medien. reise. technik.
Tobias Maasland Logo
Meinen RSS-Feed abonnieren
Jetzt ganz doll neu!

Vancouver City

Ich hatte Recht.

Vancouver ist meine Nummer Eins der Städte geworden. Wieso?

Einigen habe ich es erzählt, Akte X wurde hier bis zur 5. Staffel gedreht. Unglaublich, welche ganz normalen Geschäfte hier in die Story mit eingearbeitet wurden. Und auch eine tolle Erfahrung, auf den Spuren der Akte X-Crew zu wandern.

Doch was mich so ziemlich von den Socken gehauen hat, ist folgendes: Die re-imaged series von Battlestar Galactica wurde auch komplett in Vancouver und Umgebung gedreht. Ein paar Shots an den beiden Uni’s, die Bibliothek wurde genutzt und in dem Opener der Folge, wo BSG auf Caprica in Caprica City spielt, sieht man ganz deutlich das Hochhaus der hier ansässigen Scotiabank. Es ist nämlich mitten im Bild das Logo der Bank zu sehen. Ich bin ja nun ein großer Fan dieser Serie, aber das ich hier auf die Locations stoßen würde, also, damit habe ich gewiss nicht gerechnet.

Die Public Library zum Beispiel wurde als Gebaeude auf Caprica in der Serie Battlestar Galactica genutzt:
Die Public Library wurde als Gebaeude auf Caprica in der Serie Battlestar Galactica genutzt.

Das ist aber bei weitem noch nicht alles. Vieles andere wurde und wird hier ganz oder teilweise gedreht. Eureka, zum Beispiel. Und viele, viele andere Dinge. Juno. Butterfly Effect. Smallville. MacGyver. Stargate. Outer Limits. I, Robot. X-Men. Die imdb spuckt über 1400 Episoden und Filme aus Vancouver aus.

Und das mir als Film- und Serienfan. Wahnsinn.

Oh, ach ja, was lässt sich sonst noch zu Vancouver sagen? Eine sehr schöne Stadt. Direkt am Wasser gelegen – ich mag Wasser -, im Hintergrund nördlich die Berge, sehr viel öffentlicher Nahverkehr, viele kleine Läden, einfach klasse. Leider bin ich zu einer Zeit hier wo es schon kälter ist. Vancouver und Umgebung ist nämlich voll von Outdoor-Aktivitäten.

Zu sehen ist meine Stadtliste oben rechts unter My citys ranking.

Also, alles in allem eine sehr vielfältige Stadt, die jetzt meine Nummer 1 ist – sorry, Montreal.

Villkommen in Wancouver

Holy moly, diese Busfahrt hat noch ein wenig länger gedauert. Insgesamt musste ich wieder zweimal die Uhr umstellen. Die Zeitdifferenz zwischen Tobias und Deutschland beträgt nun somit 8 Stunden, die ihr abziehen müsst. Es ist übrigens nicht erlaubt, Alkohol im Bus oder auf den Terminals zu konsumieren. Da hat uns jeder Fahrer fleißig dran erinnert.

Die Fahrt ging über Calgary – ich habe mich dann doch dagegen entschieden, dort zu bleiben – durch die Rockies nach Vancouver. Schwer beeindruckend, diese Berge. Ich war zwar in Deutschland am Rhein unterwegs, aber diese Brocken hier sind doch einen Tick größer als die Berge daheim. Vielleicht werde ich versuchen, in einem der Touristenorte zu arbeiten. Immerhin beherrsche ich hier eine Fremdsprache – Deutsch.

Doch schlußendlich bin ich in Vancouver angekommen. Habe jetzt noch nicht wirklich viel von der Stadt gesehen, da ich nach der anstrengenden Busfahrt erst einmal schlafen musste. Es ist wirklich sehr erstaunlich, wie lange man ohne viel Schlaf wachbleiben kann. Ich hab mich zwar immer unkonzentrierter gefühlt, das Englisch sprechen fiel mir schwerer und schwerer, aber hey, ich bin da.

Und ich muss sagen, das mir Vancouver nur vom kurzen nächtigen herumlaufen in der Stadt schon mächtig gefällt. Ob sich die Top 3 meiner Städte-Liste ändern wird? Wir werden es bald erfahren.

My route in english

Hey english-speaking dudes,

for all of you I’ll write from now on from time to time some entries in english. Yeah, describing my route and some special things.

First of all, my trip began in Toronto. I stayed there a few days and got used to the way of backpacker’s travelling. I was on the very high CN Tower on a sunny day, check my pictures for that and other nice pics. My pictures hide behind the link Meine Bilder on the right side.

