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Jetzt ganz doll neu!

Melbourne, Victoria, Australien

Bild von mir

Im direkten Vergleich fällt sofort auf: In Melbourne ist es kälter. Doch viel mehr kann ich bis jetzt noch nicht zu Melbourne sagen, da ich gerade erst angekommen bin -- und wer wollte, konnte meine Reise live auf Twitter verfolgen. Der erste Flug war komplett im Dunkeln, da wir der Sonne hinterher geflogen sind. Und die ging in Vancouver gerade unter, als wir abhoben. Somit hatte ich einen der längsten Sonnenuntergänge, die ich je gesehen habe.

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Sonnenuntergang aus einer 747 -- wie romantisch!

Man kann nun ein wenig schlummern, wenn man möchte -- das ging bei mir eher schlecht als recht. Oder aber mit dem bordeigenen Unterhaltungssystem einige Filme schauen, Spiele spielen oder Musik hören. Als alter Techniker habe ich mich gefragt, wie das wohl umgesetzt ist. Jeder kann sich seinen eigenen Film anschauen oder sein Spiel spielen, und das geht auch ohne Probleme. Nur die Ladezeiten sind etwas länger und auch wenn man Pause drückt, ruckelt die anfängliche Wiedergabe etwas. Aber sonst -- problemlos. Wie das wohl geht? Was für ein Computer muss das sein? Wie groß der wohl ist?

Auch der Anschlussflug von Auckland, Neuseeland nach Melbourne hat eine solche Ausstattung gehabt und machte den Flug recht angenehm. Gerade angekommen, nutzte ich die Zeit und machte ein kleines Video.

Unverbunden

Und dann war ich auch schon auf dem Weg in mein Hostel. Um festzustellen, dass das Internet hier recht teuer ist und keinesfalls immer im Preis inbegriffen, so wie in Kanada, den USA oder auch Mexiko. Bis ich da eine funktionierende Lösung gefunden habe, werde ich etwas weniger bloggen, denke ich. Und mich mehr auf die Jobsuche konzentrieren. Trotz allem wird es hier aber aktuell bleiben.

Nachdem ich mir dann noch ein wenig die Umgebung in St. Kilda angeschaut hatte und ein paar Einkäufe gemacht, war mein langer Tag vorüber und ausruhen angesagt.

Twitter? Was ist denn das jetzt wieder?

Stimmt. Da oben, da gibts jetzt diesen Twittercounter. Und ‘ne Zahl. Und rechts, da findet sich jetzt diese Box mit der Sprechblase – wer schreibt denn da rein?

Erklärbär

Mal von Anfang an. Twitter heißt auf Deutsch zwitschern. Deswegen ist das Logo der Seite twitter.com auch ein Vogel. Vögel zwitschern, um zu kommunizieren.

Und da Vögel bekanntlich nicht elendig lange zwitschern, wurde auch die Eingabemöglichkeit bei Twitter begrenzt: 140 Zeichen, mehr nicht. Zur Erinnerung: In jede Kurznachricht vom Handy passen 160 Zeichen. Da wurde noch weiter von abgebissen!

Jedoch hat dies genau den Vorteil, dass die Twitter-Nachrichten auch nicht sonderlich lang werden. Es gibt verschiedene Webseiten, wie zum Beispiel Twitterburner.com oder is.gd, um URLs zu verkürzen und in die 140 Zeichen aufnehmen zu können. Ja, und damit ist Twitter eigentlich schon komplett erklärt.

To Be Connected

Den Reiz von Twitter machen Erreichbarkeit und Aktualität aus. Wolltet ihr schon immer mal Brent Spiner (Data aus Star Trek: The Next Generation) ‘ne Frage stellen? Das könnte klappen – hier sein Account. Oder interessiert euch eher, wo Fred Durst von Linkin Park gerade sein Set aufbaut und wollt live dabei sein? Dazu mal in seinen Account schauen. Aktuelle Magazine und andere Stars – Britney Spears ist ganz groß oder Aston Kutcher – finden sich auch im Twitter-Universum. Und auch ein in der Netzwelt bekannter Politiker: Jörg Tauss.

