medien. reise. technik.
Tobias Maasland Logo
Meinen RSS-Feed abonnieren
Jetzt ganz doll neu!

Änderung der Blog-Adresse

Ich bin dann mal umgezogen. Mein Blog findet sich nun auf höchster Ebene, und zwar direkt unter http://www.tobiasmaasland.de/.

Meine Homepage findet sich unter http://www.tobiasmaasland.de/homepage/

Macht durchaus Sinn, da ich meine Homepage kaum ändere. Dagegen gibt es oft neue Blogeinträge.

Omoa, nahe Guatemala

Ein kleines Dörfchen am westlichen Rand von Honduras, gelegen am Meer. Mehr oder weniger durch Zufall habe ich diesen Ort entdeckt.

Relativ schnell bin ich mit ein paar Bussen von La Ceiba aus über San Pedro Richtung Puerto Cortez gefahren. Und da ergab sich die Gelegenheit, einen kleinen Bus für wenig Geld in dieses kleine Dorf zu nehmen. Da mir keine der eben erwähnten Städte besonders gefiel, habe ich es gewagt und bin nun hier.

Der Computer akzeptiert keinen USB-Stick, und so habe ich leider kein Bild zur Verfügung.

Freie Spiele gibt es wie Sand am Meer. Gute freie Spiele sind schon schwieriger zu finden. Simutrans ist ein in mehreren Sprachen verfügbares Handelssimulationsspiel. Es ist möglich, gegen Computergegner zu spielen oder alleine. Man kann eine Epoche verfolgen (schwieriger) oder aber alle Fahrzeuge auf einmal erhalten (einfacher, aber langweilig). Um noch mehr Spieltiefe zu bieten, gibt es eine Fülle an Add-Ons für verschiedene Grafiksets.

Die Level werden automatisch generiert und jedes Level entwickelt sich völlig anders. Die Steuerung ist komplex und es gibt viele hilfreiche Informationen. Die Komplexität und die Langzeitmotivation, ein gut funktionierendes Imperium aufzubauen, lassen keine Langeweile aufkommen.

Ein Kernelement des Spieles ist es, ein funktionierendes Transportsystem aufzubauen. Transportiert werden alle Arten von Gütern und Personen. Dazu müssen Haltestellen eingerichtet, Wartezeiten eingestellt und Einzugsbereiche festgelegt werden, damit die Linie profitabel ist.

Schönheitsoperationen

Um das Spiel abwechselungsreich zu gestalten, gibt es verschiedene Grafikversionen der Spielwelt. pak64 ist das Standardset. Grafiken und Industrien sind beinhaltet. Dann gibt es noch das pak128 mit doppelt so großen Grafiken. Industrien und gelieferte Grafiken sind größtenteils gleich, jedoch unterscheiden sich die Paks in Details. Dann gibt es noch das pak96.comic. Sehr übersichtlich und mit einer eigenen Grafikwelt, die sich völlig unterscheidets von den anderen. Eine Liste der Grafiksets findet sich hier.

Erweiterbar

Dazu kommt noch, dass es sogenannte Add-ons mit neuen Fahrzeugen, Gebäuden oder Strassenschildern zu verschiedenen Pak-Sets gibt. Die größeren Bushaltestellen sind empfehlenswert!

Up to date

Da immer wieder neue Versionen erscheinen, und mit ihnen neue Funktionen und Grafiken, lässt das Spiel auch nach ein paar Wochen Ruhe wieder Lust aufs versuchen aufkommen.

Übergreifend

Es gibt Versionen für verschiedene Betriebssysteme. Windows und Linux und BeOS. Auch auf dem eee PC lässt sich Simutrans zocken. Wenn man die Details dafür etwas herunterstellt, kann man selbst im fortgeschrittenem Stadium ohne Probleme spielen.

Die Software befindet sich noch im Beta-Stadium, somit ist die Installation ein wenig umständlich, aber nicht schwierig. Es gibt nicht nur eine Datei, sondern deren mehrere an unterschiedlichen Orten. Schnellstart:

  • Download von neuester Simutrans-Version hier (für Windows zum Beispiel die simuwin-xxx.zip)
  • Download von pak64 hier (auf neueste Version achten)
  • In gleichen Ordner entpacken
  • Simutrans starten

Nightlies

Experten-Tipp: Um die allerneusten Versionen zu spielen, hier Nightlies downloaden. Für alle Entwickler: Dass

eee PC

Wie weiter oben beschrieben, läuft die Software auch auf der kleinen Kiste. Es wird jedoch ein Nightly benötigt, weil sonst die Software einen Fehler wirft:
version `GLIBC_2.4' not found
Also einfach ein Nightly downloaden, das pak64 nicht vergessen und los gehts!

Zwar sind sie schwierig zu finden, aber es gibt sie – gute, freie Spiele.