After Toronto I went to Ottawa, Montreal and Quebec. I’ve to admit that Montreal is now the #1 city on my fictuous internal famous city list. All of those cities were really European. And really french. They even have some kind of language police over there which controlles if the sings in the streets are really french. Boh.

Got back to Toronto and drove over to New York for a few days. Which is now on place 2 on my cities list. After that, which was a lot of travelling, I went again back to Toronto. I chilled a little and made my way to Winnipeg. After a 31-hour drive I arrived over there. Yep, and at the moment I’m here. I’ll make my way further to the west and will eventually end up in Vancouver.

But more to come then!

Reise nach Winnipeg

Nachdem ich jetzt ein paar Tage in Toronto war – unter anderem habe ich einen großen Blockbuster im IMAX gesehen, wow – bin ich nun nach Winnipeg gereist. Winnipeg liegt quasi in der West/Ost-Mitte Kanadas und galt früher als Einfallstor nach Westen. Primärer Grund, warum ich hier abgestiegen bin: Meine Busreise (die die billigste Alternative war) dauerte 31 Stunden. Nach Vancouver wären es nochmal weitere 40 gewesen. Auch mal interessant, so lange Bus zu fahren. Irgendwann ist man eh die ganze Zeit im Halbschlaf, weil so richtig schlafen kann man natürlich nicht.

Es war auch das erste Mal, das ich innerhalb eines Landes die Zeitzone gewechselt habe. Ich bin jetzt minus sieben Stunden von Deutschland weg. Jo, mal schauen, was Winnipeg so zu bieten hat. Und dann mache ich mich langsam auf nach Vancouver.

Mit dem Bus.

Reise Hardcore

Da ist dieser Belgier, mit dem ich in meinem Zimmer ins Gespräch gekommen bin. Er erzählte, dass er mit 16 die Schule abgebrochen hatte und anfing, zu reisen. Er hat eine Reise durch Afrika gemacht (er hat weiße Hautfarbe) und ist mit Malaria nach Europa zurückgeflogen. Auch durch Europa ist er schon getourt. Er sagte, die Deutschen seien netter als die Niederländer.

Später hat er in Paris gearbeitet und ist irgendwann nach Amerika aufgebrochen. Und jetzt der Hammer: Er hat sich ein Fahrrad gekauft und fährt von Toronto nach Amerika. Er rechnet mit mehreren Tagen Reise und ist auch schon von Montreal hergefahren. Insgesamt hat er schon mehr als 5 Jahre Reiseerfahrung hinter sich und wird noch weiter reisen wollen. Er sagte, er wurde schon drei oder vier Mal ausgeraubt und zeltet oder schläft in den Straßen, wenn er sonst nichts findet.

Ich war schon etwas beeindruckt von diesem Lebenslauf eines 21jährigen. Mir ist zwar noch immer nicht ganz klar, was genau seine Mission ist, aber irgendwie muss man schon viel Scheiße hinter sich gelassen haben, um so etwas so intensiv zu machen.

New York, Tag Drei

Wie großartig! Am dritten Tag hatten wir Hammerwetter und die Sicht war klasse. Es war sogar etwas kälter als gestern. Zum Frühstück gab es also wieder einmal einen typisch amerikanischen Bagel mit Käse und Ei. Fette Sache!

Nach dem mehr oder minder ausgiebigen Frühstück sind wir dann Richtung ehemaliges World Trade Center gegangen. Wow, es war wirklich ein schauriges Gefühl, an dieser großen Baustelle vorbei zu gehen und vor dem geistigen Auge die Erlebnisse der Anschläge zu sehen. Jetzt soll dort neu gebaut werden, und das noch höher als vorher. Wir haben dort einen Moment verweilt und den Toten gedacht.

Dann fanden wir uns am Wasser ein und konnten nach New Jersey schauen. Wir liefen eine Weile, auch nicht gerade den direkten Weg, aber irgendwann kamen wir an der Fähre an. Wir fuhren unter ein paar der Brücken New York’s hindurch. Einige davon haben zwei Stockwerke und die U-Bahn wird auch mit hinübergeführt. Schon groß alles. Dann nahmen wir Kurs Richtung Freiheitsstatue. Ein paar Bilder wurden geknipst, und dann waren wir auch schon wieder an Land.

CIMG0923

Jetzt war freie Zeit für jeden angesagt. Ich wollte mir gerne das NYPD Museum anschauen, nur leider hat es Sonntags geschlossen. Wir sind dann also Richtung Central Park gefahren. Viele Menschen unterwegs und viel Action im Central Park. Musik, Skating, Essen, Zoo… doch irgendwann war auch das vorbei und wir sind in einen Pub essen gegangen. Ja, ein paar blieben dann noch dort und machten ein wenig Karaoke. Und damit war diese kurze Reise vorbei. Ich würde es wieder machen und auch jedem empfehlen, mal nach New York zu reisen, wenn sich die Chance bietet.