Um wirklich immer auf dem Laufenden zu sein, kann man sich die neuen Einträge eines jeden Twitterers auf sein Handy senden lassen – und von seinem Handy auch neue Beiträge senden. Die einzigen Kosten sind die einer SMS, und der Empfang ist natürlich kostenlos. Ideen, Fragen, URLs – alles nur eine Nachricht entfernt.

Doch diese Updates sind nutzlos ohne Zuhörer. Das ganze nennt sich followen, also verfolgen. So hat ein Nutzer eine bestimmte Anzahl von Followern – wie zum Beispiel ich die oben rechts angegeben Zahl. Und die lesen meist alle deine Updates. Ein gutes Mittel, um in Kontakt zu bleiben: Man schreibt seine Nachricht auf und alle Follower bekommen diese Nachricht zugestellt. Ob nun im Web oder per Handy. Oder per Sprechblase im Blog.

Themenfixiert

Um sich zu einem bestimmten Thema zu äußern, nutzt man die Raute. Muss man nicht, kann man aber. Später finden andere User diese Info dann wieder. So hänge ich bei Reisethemen meist #reise an, um eine Idee zu geben, um welches Thema es sich bei dem Tweet handelt.

Dann ist es auch möglich, einen bestimmten Benutzer anzusprechen. Das geht wiederum ganz einfach mit dem E-Mail Zeichen. Um mir eine Nachricht zu senden, müsste man also am Anfang der Nachricht ein @ mit meinem Nutzernamen einfügen: @tobiasmaasland. Das funktioniert auch vom Handy aus. Und alle im Web können es sehen. Ziemlich transparent, dieser Service.

Gut, das mein Nutzername so lang ist – dann ist die Hälfte der Nachricht schon fort :)

Ui, Nachricht!

Ich finde das ganze genial. So kann man die Benachrichtigung für einen jeden aktivieren oder deaktivieren. Und ganz individuell einstellen, welche Nachrichten und ob überhaupt welche aufs Mobiltelefon kommen sollen. Man kann das natürlich auch komplett sein lassen und diesen lebendigen Informationsfluss live im Internet verfolgen – eine Fülle von Tools ermöglicht dies auf jedem Betriebssystem. Davon habe ich mir aber noch nichts angeschaut.

Nun, und das erklärt auch, was diese Sprechblase auf der rechten Seite ist – eine Anbindung an meine aktuellste Twitter-Nachricht. So könnt ihr immer sehen, was ich gerade so zu twittern habe.

Auch interessiert geworden? Dann verfolge mich!

Es lässt sich festhalten…

Bild von mir

… dass das schmerzhaft enden könnte – aber damit funktioniert diese Werbung wohl auch ziemlich gut.






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Bungee!

Science World ist so ähnlich wie das Universum in Bremen, ein Erlebnismuseum. Nur die Zielgruppe ist hier in Vancouver ein wenig jünger.

Nein, nicht so jung wie auf dem Bild. Haha.

Völlig spontan und total überraschend habe ich mich dazu entschieden, ein kleines Videotagebuch -- oder neudeutsch, einen Videolog -- über meine letzten Tage in Kanada aufzunehmen.

Erwartet nichts großartiges -- ich habe kein professionelles Equipment. Meine Digicam kann Videos aufnehmen und hat ein integriertes Mikrofon -- fertig. Aber reichen wird es allemal und vielleicht gibt es ja in Zukunft ein Video-Upgrade. Doch bis dato unverfälscht, improvisiert und einfach drauf los gequatscht!

Leider kann ich meine Playlist von Youtube nicht direkt auf diese Seite verlinken -- ohne Videoschnittsoftware kann ich nix schneiden, und so habe ich die kleinen Stückchen in einer Playlist miteinander verbunden. Somit findet ihr weiter unten den ersten Teil meines Abschiedes.

Um die anderen anzuschauen, müsst ihr einfach auf folgenden Link klicken: Link.

