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Jetzt ganz doll neu!

eeebuntu 2.0 Anpassungen

eee logo
Bild von tuexperto

eeebuntu ist ein Ubuntu – Derivat, angepasst an den eee PC von Asus, welches ich vor einiger Zeit installiert habe. Die Installation und Benutzung funktioniert soweit problemlos und viel besser als das alte XandrOS – trotzdem habe ich ein paar Tipps und Tricks heraus gefunden, wie man das Betriebssystem noch etwas verbessern kann. Dieser Eintrag basiert auf eeebuntu 2.0.

 

Warnung

Die Tipps hier sind ohne Gewähr. Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden an deinem Computer. Ich gehe davon aus, dass du weißt, was du tust. Du wurdest gewarnt.

Grundeinstellungen

eeebuntu ist schon ziemlich auf die eee PCs vorbereitet. Adams Kernel ist von Haus aus dabei, eine modifizierte Kernel – Version, angepasst auf die eee PC – Reihe. Herunterladen kann man sich das hier. Ich hatte mich damals für die Standard-Version entschieden. Wer Platz sparen möchte, kann sich die Base-Version herunterladen und selber anpassen. Und wer von dem klotzigen Standardmenü auf dem original XandrOS begeistert war, der kann sich auch die NBR-Variante anschauen.

Um sich die Fenster überhaupt komplett anschauen zu können (die y-Auflösung ist mit 600 Pixeln nicht die höchste), muss erst einstellen, dass man Fenster nach oben hinaus schieben darf (Quelle). Dazu folgendes in einem Terminal eingeben:

gconftool-2 --set /apps/compiz/plugins/move/allscreens/options/constrain_y --type bool 0

Nun kann man Fenster endlich hinschieben, wo man will. Ganz einfach übrigens per Alt + Doppelklick.
Den Rest des Eintrages lesen »

Wahl zum besten SourceForge-Projekt

Momentan gibt es Wahlen für die besten Projekte auf SourceForge. Das sind die sogenannte Community Choice Awards. Die Mitarbeiter auf SF schreiben, dass die Projekte, die ihre Community dazu bewegen, für ihr Projekt zu stimmen, auch eher gewinnen könnten.

Wer meinen Blog verfolgt, der wird festgestellt haben, dass ich mich viel mit Open Source auseinandersetze.

Und da ich momentan auf meinem eee 900 eeebuntu benutze, liegt nichts ferner als den Knopf zur Teilnahme hier mit aufzunehmen. eeebuntu ist eine Version des freien Betriebssystems Ubuntu mit speziellen Anpassungen auf den eee PC. Und neuer als dieses klotzalte XandrOS ist es allemal. Version 3.0 ist gerade heraus gekommen, die basiert auf Ubuntu 9.04. Und, man staunt – selbst Nutzer von Acer-Netbooks nutzen diese Distro, um ihren Schlepptop zu betreiben. Na mal sehen, ob eeebuntu bald umgenannt wird zu netbookbuntu (Vielleicht sollte sich jemand den Namen überlegen, der sich mit so was auskennt…)


Wer eeebuntu noch nie gesehen hat und lieber für etwas stimmen möchte, was er kennt, dem stehe frei, auf SourceForge.net ein wenig zu stöbern. Viele grandiose freie Software ist dort erhältlich! Das schreit nach einem SourceForge-Blogeintrag, ich höre es ganz deutlich!

Installation von eeebuntu

Schon seitdem ich mir den eee PC 900 gekauft habe, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, irgendwann einmal die Linux-Version zu wechseln. Ganz besonders sympathisch war mir da Ubuntu, eine der besten Einsteigerdistributionen. Außerdem basierte das völlig veraltete XandrOS auch auf Debian bzw. Ubuntu.

Nur war mir die Installation zu aufwändig. So viel musste angepasst werden, vom Kernel über die WiFi-Treiber hin zu allen möglichen Kleinigkeiten. Aber dafür gibt es doch eeebuntu, hat mir das Internet dann vor einigen Tagen gesagt. Zwar gibt es auch Distros wie Easy Peasy oder Puppy Linux oder Fedora, wie auch immer, ich wollte eeebuntu.

Also Image gezogen und den PC komplett neu aufgesetzt. Normalerweise besitzt der eee PC 900 ein Shadow-Image, um eine Systemwiederherstellung durchführen zu können. Weg damit. Außerdem, und auch das hat mir Herr Google gesagt, sind zwei SD Karten in meinem Rechner verbaut. Eine 4GB und eine 16GB. Um so besser, die 4GB ist nun für das System vorgesehen und die 16GB ist mein Home-Verzeichnis.

Klar, es müssen auch hier noch verschiedenste Anpassungen durchgeführt werden. Einer der ulkigsten Fehler war, das beim Einstecken der Stromversorgung (!) die Fehlermeldung kam, dass das Mail-Programm Eudora nicht gestartet werden konnte. Und sicher ist das auf Ubuntu 8.10 basierende eeebuntu 2.0 noch nicht perfekt. Aber nun kann ich zumindest Spiele wie Secret Maryo Chronicles spielen – das war mit XandrOS gar nicht möglich, weil sich das System nicht auf OpenGL 2.0 updaten ließ. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich nun an die offiziellen Updates von Ubuntu angebunden bin. Die Software haben keine Versionen von vor zwei Jahren, die mit nichts kompatibel sind. Dazu kommt, das der eee PC unter XandrOS immer wieder dieses Stottern hatte. Videos oder Games hingen manchmal ein wenig. Mit ein, zwei Tricks passiert das mit eeebuntu nicht mehr – endlich!

Davon mal abgesehen ist der 3D-Desktop von Compiz mit seinen rotierenden Desktops auf der kleinen 900 MHz-Maschine völlig flüssig – und sehr cool anzusehen…