Nachtrag: Ich war eine Woche vorher in New York. Das Veroeffentlichungsdatum ist nur Zufall.

New York, Tag Zwei

Heute sind wir frühstücken gegangen in einem der Trump Tower. Es war richtig warm in der Stadt! Wolken hingen am Himmel und die Hitze der Stadt konnte nicht abziehen. Aber dafür ist ja jedes Geschäft klimatisiert. Danach ging es zu Tiffany’s. Von wegen Frühstück bei Tiffany: Das ist ein sauteurer Schmuckladen. Aber was soll’s, gucken kostet ja nix. Die Innenstadt war abgesperrt, weil eine Parade für den Labour Day stattfand. Gut, was heißt schon, die Innenstadt war abgesperrt, groß, wie die ist. Aber zumindest eine der vielen Straßen war dicht.

Eine weitere ebenso, auf der ein Markt stattfand. Ist schon erstaunlich, mitten durch New York zu gehen und so viele kleine Stände wie auf einem Wochenmarkt zu finden. Viele Vertreter der örtlichen Sightseeingtouren waren unterwegs. Das war interessant: Sobald man den Flyer auch nur in der Hand hatte, wurde man schon angesprochen, ob man Fragen habe.

Und dann waren wir da: Am Time Square. Wie cool. Ich am Time Square. Leuchtreklame überall, selbst das Polizeibüro hatte blinkende Lettern. Und überall Menschen, Taxi’s, Autos, Busse.

Wir haben dann eine Sightseeingtour gemacht. Irgendwann fing es dann an zu regnen wie nichts gutes. Schon wieder. Wir sind dann aus dem Bus raus zum Rockefeller Center. Eine große Mall, wie es so viele gibt hier.

Abends sind wir in einem typischen amerikanischen Diner essen gegangen. Die anderen gingen erst in ein Musical, Chicago, und dann auf Piste. Leider ist mir das mexikanische Essen gestern nicht sehr gut bekommen und ich habe den Abend mit Bauchschmerzen im Hostel verbracht. Es ging relativ schnell wieder.

Die anderen haben mir später erzählt, dass sie sich zwischen den Pubs eine Limousine genommen hatten und das sie ein Erlebnis mit der Polizei hatten. Sie haben auf offener Straße getrunken, und das ist wohl verboten in NY. So kam eine Streife an und alle fingen an zu rennen in alle Richtungen. Da es wohl komplizierter ist, Besucher aus anderen Ländern in den Computer zu bekommen und die Polizei sowieso eine anderen Einsatzmeldung bekam, sind sie mit einem blauen Auge davon gekommen.

New York, Tag Eins

Wir sind abends angekommen und sind noch was essen gegangen. Es war schon recht cool, in New York anzukommen nach der langen Busreise. Wir waren essen bei einem Mexikaner, wo richtig Musik gespielt wurde, wie man sich das vorstellt. Danach sind wir zum famosen Empire State Building gegangen.

CIMG0759

Leider war es ziemlich vernebelt und so war nicht viel mit großartiger Aussicht bei Nacht. Ich habe trotzdem versucht, ein paar Bilder zu machen. Der Nebel kommt verdammt gut rüber! Dann fing der Regen an.

CIMG0768

Und dann ging es zurück, morgen gibt es ein volles Programm!

Back in Toronto

Nun bin ich wieder in Toronto angekommen. Nach 10 Stunden Busfahrt aus Quebec hierher steht mir nun eigentlich nicht der Sinn nach weiteren Fahrten, jedoch werde ich morgen nach New York aufbrechen. Darauf freue ich mich schon ziemlich! Das ganze hat zwar etwas touristischen Charakter, dauert vier Tage, aber darüber bin ich in so einer riesigen Stadt auch ganz froh.

Zu Quebec lässt sich sagen, das die Stadt schnuckelig ist. Zumindest der Teil, in dem ich war, war touristisch sehr aktiv. Nur eher nicht meine Altersklasse.

Trotz allem habe sich ein paar schöne Fotomotive in der Stadt gefunden, unter anderem dieses hier:

Das Chateau Frontenac bei Nacht
Das Chateau Frontenac bei Nacht

Und in New York werd ich auch fleißig knipsen, garantiert!

Zweideutige Werbung

Dazu sei gesagt, das Para “für” auf Spanisch heißt, naja, und suco, kann sich wohl jeder denken. Bisschen schief gelaufen mit dem Löwen, würd ich sagen. Aber wie schon die Bildunterschrift sagt:

Ein Schelm, wer schlimmes dabei denkt.

Zweideutige Werbung