Über weitere Teile des Abschiedes werde ich denn twittern.

Riesen-Update auf meinem Blog!

Bild von Wordpress

Wow! Da ist das Update! Hat mich ein wenig Arbeit gekostet, aber ich finde, es hat sich dicke gelohnt.

Aussehen

Na schau, das offensichtlichste ist wohl das Update des Themes. Kein Grau mehr, nein, ein frisches Orange weht uns nun entgegen. Das Theme wurde von mir entworfen und umgesetzt. Übrigens hat es mal wieder eine berühmte Regel bewiesen: 80% aller Arbeit schafft man in 20% der Zeit – und die restlichen 20% (muss ja auch gut aussehen) in 80% der Zeit. Boah.

Funktional

Um eure Meinung zu einem Eintrag schneller mitzubekommen, gibt es jetzt einen Bewertungsabschnitt mit fünf Sternchen am Ende eines jeden Eintrages.

Außerdem ist es nun einfacher, sich für Änderungen am Blog anzumelden (sogar mit E-Mail), auch das findet sich nach einem jeden Eintrag.

Und die größte Änderung ist wohl die nun geänderte Eingangsseite. Um die Blogeinträge zu zeigen, die sich in den Untiefen dieses Blogs befinden – die aber sehr wohl lesenswert sind – gibt es nun diese sehr schöne Übersicht. Und natürlich ändert sich der Inhalt immer wieder!

Dann gibt es hier und da noch kleinere, coole Änderungen – aber ich muss ja nicht alles verraten…

Hintergrund

Zur Erstellung des kompletten Re-Designs wurde übrigens kein Cent ausgegeben: Alles wurde mit freier Software gemacht! Ob inkscape (ein klasse Vektormalprogramm), The Gimp (Grafikprogramm) oder Ubuntu (einfach mal ein komplett freies Betriebssystem).

Und viele Dinge, die hier zu sehen sind, finden sich im Netz: Viele Thema-Bilder finde ich auf flickr, die Icons wurden zu Verfügung gestellt von famfamfam und natürlich muss man immer wieder nachschlagen im Wordpress Codex.

Programmierbar

Das hier ist wahrscheinlich nur interessant fü Entwickler und Programmierer: Um eventuelle Code-Beispiele besser hervorzuheben, nutze ich den Syntax Highlighter. Ganz einfach zu benutzen: Wenn man die Maus auf den Text bewegt, erscheint ein kleines Kontextmenü. Cool!

#!bin/bash
echo http://www.tobiasmaasland.de rockt!

Und für Details gibt es viele Blogs, die einem spezielle Tipps geben konnten. Yay Blogosphäre!

Gegenfrage

Also, ich hoffe, es gefällt auch euch – kommentiert ruhig, wenn ihr eine Rückmeldung geben wollt! Viel Spaß auf einem völlig neuen Blog von mir!

Änderungen im Blog stehen an

Bild von Wordpress

Die letzten paar Tage habe ich ein paar Stunden darauf verbraten, meinen Blog zu updaten. Aber – alles lokal, hier kann man davon noch nichts sehen.

Mein Plan ist, das Update Ende dieser Woche einzuspielen. Ein neues Theme wartet auf seine Aktivierung und es gibt viele andere große und kleine Änderungen, die das Surfen auf meinem Blog mit Sicherheit angenehmer machen werden.

See you am Wochenende!

eeebuntu 2.0 Anpassungen

eee logo
Bild von tuexperto

eeebuntu ist ein Ubuntu – Derivat, angepasst an den eee PC von Asus, welches ich vor einiger Zeit installiert habe. Die Installation und Benutzung funktioniert soweit problemlos und viel besser als das alte XandrOS – trotzdem habe ich ein paar Tipps und Tricks heraus gefunden, wie man das Betriebssystem noch etwas verbessern kann. Dieser Eintrag basiert auf eeebuntu 2.0.

 

Warnung

Die Tipps hier sind ohne Gewähr. Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden an deinem Computer. Ich gehe davon aus, dass du weißt, was du tust. Du wurdest gewarnt.

