Der neueste Teil der Agentenserie mit Tom Cruise in der Rolle des Ethan Hunt. Der Titel ist diesmal übrigens sehr nah am Original, dort heißt er Mission: Impossible – Ghost Protocol. Ich kann verstehen, das hierzulande das Geistprotokoll vielleicht etwas neben den Kinogängern vorbeigeschossen hätte.

Was passiert?

Die Agenten werden deaktiviert, da sie einen Anschlag in Russland verübt haben sollen. Das stimmt natürlich so nicht, und so schießen und kämpfen sich die Protagonisten durch die Welt, um den wahren Übeltäter ausfindig zu machen. Doch auch die eigenen Leute haben einen doppelten Boden…

Wie sieht’s aus?

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Ziemlich beeindruckend, was Regisseur Brad Bird auf die Leinwand zaubert. Ohne zu viel verraten zu wollen, gehört ein Sandsturm sicherlich zu den visuell
beeindruckenden Momenten des Films. Und davon gibt es schon eine Menge. Schließlich sind Serverräume bei Mission Impossible nur zu erreichen, wenn man an einer Häuserwand entlang nach unten läuft. Sehr spannend übrigens, dass es den Darstellern bei der Höhe nicht das Fenster aus den Händen gerissen hat – wenn man so ein Fenster hoch oben aus dem Rahmen nimmt. Ethan Hunt hingegen trotzt den physikalischen Grundgesetzen und schafft es dann doch, in den Serverraum zu gelangen. Visuell unterhalten wird man bei diesem Film auf jeden Fall.

Wie wird’s erzählt?

Genre-typisch gibt es eine flotte Erzählweise, bei der es viel kracht, rummst und bummt. Die Actionsequenzen sind dabei so stimmig aneinander gereiht, dass dem Zuschauer – in dem Falle ich – nicht langweilig wird, wie auch sneakfilm.de meint. Mission Impossible hat, ähnlich wie James Bond, eine Hülle an technischen Gadgets vorzuweisen. Gerade am Anfang des Films hat die aufgespannte Imitationswand im Kino für den einen oder anderen Lacher gesorgt. Sicherlich auch, weil der großartige Simon Peggs wieder einmal die Rolle des Techniknerd-Sidekicks übernimmt.

Die Kampfsequenzen sind nicht von schlechten Eltern und auch der Plot ist nicht zu verachten. Die Fünf Filmfreunde haben den Streifen auch 4 von 5 Sternen verliehen. Actionfilme sehe ich eigentlich immer unter der Prämisse, dass ich mich unterhalten lassen möchte. Mit dieser Voraussetzung an der Hand kann man sich bei dem Actionspektakel auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen. Wobei schon fast klar ist, dass das Team am Ende herausfindet, wer seine Finger im Spiel hatte. Auch wenn mit diesem Ergebnis sicher keiner gerechnet hätte…

IMDB: 7.6
Rotten Tomatoes: 93%

Meine Meinung: 86%

Picture by Pedro Ribeiro Simões

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