07.10.08

Heute war es auch ganz spannend. Zuerst haben wir einen Bauernhof besucht, der seine eigene Eiscreme herstellt. Schmeckte ziemlich deftig nach Milch.

Nach ein paar weiteren Stopps and den überall vorhandenen Flüssen und Seen kamen wir in Kelowna an.

Das Hostel hier war eines der Marke SameSun. Es machte irgendwie einen heruntergekommenen Eindruck. Ich war ganz froh, als wir später noch zu einem Weintest aufgebrochen sind.

Weinhart

Kelowna ist ganz groß in Sachen Weinherstellung. Innerhalb Kanadas ist dieses Gebiet wüstenartig, das regenärmste an der Westseite. Die Weine selber schmeckten mir nicht wirklich, obwohl ich nun ein paar Kniffe weiß, wie man einen Wein testen kann. 😉

Kelowna's herrlich hergerichtete Waterfront.

Kelowna’s herrlich hergerichtete Waterfront

Wir haben in dem SameSun Hosten übernachtet. Es lässt sich festhalten: Einen Freak gibt es immer irgendwo. Diesmal schlief er in dem Bett unter mir. Warum Freak? Wirre Haare, murmelte herum und reagierte nicht auf Hello oder Hi.

08.10.08

Wow, ich bin nun zwei Monate unterwegs!

Heute haben wir den paar Australiern etwas gezeigt, was sie noch nie im Leben gesehen hatten: Schnee. Auf dem Weg Richtung Vancouver hatte es geschneit und haben den Ansatz einer Winterlandschaft hinterlassen. Schon interessant, wie schnell das Wetter sich ändern kann.

Schlagfertig

Wir hielten an einem Eingang zu einer ehemaligen Eisenbahn. Große Tunnel waren in massives Gestein gehauen worden, um der Bahn genügend Platz für die Durchfahrt zu bieten. Auch hier hatten wir kaum Zeit, um die Umgebung auf uns wirken zu lassen, schon ging es weiter.

Ich hatte die Idee, mir ein Motorrad zu mieten und die Tunnel abzufahren. Es gab dort keine wirkliche Absicherung und die Schienen lagen auch schon lange nicht mehr dort, wo sie mal waren.

Zum Mittagessen hielten wir am Kawakawa Lake, den ich auch schon auf der Hinfahrt gesehen hatte. Ein wenig wurde gegessen und dann ging es auf zu einem (für mich) ziemlich aufregendeb Stopp – den Fallschirmsprung!

Freiflug

Ich wollte den Sprung unbedingt machen. Wir kamen also an, ich bekam einen Schutzanzug in Clownsfarben und wir stiegen ins Flugzeug. Das stieg auf etwas um die 3000 Meter. Mein Tandempartner schloß schließlich seine Vorrichtung an mich an und wir saßen am Fenster, ohne Schutz, ohne alles.

Man muss dann die Beine und die Arme kreuzen und nach oben schauen. Ich denke mal, dies geschieht aus Gründen der Sicherheit. Es gab bestimmt schon viele Leute, die nach unten schauten und sich verzweifelt versuchten, festzuhalten.

Schwupps – waren wir im freien Fall. Ich schrie vor Begeisterung. Keine gute Idee, wie sich herausstellte. Die Luft in 3000 Metern Höhe ist nämlich erstaunlich dünn. Doch kein Problem, ein paar Züge durch die Nase, wie mir vorher gesagt wurde, und alles war ok.

Wir drehten ein paar Links- und Rechtskurven, ich schoß ein paar Fotos, und schon war der Sprung vorbei. Viel zu kurz und leider viel zu teuer, um es mal eben erneut zu machen. Aber sicherlich ein ganz klasse Erinnerung.

Ja, das ist wirklich mein Fuß, 2000 Meter in der Höhe. Über mir ein Fallschirm und ein Tandempartner.

Ja, das ist wirklich mein Fuß, 2000 Meter in der Höhe. Über mir ein Fallschirm und ein Tandempartner

Am Abend kamen wir schlussendlich wieder in Vancouver an. Die Tage möchte ich nun noch nach Victoria (Vancouver Island) und Whistler (Ski-Resort 2 Stunden in den Norden, entlang dem Sea to Sky-Highway). More to come!

2 Comments Revelstoke – Kelowna – Vancouver, Kanada

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