Grundeinstellungen

eeebuntu ist schon ziemlich auf die eee PCs vorbereitet. Adams Kernel ist von Haus aus dabei, eine modifizierte Kernel – Version, angepasst auf die eee PC – Reihe. Herunterladen kann man sich das hier. Ich hatte mich damals für die Standard-Version entschieden. Wer Platz sparen möchte, kann sich die Base-Version herunterladen und selber anpassen. Und wer von dem klotzigen Standardmenü auf dem original XandrOS begeistert war, der kann sich auch die NBR-Variante anschauen.

Um sich die Fenster überhaupt komplett anschauen zu können (die y-Auflösung ist mit 600 Pixeln nicht die höchste), muss erst einstellen, dass man Fenster nach oben hinaus schieben darf (Quelle). Dazu folgendes in einem Terminal eingeben:

gconftool-2 --set /apps/compiz/plugins/move/allscreens/options/constrain_y --type bool 0

Nun kann man Fenster endlich hinschieben, wo man will. Ganz einfach übrigens per Alt + Doppelklick.
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Freie Musik mit freier Software

Na schau mal an. Ein spanisch sprechende Band aus Argentinien hat ein komplettes Album aufgenommen und unter die GNU FDL gestellt.

Das tolle: Die komplette CD wurde mit freier Software komponiert und gemastert!
  

All the music was recorded with the Musix GNU/Linux free software, using Ardour, Rosegarden, Hydrogen, ZynAddSubFX, Hexter, Audacity, Qsynth and many other incredible programs.

Ist das nicht klasse? Da nutzt jemand das Internet, um sich die Software zu besorgen, die er zum kompletten Erstellen einer CD braucht. All das ist frei verfügbar und die Musik wird ebenso unter eine freie Lizenz gestellt.

Für die, die noch nichts von GNU FDL gehört haben (Zitat aus Wikipedia):

Wenn ein Urheber oder Copyrightinhaber (Lizenzgeber) ein Werk unter diese Lizenz stellt, bietet er damit jedermann weitgehende Nutzungsrechte an diesem Werk an: Die Lizenz gestattet die Vervielfältigung, Verbreitung und Veränderung des Werkes, auch zu kommerziellen Zwecken. Im Gegenzug verpflichtet sich der Lizenznehmer zur Einhaltung der Lizenzbedingungen. Diese sehen unter anderem die Pflicht zur Nennung des Autors oder der Autoren vor und verpflichten den Lizenznehmer dazu, abgeleitete Werke unter dieselbe Lizenz zu stellen (Copyleft-Prinzip). Wer sich nicht an die Lizenzbedingungen hält, verliert damit automatisch die durch die Lizenz eingeräumten Rechte.

Und das allerbeste: Die Musik ist richtig gut! Professionelles Niveau, dass sich vor nichts verstecken muss!

Und hier findet sich das ganze Album. Wow!

Linux Multimedia Studio Tutorial

lmms logo
Bild von LMMS Project

Nachdem ich Ubuntu Studio und all seine Software entdeckt habe, habe ich mir LMMS (Linux Multimedia Studio) 0.4.4 mal genauer angesehen. In diesem Blogeintrag zeig’ ich mal, wie man einfache elektronische Musik mit dem Programm machen kann. Achtung: Ich übernehme keinerlei Verantwortung für Schäden am Computer oder am Soundequipment. Das Tutorial wurde nach bestem Wissen erstellt.

Orientierungsarbeit

LMMS sollte in den Ubuntu Repositories vorhanden sein. Bei Ubuntu Studio ist es gleich dabei, wenngleich auch nicht in der neuesten Version. Falls du dich damit auskennst, solltest du die neueste Version herunterladen und neu kompilieren.

