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Jetzt ganz doll neu!

Utila, Honduras

Alle Welt (oder zumindest die Backpacker, mit denen ich mich unterhalten habe) spricht vom günstigen Tauchen auf Utila.

So denn, auf. Von der Ambergris Caye nahm ich eine Fähre nach Belize City.

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Belize City

Von dort aus fuhr ich in einem amerikanischen Schulbus (die offiziellen Fortbewegungsmittel dort) Richtung Placencia, einem kleinen Dorf im Süden von Belize. Am nächsten Morgen soll es ein Boot Richtung Puerto Cortez in Honduras geben.

Gab es auch. Die Überfahrt dauerte etwa zwei Stunden. Ein junges Frollein wahr der Wackeligkeit des ganzen wohl nicht gewahr und übergab sich immer wieder. Es war aber auch eine wilde Fahrt!

In Puerto Cortez nahmen einige von uns einen Shuttlebus, der uns direkt nach La Ceiba brachte. Von La Ceiba aus – wer hätte das gedacht – gibt es eine Fähre nach Utila. Vor dem Hostel stand ein wildes Gefährt (jemand Jeepers Creepers gesehen?), welches das offizielle Hostel-Fahrzeug wahr:

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Unheimlich!

Am nächsten Tag nahmen wir dann besagte Fähre.

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Adios, La Ceiba

Auf Utila musste ich feststellen, dass die Kosten für Tauchgänge genauso hoch (oder niedrig) sind wie in Mexiko. Und ein interessantes Phänomen konnte ich beobachten:

Viele hier ankommende sind der festen Überzeugung, dass Utila ein günstiges Taucherparadies sei. Nun ja, Taucherparadies stimmt wohl. Aber eine Kleinigkeit schienen alle zu vergessen: Die Anreise. Zwar ist der Kurs hier etwas günstiger als im Rest der Welt (um 280 US$), jedoch muss man ja auch irgendwie hier her kommen. Die meisten haben teure Busse bezahlt oder andere Fortbewegungsmittel, um überhaupt hierher zu kommen. Und müssen hier auch irgendwie wieder wegkommen.

Irgendwie das Gleiche wie mit dem Kleinere-Packung-Prinzip. Wenn Hersteller in finanzielle Nöte kommen, verringern sie eher die Packungsgrösse als (bei gleicher Grösse) das Produkt zu verteuern. Die meisten Leute wissen genau, was etwas wo kostet. Die wenigsten wissen allerdings, was darin enthalten ist.

Tauchgang in Cenotes, Tulum, Mexiko

Heute habe ich einen Tauchgang in Cenotes gemacht. Wow!

Cenotes sind ehemalige Höhlen, heute geflutet mit Wasser. Man findet unter Wasser Stalagmiten und Stalagtiten, was zeigt, dass man in Höhlen taucht. Die wurden übrigens von den Mayas genutzt, um geopferte Menschen (die dann wohl tot waren) dort abzulegen. Gut, in denen, wo ich war, war das nicht der Fall. Aber es gibt durchaus Tauchgänge in diese Richtung.

Was wirklich beeindruckend ist, ist der sogenannte Thermocline. Mitten im Wasser wird die Sicht auf einmal verschwommen, und wenn man durch diese Wasserwand schwimmt, ist man plötzlich in kälterem oder wärmeren Wasser und hat wieder perfekte Sicht. Da sich das Wasser in den Cenotes kaum bewegt, bleiben diese Schichten getrennt. Die Taucherin vor mir kam mit ihren Flossen aus versehen etwas zu tief und mischte kaltes und warmes Wasser. Schon war meine Sicht getrübt!

In den Höhlen ist auch nix mit mal eben auftauchen. Zwar gibt es hier und da kleine Stellen mit Luft, aber die Höhlen waren sonst einfach nur dunkel und voll Wasser. Mit Taschenlampen machten wir uns auf den Weg. Die Sonne schien von oben durch das Wasser und ergab eine eindrucksvolle Stimmung.

Nachteil: Ich habe wieder eine günstige Unterwasserkamera genutzt. Die Fotos sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, jedoch werde ich mal versuchen, ob ich nicht eines nachbearbeiten kann.

Das Steigverhalten im Süsswasser ist übrigens empfindlicher als im Salzwasser. War etwas schwierig, am Anfang den Level zu halten. Zumal es auf und ab durch verwinkelte Gänge ging. Aber zum zweiten Tauchgang hin ging es und ich konnte mir mehr von dieser einzigartigen Umgebung anschauen.

Tauchen ist cool.