Link: [Simutrans]

RAM erinnert sich

Dieser Eintrag richtet sich an Profi-Benutzer

Mehr oder weniger. Wenn Speicherriegel nach dem Abschalten eines Computers physikalisch erreichbar sind (will sagen, ein Angreifer sitzt neben dem Rechner), so kann er mit bestimmten Methoden geschützte Daten auslesen.

Festgestellt hat dies ein Team an der Priceton University. Mit speziellen Tools können sie Daten aus TrueCrypt-verschlüsselten Bereichen auslesen. Auch BitLocker oder FileVault sind angreifbar.

Es ist nun nicht so, dass alles im Klartext ausgelesen werden kann. Speicher ist flüchtig, nur flüchtet er nicht sofort. Und die noch vorhandenen Bereiche lassen sich auslesen, selbst Minuten nach dem entfernen vom Mainboard.

Zwar ist diese Methode bei weitem nicht am Heimcomputer zu erwarten. Es ist nur spannend zu sehen, zu was die Technik in der Lage ist.

Papprechner

Ökologische Produkte liegen ja voll im Trend. Bei OhGizmo bin ich auf einen Computer mit Pappcase gestossen.

Auf den ersten Blick wirklich klasse. Ein guter Anfang. Doch eine ganzheitliche Lösung sicher nicht: Die Komponenten werden noch immer mit Chemikalien gefertigt. Und ein grosser Footprint ist bei Computern nicht zu vermeiden. Aber zumindest weniger Plastik.

Via [OhGizmo]

96 Hours (Taken)

Liam Neeson als ehemaliger Regierungsbeauftragter, Luc Besson als Drehbuch Co-Autor… mal sehen.

Wer Popcornkino in seiner vollen Blüte sehen möchte, dem sei dieser Film empfohlen. Es wird geballert, gekämpft und gerast, dass es nur so eine Freude ist. Aber warum eigentlich?

Ryan ist ein eher paranoider Vater einer Tochter. Seine Ex-Frau ist inzwischen neu vergeben und macht es ihm immer noch zum Vorwurf, dass er nicht locker sein kann. Locker genug, um seine Tochter nach Frankreich reisen zu lassen. Doch er lässt sich überzeugen. Als er seine Tochter in Frankreich anruft, stellt sich heraus, dass sie in Spanien gelandet sind. Und während sie telefonieren, wird seine Tochter und ihre Freundin von eine Menschenschlepperbande entführt…

Der besorgte Vater mit Kampfsportskills macht sich auf den Weg, um sie zu finden. Dabei wird deutlich: Auch wenn die Tochter per Kopfschuss des Verbrechers aus dessen Fängen geholt wird, zieht sie sich keine psychischen Schäden zu. Mir gefiel, dass detailverliebt darauf geachtet wurde, wie Ryan sich in Situationen umsah und sie schnell erfasste. Nicht so klasse fand ich die vielen Feuergefechte, aus denen er (natürlich!) unbeschadet hervorging. Auch ist die Abfolge eher Kill-Rennen-Kill-Verstecken-Kill ohne wirklichen Bösewicht. Luc Bessons Einsätze sieht man in den vorhandenen Verfolgungsjagden.

Würde den Fim fürs Kino empfehlen, wenn ihr auf Action steht. Sonst eher DVD. Die Filmfreunde sind übrigens nicht wirklich erbaut von diesem Werk. Zu gewaltverherrlichend, unreflektiert und ein zu einfaches Weltbild.

IMDB (24.02.2009): 8.0
RottenTomatoes (24.02.2009): 56%

Utila, Honduras

Alle Welt (oder zumindest die Backpacker, mit denen ich mich unterhalten habe) spricht vom günstigen Tauchen auf Utila.

So denn, auf. Von der Ambergris Caye nahm ich eine Fähre nach Belize City.

CIMG9345
Belize City

Von dort aus fuhr ich in einem amerikanischen Schulbus (die offiziellen Fortbewegungsmittel dort) Richtung Placencia, einem kleinen Dorf im Süden von Belize. Am nächsten Morgen soll es ein Boot Richtung Puerto Cortez in Honduras geben.

Gab es auch. Die Überfahrt dauerte etwa zwei Stunden. Ein junges Frollein wahr der Wackeligkeit des ganzen wohl nicht gewahr und übergab sich immer wieder. Es war aber auch eine wilde Fahrt!

In Puerto Cortez nahmen einige von uns einen Shuttlebus, der uns direkt nach La Ceiba brachte. Von La Ceiba aus – wer hätte das gedacht – gibt es eine Fähre nach Utila. Vor dem Hostel stand ein wildes Gefährt (jemand Jeepers Creepers gesehen?), welches das offizielle Hostel-Fahrzeug wahr:

CIMG9379
Unheimlich!

Am nächsten Tag nahmen wir dann besagte Fähre.

