Wie schon vorher beschrieben, bekommt man manchmal leider nichts von anderen Medienwelten mit.

Schade, dass. Dabei gibt es so smarte Entertainer überall auf der Welt.

Die Daily Show mit Jon Stewart ist so ein Fall. Als Parodie auf die Standard-Newssendungen von Fox oder CNN gedacht, sprühen die Beiträge vor Sarkasmus und Anspielungen auf das politische System in Amerika.

Doch in jeder Sendung gibt es prominente Gäste. Manchmal nimmt Stewart sie auseinander, manchmal ergibt sich einfach komisches und manchmal ist es einfach ein Interview.

Grossartig seine Reaktionen auf Aussagen von Politikern. Ein kurzer Filmausschnitt aus einem Interview wird gezeigt und dann sieht man Stewart wieder. Sein Gesicht drückt in etwa WTF? aus. Und dann werden andere Ausschnitte gezeigt, in dem der Politiker beispielsweise das komplette Gegenteil behauptet hat. Auch werden Berichte über das eigene Programm aufgegriffen und gezeigt. Klasse!

Stewart hat vor einiger Zeit auch die Oscars gehostet. Hierzulande weiss kaum einer davon. Doch auch sein Show-Kollege Steve Colber hat einiges zu bieten: Bei einer Rede hat er Bush förmlich auseinandergenommen. Bush, sich wohl gewahr, dass er das Comedy-Spiel am besten mitspielt, hat es mit Humor genommen. Er sass direkt neben Colbert.

Ich glaube, dass The Daily Show auf Comedy Central in Deutschland lief, sie sagten sogar mit deutschem Untertitel. Erstens finde ich schade, dass eine Show mit solchem Biss und solch einer Wichtigkeit nicht grössere Beachtung findet.

Und vielleicht sollte Herr Schmidt mal reinschauen. Nachdem er sich vom Herrn Pocher getrennt hat, steht weiteren Veränderungen ja nichts mehr im Wege.

© des Logos liegt bei Comedy Central

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