Blickfest

Die Oberfläche macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Wenn man LMMS startet, wird als erstes immer ein leerer Song angezeigt. Auf der linken Seite findet sich eine Menüleiste mit neuen Instrumenten, Samples und Zugriff auf die Festplatte. Das hat einen Vorteil: Man hat alles in einer Hand. In der Menüleiste oben befinden sich die üblichen Elemente plus ein paar Buttons, um die Editierfenster ein- und auszublenden. Und dann gibt es noch den eigentlichen Arbeitsbereich. Hier findet sich der Song Editor, das Beat+ Bassline – Fenster und der FX Mixer.

Lautlos

Um zu checken, ob überhaupt Sound erzeugt werden kann, klickst du zuerst im Song-Editor auf den Button Default preset. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Triple Oscillator. Klicke nun mit der Maus unten auf das Keyboard oder nutze deine Tastatur, um einen Ton zu erzeugen. Falls nix zu hören ist, einfach in den Optionen (Edit – Settings – Audio Settings – Audio Interface) auf Alsa umstellen – oder auf einen anderen Eintrag. Und dann erneut probieren. Der Sound sollte dann funktionieren.

Strukturiert

Ok, nun wollen wir mal einen Mini-Song erstellen. Für die, die dieses Tutorial nicht durchspielen möchten, sondern nur lesen, habe ich die Tutorial-Datei hier hochgeladen. Um mal zu hören, was am Ende rauskommt, habe ich das Ergebnis mal aufgenommen:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Schließe das Triple Oscillator – Fenster.

Wir wollen nun die beiden Tracks Automation Track und Sample Track entfernen, diese sind kein Teil dieses Tutorials. Klicke dazu einfach auf das Werkzeugsymbol links neben dem Instrument. Dort gibt es den Befehl Remove this Track.

Nun klicke im Song-Editor einmal auf das graue Rechteck ganz links in der Zeile vom Triple Oscillator. Eine schwarze Box erscheint. Das wird unser Notenblock. Falls du sie an die falsche Stelle gesetzt hast, kannst du sie per Drag and Drop an die richtige Stelle ziehen. Oder per mittlerer Maustaste löschen. Nun: Doppelklick auf die schwarze Box.

Der Piano Roll-Editor öffnet sich. Nun füge per Linksklick ein paar Noten hinzu. Per Rechtsklick kannst du sie wieder löschen. Wenn du eine Note anklickst, kannst du sie hin und her schieben. Und um sie kürzer oder länger spielen zu lassen, kannst du sie an der rechten Seite größer oder kleiner ziehen. Die nächste Note, die du eingibst, wird immer so groß wie die letzte, die du eingegeben hast: Oben rechts im Fenster ist Last Note selektiert. Schau ruhig mal durch die Einstellungen der Kopfzeile.

Wenn du viele Noten eingibst, kannst du im Song-Editor – Fenster sehen, wie der schwarze Block größer wird. Beim Löschen der Noten dementsprechend kleiner. Ok, ausprobieren: Einfach mal in dem Piano Roll – Fenster auf Play klicken. Mein simpler Aufbau sieht so aus:

lmms-tut-1-bass
Simpler Bass-Aufbau.

Das Problem ist nur, dass bei den kurzen Noten ein Knacken zu hören ist. Aber das lässt sich einfach ändern: Einfach den Tripe Oscillator per Klick auf den Button Default preset noch einmal öffnen, dann Env/LFO auswählen und auf den Shape mit der Überschrift Envelope klicken. Der Shape wird nun grün und das Knacken ist weg.

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Deutschland, von außen betrachtet

germany flag

Einer meiner Hauptgründe zu reisen war, die Meinungen, Ideen und Vorurteile anderer zu Deutschland in Gesprächen herauszufinden und zu sehen, ob das was an meinem Bild an good ol’ Germany ändert.

Geändert hat sich vielleicht nicht viel, dafür sind mir einige Dinge bekannt geworden, die ich vorher nie mit Deutschland in Verbindung gebracht habe. Eine lose Sammlung.

