:
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Aber meine spontane Entscheidung, nach Mexico zu kommen, lag am Dia de los muertes, dem Tag der Toten. Dazu mehr im nächsten Eintrag.