CIMG9381
Adios, La Ceiba

Auf Utila musste ich feststellen, dass die Kosten für Tauchgänge genauso hoch (oder niedrig) sind wie in Mexiko. Und ein interessantes Phänomen konnte ich beobachten:

Viele hier ankommende sind der festen Überzeugung, dass Utila ein günstiges Taucherparadies sei. Nun ja, Taucherparadies stimmt wohl. Aber eine Kleinigkeit schienen alle zu vergessen: Die Anreise. Zwar ist der Kurs hier etwas günstiger als im Rest der Welt (um 280 US$), jedoch muss man ja auch irgendwie hier her kommen. Die meisten haben teure Busse bezahlt oder andere Fortbewegungsmittel, um überhaupt hierher zu kommen. Und müssen hier auch irgendwie wieder wegkommen.

Irgendwie das Gleiche wie mit dem Kleinere-Packung-Prinzip. Wenn Hersteller in finanzielle Nöte kommen, verringern sie eher die Packungsgrösse als (bei gleicher Grösse) das Produkt zu verteuern. Die meisten Leute wissen genau, was etwas wo kostet. Die wenigsten wissen allerdings, was darin enthalten ist.

eee Desktop sperren bei Suspend

Dieser Eintrag richtet sich an zumindest erfahrene Benutzer

Funktioniert für eee 900, Xandros Linux im Advanced Mode.

In der Datei

/etc/acpi/suspend2ram.sh

folgende Zeile hinzufügen (siehe unter Kommentar “Lock desktop”):

# Switch on external video port. Prevents hangs.
su user -c "DISPLAY=:0.0 /usr/bin/xrandr --output VGA --mode 1024x768"

# Lock desktop
su user -c "DISPLAY=:0.0 kdesktop_lock --forcelock &"

echo "0 0 0 0">/proc/sys/kernel/printk

Und schon wird der Desktop gesperrt, wenn man den eee PC zuklappt.

English version

Doing this you should be at least anexperienced User

Tested on the eee 900 Xandros Linux in Advanced Mode.

Add in the file

/etc/acpi/suspend2ram.sh

the following line (see unter comment “Lock desktop”):

# Switch on external video port. Prevents hangs.
su user -c "DISPLAY=:0.0 /usr/bin/xrandr --output VGA --mode 1024x768"

# Lock desktop
su user -c "DISPLAY=:0.0 kdesktop_lock --forcelock &"

echo "0 0 0 0">/proc/sys/kernel/printk

And now your desktop will be locked if you open up the lid again after suspend.

Der Pop-Traveller

Ein netter Nebeneffekt des Reisens ist, dass man Menschen aller möglichen Gesinnungen kennen lernt. Doch eines sticht aus der Menge heraus: Es gibt ganz schön viele Traveller, welche die ganze Zeit davon erzählen, dass sie Party suchen und ja so oft betrunken sind.

Das faszinierende ist, dass das auch Backpacker sind. Ich muss wohl mein Image korrigierren. Vorher dachte ich, dass der Grossteil der Reisenden reisen würden, um ihren Horizont zu erweitern, neue Erfahrungen zu machen und zu wachsen. Jetzt kommt es mir eher so vor, als ob viele von der ständig vorhandenen medialen Ablenkung im Heimatland oder -ort in eine neue Form der Ablenkung übergehen. Ich meine, bitte versteht mich nicht falsch. Auch ich geniesse mal ein paar Bierchen und manchmal auch ein paar Bierchen zu viel. Jedoch spreche ich hier eher von der Ausnahme denn der Regel. Wäre mir auch viel zu schade: Man nimmt unter Einfluss von Drogen jedweder Art die Umwelt schliesslich völlig anders wahr, als sie ist.

Vielleicht ist das aber auch der Sinn des Ganzen. Wie heisst es doch so schön? Jedem das Seine. Mir das Meine.

In Belize

Spontanerweise bin ich einfach mal nach Belize heruntergefahren. Ich kam in der etwas größeren Stadt Belice City an und war überrascht, wie krass der Unterschied zu Mexiko ist.

Alles sah sehr arm und auch ein wenig gefährlich aus. Fotos habe ich erstmal keine gemacht, um nicht zu sehr nach Geld auszusehen. Da ich relativ ungeplant in die Stadt gefahren bin, völlig unvorbereitet, habe ich keine wirkliche Anfahrtstelle gehabt. Da hab ich diese drei deutschen Mädels kennengelernt und wir sind zusammen auf eine nahgelegende Insel, die Ambergris Caye, gefahren.

Dort haben sich unsere Wege wieder getrennt und ich bin in einem netten Hostel untergekommen. Die Insel selber ist viel weiter entwickelt als die sogenannte Metropole Belize City, in der es nicht einmal Hochhäuser gibt.

Belieze ist völlig seltsam: Man spricht Englisch, Spanisch und Kreolisch. Schilder sind zweisprachig und trotzdem findet man all dieses mittelamerikanische Essen. Dann, obwohl Belize nach offiziellen Aussagen ein Dritte-Welt-Land ist, ist es teurer als Mexiko (!).

Ich werde nur noch ein paar Tage hier bleiben und dann nach Honduras aufbrechen. Doch mal sehen, was noch so gibs.