Spielbar

Germanien ist einer der Vorreiter, was Spiele angeht. Stimmt auch, wenn man sich zum Beispiel Ravensburg als Beispiel nimmt. Brettspiele waren wohl schon immer relativ bekannt. Kanadier, US-Amerikaner oder Mexikaner kennen diese Gewohnheit nicht so sehr.

Damit kann man sich auch erklären, warum der Computerspielemarkt in Deutschland einer der weltweit größten ist – und das ob der Größe Deutschlands. Wir haben es einfach in uns :D

Leseratten

Auch interessant ist, das die Zeitschriftenstände in Deutschland in Supermärkten oder am Kiosk eine Fülle an allen möglichen Schriftgütern bieten. So haben wir Klatschblätter, Wissenschaftsmagazine, Rätselhefte, Nachrichtenblätter.

In Amerika herrschen die Klatschblätter. Gala at it’s best, würde ich fast sagen. Unglaublich, die wissenschaftlichen Magazine sind kaum vorhanden. Und wenn man denn eine spezielle Zeitschrift sucht, muss man in einen der hier stellenweise vorhandenen Läden gehen, die nur Zeitschrifte verkaufen. Speziell bedeutet übrigens alles, was nicht Klatsch und Tratsch ist. Puuha.

Auffällig auch, das die Comickultur eine völlig andere ist. Marvel, DC und wie sie nicht noch alle heißen, halten hier Vorrang. Kommt Walt Disney nicht aus den Staaten? Schade für mich als alter Fan: Keine Formate at all so wie das Lustige Taschenbuch oder diverse andere Formate. Eigentlich gibts hier gar keine Comics in den Läden. Wieder nur in speziellen Kiosken zu finden. Und dann nur schicke Ladies in Lederkostümen und starke Machomänner, die die Welt retten. Klar, das soll auch seinen Platz haben – aber wo sind Kater Karlo und Co?

Und warum ist das Time Magazine eigentlich so verdammt dünn?

Trinkfest

Das darf natürlich nicht vergessen werden – unser Bier! In Kanada gibt es zwar auch Mikrobrauereien, aber das Ergebnis der Produktion ist meist gewöhnungsbedürftig. Außerdem darf man in Amerika (damit meine ich den nördlichen Kontinent!) sein Bier nicht auf der Straße trinken und in Kanada kann man es auch nur in sogenannten Liquor Stores kaufen. Mitsamt einer saftigen Steuer, versteht sich. Unglaublich, wie viel Freiheit wir dagegen haben.

Geschmacksfrage

Weißbrot oder Bagel gefällig? Wie belieben, Schwarzbrot? Was soll daran Schwarz sein? Oder Graubrot? Nein, so etwas führen wir nicht. Aber sie können gerne unser leckeres Weißbrot nehmen. Brötchen? Nee, aber Baguette haben wir hier. Was schauen sie denn so bedröppelt?

Monetärmechanismen

Der Scheck herrscht in Kanada noch immer vor, ebenso in den Staaten und Mexiko. Fragt man hier nach Überweisung oder Giro, wird man entweder schief angeschaut oder muss dazu bezahlen. Mir ist nicht ganz klar, was der Vorteil des Scheck-Systems ist – aber vielleicht ist es wie mit so vielen Sachen, historisch gewachsen.

Zugabe

Über Energiesparhäuser, Recycling und Umweltbewusstsein möchte ich gar nicht erst schreiben, steckt es hierzulande doch noch in den Kinderschuhen oder es wird versucht, als “in” zu verkaufen. Interessant, wie unterschiedlich Deutschland inzwischen zu meinem vorherigen Bilde erscheint. Klar, ich bin jetzt schon eine ganze Ecke on the road und werde wahrscheinlich meine Momente haben, wenn ich zurück bin (Ach ja, na, DAS war aber besser in Amerika). Eine Sache würde mir jetzt schon einfallen: Synchronisation. So schön und angenehm das auch ist, wir sollten mehr kultivieren, Filme im Original zu schauen.

Aber darum geht’s ja auch beim reisen, nicht wahr? Eine andere Perspektive sehen.

Also, schaun ‘mer ma.

Bild von Awaya-legends